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Infobriefe Wirtschaftsdeutsch Ausgabe 2000-1

INFOBRIEF WIRTSCHAFTSDEUTSCH: 
Eine Serviceleistung des INSTITUTS FÜR INTERNATIONALE KOMMUNIKATION (IIK Düsseldorf e.V.) im FORUM WIRTSCHAFTSDEUTSCH  http://www.wirtschaftsdeutsch.de

ISSN 1439-3697 (E-Mail-Infobrief)
ISSN 1439-3700 (Internet-Archiv)

=> Hinweis: Archivlinks werden nicht mehr aktualisiert <=

DÜSSELDORF, den 17. Januar 2000, 

Ausgabe 1-2000 

    

ÜBERBLICK

IMPRESSUM

 
 

Hallo, seien Sie im neuen Jahrhundert gegrüßt!

Der KWW-Infobrief geht jetzt in sein 4. Jahr. Wir freuen uns über 1683 Leser (Stand 15.1.2000) und trauern 133 Abonnenten nach, deren E-Mail-Adresse falsch war bzw. nicht mehr funktioniert. Die Zahl der Abbestellungen liegt bei weniger als eine pro Woche, wobei es sich größtenteils um Adressänderungen und irrtümliche Doppelabonnements handelt. Dagegen kamen 1999 wöchentlich zwischen 25 und 66 neue Leserinnen und Leser hinzu. Vielen Dank auch für die vielen motivierenden Grüße, Kommentare und Ihr Lob.

Als kleines Bonbon und Dankeschön haben wir für Sie einen gerade erschienenen Fachartikel "Wirtschaftsdeutsch im Internet", der aus unserer Arbeit am IIK Düsseldorf mit "Kommentierter Webliographie Wirtschaftsdeutsch" und "Infobrief Wirtschaftsdeutsch" erwachsen ist, im Internet verfügbar gemacht (Genaueres s.u.)

Allen Neulingen sei noch einmal kurz die Erscheinungsweise des vorliegenden E-Mail-Infobriefs erläutert. Jeweils in der zweiten Monatshälfte erhalten Sie den KWW-Infobrief mit Fachartikeln und nützlichen Infos für den Unterricht Wirtschaftsdeutsch. Der kleine Bruder des Infobriefes, "KWW-aktuell" wird 14 Tage später (bzw. früher) versandt und versorgt Sie mit den "(Link-)Tipps des Monats" aus der aktuellen Monatsausgabe der Kommentierten Webliographie Wirtschaftsdeutsch (KWW):

http://www.wirtschaftdeutsch.de/webliographie/index.htm

Für den 4. Jahrgang des Infobriefes Wirtschaftsdeutsch haben wir uns kleinere Neuerungen überlegt: Ein Beispiel ist eine monatliche E-Mail-Umfrage, mit der wir direkt im Januar starten. Mit einem Klick können Sie abstimmen und bei Interesse Ihren Kommentar zum jeweiligen Thema abgeben. Das Ergebnis wird dann umgehend im Infobrief Wirtschaftsdeutsch veröffentlicht. Außerdem wenden wir jetzt - einigermaßen - konsequent die neue Rechtschreibung an.

Besonders hinweisen möchten wir noch in eigener Sache auf Internetfortbildungen am IIK Düsseldorf ab März 2000(s.u.). Wenn Sie im vorliegenden Infobrief werben möchten, schauen Sie ins Impressum, dort finden Sie Informationen über unsere Online-Preisliste.

Wir und das ganze Team wünschen Ihnen einen erfolgreichen Start ins neue Jahr. Und bitte: Überschütten Sie uns mit Ihren Lese-Reaktionen! Wir freuen uns darauf.

