BerlinerID - Deutschkurse in Berlin des IIK Duesseldorf WerbungTestDaF - Test Deutsch als Fremdsprache für#039;s Studium

Infobriefe Wirtschaftsdeutsch Ausgabe 2001-3

INFOBRIEF WIRTSCHAFTSDEUTSCH: 
Eine Serviceleistung des INSTITUTS FÜR INTERNATIONALE KOMMUNIKATION (IIK Düsseldorf e.V.) im FORUM WIRTSCHAFTSDEUTSCH 
http://www.wirtschaftsdeutsch.de


ISSN 1439-3697 (E-Mail-Infobrief)
ISSN 1439-3700 (Internet-Archiv)
=> Hinweis: Archivlinks werden nicht mehr aktualisiert <=
DÜSSELDORF, den 20. März 2001, 

Ausgabe 3-2001

Überblick

IMPRESSUM

 
 

Vorwort

Hallo, seien Sie gegrüßt!

am Ende des europäischen Jahres der Sprachen steht der endgültige Anfang des Euros. Damit Ihre Schüler darauf vorbereitet sind, beginnen wir heute ein dreiteiliges Dossier zum Thema. Unterrichtsideen zum Thema von Ihrer Seite sind nachdrücklich erwünscht:
mailto:redaktion@wirtschaftsdeutsch.de?subject=euro

Sehr am Herzen liegt uns auch der "Verbund" zwischen Buch und Internet. Wie können sich die beiden Medien optimal ergänzen? Neuere Lehrwerke bieten hier erste Anregungen. Wir starten deshalb mit dem Gastartikel von Claus Ehrhardt eine lockere Serie. Er präsentiert einen Unterrichtsentwurf im Zusammenhang mit dem Lehrwerk "Exportwege", das er maßgeblich mit gestaltet hat. Weitere Beispiele für die Verzahnung von Lehrwerken Wirtschaftsdeutsch und Internetmaterialien sind sehr willkommen:
mailto:redaktion@wirtschaftsdeutsch.de?subject=medienverbund

Besonders gefreut haben uns die regen Zuschriften zum Ausdruck "eine Anzeige schalten". Ein Beleg für die geballte Fachkompetenz in unserer Leserschaft. Für Sie ein Grund mehr, Ihre Fragen an die Fachberatung zu richten:
mailto:fachberatung@wirtschaftsdeutsch.de?subject?kkw03

Tipps zum Nachsurfen gibt es auch diesmal in großer Zahl. Viel Spaß dabei.

Ihr
Richard Heinen
mailto:heinen@wirtschaftsdeutsch.de

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Wirtschaft aktuell: Kurzmeldungen und Links

*** Größte Einzelgewerkschaft der Welt
ver.di heißt die neugegründete Dienstleistungsgewerkschaft. Die Financial Times berichtet über erste Aktivitäten, dokumentiert in einer Reihe von Artikeln den langen Weg zur Gründung und erklärt auch, wie der Name entstand.
http://www.ftd.de/verdi

*** Landwirtschaft in der Krise
Erst BSE, jetzt die Maul- und Klauenseuche. Höchste Zeit, dass sich die Landwirtschaftspolitik neu orientiert. Einen guten Einstieg bietet der Kommentar von Otto Graf Lambsdorff in der "Welt".
http://www.welt.de/daten/2001/03/19/0319wi241419.htx

*** Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Telekom-Chef
Die Telekom gerät weiter unter Druck. Jetzt muss sich Chef Ron Sommer wegen umstrittener Immobilienbewertungen verantworten. Die Welt hat Artikel zum Thema zusammengestellt.
http://www.welt.de/wirtschaft/blickpunkt/telekom/index.htx

*** Wenn Sie die Themen vertiefen wollen oder andere Artikel suchen, finden Sie kostenfreie Online-Archive in der Rubrik "Wirtschaft aktuell" der Kommentierten Webliographie Wirtschaftsdeutsch (KWW):
http://www.wirtschaftsdeutsch.de/webliographie/medien.php3?kww03

bzw. im Archiv des Tickers auf
http://www.wirtschaftsdeutsch.de?kww03

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Anzeige: Wirtschaftsdeutsch für die Grundstufe

E x p o r t w e g e - Neu bei Dürr + Kessler

Das fachsprachlich orientierte Lehrwerk wendet sich an Lerner mit keinen oder nur geringen Deutschkenntnissen und bereitet auf die Zertifikate Deutsch und Deutsch im Beruf vor.

Alternativ zu anderen Lehrwerken wird die Außenperspektive in den Vordergrund gerückt: Thematisiert werden kommunikative Schnittstellen, in denen Lernende berufsbezogenen Kontakt zu Deutschen haben.

Mehr Informationen zu den Lehrbüchern und Begleitmaterialien erhalten Sie