Ihre

Richard Heinen, Matthias Jung und Rüdiger Riechert

 

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Arbeitszeugnisse verstehen und schreiben

Richard Heinen, IIK Düsseldorf

Das Thema "Arbeitszeugnisse", zu dem wir im alten Jahr einen Quiz hatten, bleibt stets aktuell. Wie sehen Sie die Formulierung "Sie verstand es stets, ihre Interessen in der Firma durchzusetzen."? Klingt doch recht positiv, oder? Die so "gelobte" Angestellte zog vor Gericht, weil der Satz im Klartext bedeute, sie sei rechthaberisch und wenig kompromissbereit. Der Satz mußte aus dem Arbeitszeugnis gestrichen werden (Landgericht Frankfurt Az: 9 Sa 132/98).

Standardisierte Formulierungen, die eine "geheime" Botschaft tragen, werden alltäglich in Arbeitszeugnissen verwendet. Kennen Ihre Schüler diese Formulierungen? Hier können sie es testen:

http://www.firstsurf.de/zeugnis_f.htm

Sollten die Testergebnisse nicht zufriedenstellend ausfallen, kann geübt werden. In einer Datenbank finden Sie über 200 mögliche Formulierungen und ihre "wahre" Bedeutung. Aus diesem Material können eigene Zeugnisse zunächst zusammengebaut werden. Anschließend können sie dann von andern Gruppenmitgliedern entschlüsselt werden.

http://www.freenet.de/Arbeitszeugnis/

Noch einfacher geht es mit einem Zeugnis-Generator, der verschiedene Bausteine anbietet, die in acht Schritten zu einem Zeugnis zusammengesetzt werden. Da es mit diesem Angebot möglich ist, Arbeitszeugnisse in fünf verschiedenen Sprachen zu erstellen, bietet es sich hier u.U. an, die deutschen Formulierungen mit denen der eigenen Sprache zu vergleichen.

http://www.zeugnis-profi.de/

Wer allerdings zunächst eine allgemeine Einführung in die Problematik sucht, findet den passenden Artikel bei Focus online.

http://focus.de/D/DB/DBX/DBX19/dbx19.htm

Und zum Abschluss geht es dann wieder zurück zum Test vom Anfang, um den Lernerfolg zu kontrollieren.

Diese und weitere Links zum Thema "Arbeitszeugnisse" finden Sie in der entsprechenden Rubrik der "Kommentierten Webliographie Wirtschaftsdeutsch":

http://www.wirtschaftsdeutsch.de/webliographie/karriere.htm

 

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Neu: Die monatliche E-Mail-Umfrage

Und das geht so: Jeden Monat stellen wir Ihnen einen Frage zum Thema Internet und/oder Wirtschaftsdeutsch. Mit einem einfachen Klick auf den entsprechenden Link erzeugen Sie eine E-Mail, mit der Sie einfach nur abstimmen können, in den E-Mail-Text können Sie dann noch Ihre Kommentare eintragen, wenn Sie wollen.

Die Frage für den Januar: Hatten Sie Probleme mit dem Jahr-2000-Problem?

Ich habe gut lachen, hatte ich Ihnen doch in der letzten Ausgabe 1999 verraten, dass ich die ganze Jahr-2000-Panik für ziemlich übertrieben hielt. Und was passierte am 1. Januar? Gut, ich war ein wenig verkatert, aber der Strom funktionierte, das Telefon ebenso und das Wasser war auch noch warm. Am Abend des 2. Januar habe ich dann mal meinen Computer angestellt und auch ihn hatte der ganze Rummel völlig kalt gelassen. Aber ich lasse mich gerne eines Besseren belehren und bin gespannt, was Ihnen zum Jahreswechsel so alles passiert ist.

Hier die Links, um die Mails zu erzeugen:

Sie hatten keinen Probleme mit dem Jahr-2000-Problem:

mailto:infodienst@wirtschaftsdeutsch.de?subject=Keine_Y2K-Probleme

Sie hatten Probleme mit dem Jahr-2000-Problem:

mailto:infodienst@wirtschaftsdeutsch.de?subject=Y2K-Probleme

 

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Diskussionsstoff: Was kostet die Ökosteuer, was bringt sie?

Richard Heinen, IIK Düsseldorf

Horrormeldungen aus Deutschland: Die Benzinpreise steigen ins Unendliche. In den letzten Tagen des alten Jahres sah man lange Warteschlangen an den Tankstellen: Hamsterkäufe. Dazu meinte Friedel Küppers, Tankstellenbesitzer aus dem Rheinland: "Und was sparen die Leute: Geld für ein Eis, für ein Wassereis, noch nicht mal für ein Magnum!"

Das Thema Umwelt, des Deutschlehrers liebstes Kind? Nun denn, es dürfte nicht einfach sein, die Problematik "ökologische Steuerreform" all jenen zu vermitteln, die bereits angesichts von fünf bis sechs Mülltonnen vor deutschen Häusern nur noch verständnislos den Kopf schütteln konnten, aber einen Versuch ist es wert.

Zwei Webangebote habe ich für Sie gefunden, die Ihnen eine umfangreiche Materialsammlung für den Themenkomplex zur Verfügung stellen.

Eine interessante Einstiegsmöglichkeit bietet Greenpeace. Die Site stellt die Postionen der Parteien zur ökologischen Steuerreform dar, bietet Gutachten, Kommentare und Hintergrundinformationen.

http://www.greenpeace.de/GP_DOK_3P/BRENNPUN/F9839.HTM

Der Deutsche Naturschutzring (DNR) und der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) haben ein gemeinsames Angebot ins Netz gestellt. Hier finden Sie eine kurze, übersichtliche Einführung, Übersichten zu den Steuersätzen und zum Download Gesetzestexte und Kommentare.

http://www.oeko-steuer.de/iinfo.htm

Wieviel der Steuersparer jetzt spart, läßt sich in Abhängigkeit von Einkommen und Energieverbrauch online berechnen:

http://www.oeko-steuer.de/ipraxis.htm

Umfangreicher ist der folgende Energieabgaben-Kalkulator der Grünen Partei im Kanton Zürich. Das Thema ist als auch über die deutschen Grenzen hinweg aktuell.

http://www.gruene.ch/zh/enerabgcalc.htm

Und wer sich für die tagesaktuelle Diskussion zum Thema interessiert: Im Archiv der Tageszeitung "Die Welt" wird man unter den Stichworten "Ökosteuer" und "ökologische Steuerreform" fündig.

http://archiv.welt.de/

 

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Internetfortbildung

Langsam wir die Zeit knapp, für den, der sich noch zur Internetfortbildung Ende Februar anmelden will. Im Seminar stehen der Erwerb von praktischer Medienkompetenz und mediendidaktischem Wissen nebeneinander. Grundsätzliche Vertrautheit mit Computer und Internet wird erwartet. Insgesamt gibt es 2000 drei Fortbildungstermine:

Kurs A: 27. Februar - 4. März 2000

Kurs B: 16. - 22. Juli 2000

Kurs C: 03. - 09. September 2000

Das Programm für die Fortbildungen, Informationen zur Anmeldung und auch Ergebnisse aus der Fortbildung im letzten Sommer finden Sie unter:

http://www.iik-duesseldorf.de/beispielprogramme/internet99.htm

Oder Sie schicken eine leere Mail an die folgenden Adresse und erhalten dann ausführlichere Informationen automatisch zugeschickt:

mailto:internetfortbildung@rundbrief.de

 

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Vorgestellt: Learn:line

Richard Heinen und Dr. Matthias Jung, IIK Düsseldorf

Hier ein weiteres Schmuckstück für unsere Sammlung der Web-Sites, die einen regelmäßigen Besuch lohnen. learn:line ist der offizielle nordrhein-westfälische Schulserver:

http://www.learn-line.de/index.html

Natürlich werden hier alle Fächer bedient, doch konzentrieren wir uns auf den Bereich "Berufliche Bildung":

http://www.learn-line.de/Themen/Berufe/berufe.htm

Zwar ist das alles nicht primär für den fremdsprachlichen Unterricht gedacht, aber vieles läßt sich doch mit fortgeschrittenen Lernern verwenden, kann adaptiert werden oder ist ideal für die eigene Weiterbildung.

Zur Verfügung stehen im Prinzip Diskussionsforen, Lehr-/Lern-Materialien, Fachinfos, Präsentationen von Projektergebnissen, Downloads und bereichsspezifische Linktipps. Für die einzelnen Arbeits- und Themenbereiche fallen diese Kategorien unterschiedlich ergiebig aus. Gerade in den Diskussionsbereichen herrscht oft (noch) gähnende Leere. Vielleicht wollen Sie ja mitmachen?

Beim Thema "Wirtschaft und Verwaltung" ist für den Unterricht Wirtschaftsdeutsch neben den "Lernaufgaben" und der allgemeinen Linksammlung besonders der Arbeitsbereich "Modellunternehmen in kaufmännischen Schulen" empfehlenswert. Hier finden sich dann zu der fiktiven "Pilgrim GmbH" - ein Papierhandelsunternehmen - Downloadmaterialien, um die Auftragsbearbeitung, das Personalmanagement oder verschiedene Wirtschaftlichkeitsberechnungen zu simulieren. Interessante Ergänzungen, insbesondere speziellere Linktipps gibt es am "Schwarzen Brett".

Das Besondere an learn:line ist, dass neben Wirtschaftsdeutsch auch andere berufliche Fachsprachen eine Rolle spielen: Agrarwirtschaft, Metall-, Elekto-, Druck- und Holztechnik, die Naturwissenschaften, das Sozialwesen und viele weitere Berufe. Das könnte für Leser interessant sein, die Fachdeutsch in ganz unterschiedlichen Studiengängen unterrichten - wir wissen davon gibt es einige unter Ihnen, oder?

Die Navigation in learn:line empfinden wir teilweise als nicht immer ganz nachvollziehbar: Um die oben empfohlenen Materialien oder Linktipps zum Bereich Wirtschaft (wieder) zu finden, haben wir einige Zeit suchen müssen. Auch sind einige interne Links falsch gesetzt oder führten zu Fehlermeldungen.

Dennoch ist learn:line ein sehr nützliches und reichhaltiges Angebot, das man gründlich erforschen und dann im Auge behalten sollte, weil vieles erst im Entstehen ist. Dabei hilft nicht zuletzt ein Service, bei dem man sich per E-Mail-Abo über Veränderungen im jeweiligen Themenbereich informieren lassen kann.

Über Ihre Kommentare zu learn:line würden wir uns freuen, um Sie dann auch an die anderen Leser und die Macher dieses Angebots weiterreichen zu können.

mailto:infodienst@wirtschaftsdeutsch.de?subject=learn:line

 

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Geschäftliche E-Mails, Folge 3: Die Betreffzeile

Dr. Matthias Jung, IIK Düsseldorf

In E-Mails hat die Betreffzeile ("subject") eine ganz besondere Bedeutung: Sie erscheint zusammen mit dem E-Mail-Absender in der "Eingangsbox" und erlaubt eine erste Orientierung über den Inhalt. Nach der Betreffzeile kann man den Inhalt der gesamten Eingangsbox sortieren lassen und bei manchen Mailprogrammen auch bestimmte automatisierte Reaktionen festlegen: z.B. Standardantwortmail erzeugen, Sortieren in ein bestimmtes Postfach, Löschen der Eingangsmail u.a.m..

Angesichts der ständig wachsenden Mailflut kann man die Wichtigkeit der Betreffzeile in E-Mails gar nicht hoch genug einschätzen. Die Formulierung der Betreffzeile entscheidet häufig darüber, ob eine Mail überhaupt gelesen wird, ob man sie wiederfindet bzw. wie sie abgelegt wird:

Unser Tipp Nr. 6 lautet deshalb

(6) Die Betreffzeile sorgfältig ausfüllen (bzw. anpassen) und nur in sehr seltenen Ausnahmefällen leer lassen.

Ein solcher Ausnahmefall kann etwa sein, dass man gerade vermeiden will, durch einen Betreff wie "Anfrage ..." nicht gelesen bzw. nach Schema F behandelt zu werden.

In der Betreffzeile gehört das Wichtigste an den Anfang, weil man nicht wissen kann, wieviele Zeichen der Betreffzeile in der Eingangsbox des Empfängers dargestellt werden.

Sind Betreffs in der normalen Handelskorrespondenz häufig wenig informativ formuliert - gute Betreffs erfordern leider Nachdenken - so potenzieren sich die Probleme bei E-Mail-Betreffs. Die so praktische Antwortfunktion ("Reply") erzeugt blitzschnell eine Antwort an den Absender einer Mail und wiederholt dabei auch dessen Betreffzeile, wobei das Programm z.B. "Re:" oder "Aw:" dazusetzt, um deutlich zu machen, daß es sich um eine Antwort handelt.

Durch Anfrage, Antwort und Gegenantwort entstehen so Abfolgen wie "Anfrage", "Re: Anfrage", "Re: Re: Anfrage" usw., bei denen der Betreff völlig aussageleer oder irreführend ist, weil es inhaltlich vielleicht längst um etwas ganz anderes geht. Deswegen unser Tipp Nr 7:

(7) Den Betreff von Eingangsmails wie den Betreff von Ausgangsmails überprüfen und ggf. anpassen

So könnte man eine Eingangsmail mit dem Betreff "Anfrage" etwa in "Beispiel Gmbh Anfrage 'Internetfortbildung'" präzisieren und bei einer der späteren Antwortmails dann schreiben "Beispiel GmbH: Besuchstermin".

Damit die Ablage und Wiederauffindbarkeit der -zig E-Mails, die man leicht pro Tag erhält, über die Betreffzeile optimal funktioniert, ist schließlich das wichtigste Prinzip für den effizienten Umgang mit E-Mail überhaupt zu beachten. Unser Tipp 8 lautet:

(8) Eine Mail - ein Thema - ein Betreff

Was bei der traditionellen "Schneckenpost" absurd wäre - an einem Tag gleichzeitig drei getrennte Briefe an die selbe Person zu schicken - macht beim elektronischen Nachrichtenaustausch Sinn. Der Mehraufwand ist nur gering, führt zu kürzeren Nachrichten - ein Riesenplus bei Mails! – und wird außerdem durch eine optimierte Ablage bei Absender wie Empfänger mehr als aufgewogen. Entsprechend kann man auch auf eine Eingangsmail, die drei Themen anspricht, mit drei getrennten Mails und drei unterschiedlichen Betreffzeilen antworten.

Die bisherigen Folgen unserer Serie "Geschäftskorrespondenz per E-Mail" können Sie im Archiv der infobriefe Wirtschaftsdeutsch nachlesen:

http://www.wirtschaftsdeutsch.de/infodienst

Über Kommentare und Ergänzungen freut sich der Autor:

mailto:jung@iik-duesseldorf.de 

 

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Börsenspiel: Ohne Risiko spekulieren und doch gewinnen

Die Börse macht im Moment viel von sich reden und der deutsche Aktienindex DAX stellt Rekord um Rekord auf. Virtuell spekulieren und ohne Risiko sogar Geld gewinnen kann man im Internet. Unter dem Namen iBowl startet die Wirtschaftswoche Mitte Januar ein neues Börsenspiel. Das Ganze ist kostenlos und dem Gewinner winken 10.000,-- DM.

Neu ist, dass es darum geht, in jeder Woche zu den Besten einer Gruppe zu gehören. Dann kann man in höhere Gruppen aufsteigen, bis man schließlich in der 1. iBowl-Liga landet. Wer sich da dann noch lange genug hält, gewinnt. Das Spannende an der Sache ist damit, dass man tatsächlich am Ball bleiben muss und jede Woche zählt. Auch wenn man nicht diesen Ehrgeiz hat, kann man doch so wunderbar das Unterrichtsthema "Börse" anschaulich machen:

http://www.wiwo.de/wwboerse/ibowl/index.htm

Wer auf dem heißen Börsenparkett noch ungeübt ist und erst einmal für sich alleine ausprobieren will, kann sich ein virtuelles Depot anlegen:

http://www.rp-online.de/boerse/

http://wiwo.teledata.de:9037/wiwo/neuuser.htm

Ausführlichere Hinweise, was man mit Börsenspielen im Unterricht alles machen kann, gibt's in den Rubriken "Wirtschaftsdeutsch Didaktik" und "Finanzwelt" in der KWW:

http://www.wirtschaftsdeutsch.de/webliographie/index.htm

Auch lohnt ein Blick in das entsprechende Dossier aus dem KWW-Infobrief 6-7/1998:

http://www.wirtschaftsdeutsch.de/infodienst

 

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Unterrichtstipp Wirtschaftstelefonate

Natalija Chernova, Ukraine

Nataliya Chernova aus der Ukraine sandte uns folgende Unterrichterfahrung ein, bei der sie vom IIK Düsseldorf im WWW publizierte Materialien erfolgreich einsetzte. Sie schaut regelmäßig in die "Kommentierte Webliographie Wirtschaftsdeutsch" (KWW). Jetzt hat sie auch ihre Lerner mit der KWW vertraut gemacht:

"In meinem Unterricht habe ich bisher nur einmal mit der KWW gearbeitet und es gibt sehr positive Meinungen von meinen Studenten. Wir hatten in der Mittelstufe das Thema Wirtschaftstelefonate. Zum Einstieg in das Thema haben wir mit Hilfe der Liste der Wirtschaftstelefonate die Unterschiede zwischen deutschen und ukrainische Geschäftstelefonaten erarbeitet. Dabei haben wir uns allerdings auf die wichtigen und – dem Niveau der Teilnehmer angepasst – einfacheren Typen konzentriert.

Anschließend wurden typische Phrasen erarbeitet, die in Standardsituationen verwendet werden können, auch hierbei war das KWW-Material hilfreich. Ich finde es toll, da es so was gibt. Das war die erste Stunde zu diesem Thema.

In der zweiten Unterrichtseinheit ging es dann an die Praxis. Die Schüler haben mit Hilfe von Rollenspielkarten mit einer anderen Lehrerin telefoniert, die zuhause war. Abschließend haben wir die Checkliste zur Bewertung von komplexen Rollenspielen benutzt, um die Gespräche zu analysieren und zu verbessern."

Für all jene, die jetzt Lust haben, den Tipp aus der Ukraine auszuprobieren, folgenden die passenden Links. Unter http://www.iik-duesseldorf.de/service/#uebung stellen wir vom IIK Düsseldorf aus die genannten Arbeitsblätter, Checklisten und einen Aufsatz zum Thema "Telefonieren in der Wirtschaft" online zur Verfügung.

Gerne würde wir häufiger von den Erfahrungen anderer Lehrer im Wirtschaftsdeutsch berichteten, frei nach dem Motto: Lehrerinnen helfen Lehrern. Wenn Sie also einen gelungenen Stundenentwurf haben, dann lassen Sie es uns doch einfach wissen:

mailto:infodienst@wirtschaftsdeutsch.de?subject=Unterrichtsentwurf

 

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Aus der Fachberatung: projektmäßig – projektorientiert

Dr. Matthias Jung

In der Fachberatung Wirtschaftsdeutsch

http://www.wirtschaftsdeutsch.de/

fragte Susanne Bittner nach der Korrektheit des Ausdrucks "projektmäßige Arbeitsweise" in einer Übersetzung, wobei ihr Kunde diesen Ausdruck gerne verwenden wollte. Wir konnten uns unter "projektmäßiger Arbeitsweise" durchaus etwas vorstellen, obwohl uns der Kontext sowie die Originalvorlage fehlten. Da ist es immer etwas schwierig zu antworten, zumal es bei solchen lexikalischen Fragen, speziell bei Übersetzungen nur selten eindeutige richtig/falsch-Antworten gibt.

Die Ableitung von Adjektiven aus Substantiven mit Hilfe von "-mäßig" ist seit vielen Jahren sehr häufig zu beobachten, wahrscheinlich weil sie so praktisch ist. Zwar meckern manche puristischen Sprachkritiker darüber, aber der aktuelle Sprachgebrauch gibt ihnen unrecht. Also, so lautete unsere Empfehlung, können Sie Ihrem Kunden und damit sich selber ruhig den Gefallen tun und "projektmäßig" stehen lassen. Susanne Bittner entschied sich schließlich nach Rücksprache mit dem Verfasser (des Originaletextes) für 'projektorientierte Arbeitsweise' - eine elegante Übersetzung mit leicht anderer Bedeutung. Und wenn sie in den (uns unbekannten) Zusammenhang passt ...

Was meinen Sie zu "projektmäßig" und anderen Ableitungen nach dem selben Muster? Sind sie evtl. eher der mündlichen Kommunikation vorbehalten?

mailto:infodienst@wirtschaftsdeutsch.de?subject=projektmaessig

 

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In eigener Sache: Aufsatz "Wirtschaftsdeutsch im Internet"

Auf unserem Wirtschaftsdeutsch-Server hat die Online-Redaktion "Wirtschaftsdeutsch" des IIK Düsseldorf (mit Genehmigung des Verlages) einen Artikel verfügbar gemacht, der kürzlich in der Zeitschrift "Fremdsprache Deutsch" bei Klett-International erschienen ist:

http://www.wirtschaftsdeutsch.de/artikel/jung.htm

Darin diskutieren Matthias Jung und Rüdiger Riechert die Besonderheiten unseres fachsprachlichen Ausschnitts, stellen Möglichkeiten der individuelle Information und der sprachlich-fachliche Weiterbildung vor, zeigen die Möglichkeiten des WWW als Materialsteinbruch auf und regen zu verschiedenen Unterrichtsprojekten Wirtschaftsdeutsch an.

Die gedruckte Fassung erschien in Heft 21 "Neue Medien im Deutschunterricht" der Zeitschrift "Fremdsprache Deutsch", die wir allen mit Interesse am Einsatz des Internet im Unterricht nachdrücklich ans Herz legen möchten. Hier der Link zum kompletten Inhaltsverzeichnis:

http://www.klett-verlag.de/klett-international/d/produkte/daf/index-fremdspr_d-heft21.html

Die Zeitschrift erscheint halbjährlich bei Klett-International. Mehr Infos und vergriffene Hefte als Downloadangebote gibt es unter:

http://www.klett-verlag.de/klett-international/d/produkte/daf/fremdsprache_d.html

Weitere Fachartikel hat das Autorenteam des IIK Düsseldorf unter

http://www.iik-duesseldorf.de/service/#material

im Web zugänglich gemacht.

 

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Impressum 

HERAUSGEBER

Institut fuer Internationale Kommunikation in Zusammenarbeit
mit der Heinrich-Heine-Universitaet Duesseldorf (IIK e.V.)
Universitaetsstrasse 1, 40225 Duesseldorf

Tel +49/(0)211/81-15182, Fax -12537

mailto:iik@phil-fak.uni-duesseldorf.de

http://www.iik-duesseldorf.de

INTERNET-PLATTFORM

http://www.wirtschaftsdeutsch.de

ARCHIVE

Infobriefe: http://www.wirtschaftsdeutsch.de/infodienst

Tipps des Monats: http://www.wirtschaftsdeutsch.de/webliographie/tips.htm

REDAKTIONSTEAM

Dr. Matthias Jung, Richard Heinen, M.A., Dr. Ruediger Riechert, Andreas Westhofen, M.A.

VERANTWORTLICH FUER DIESE AUSGABE i.S.d.P.

Dr. Matthias Jung

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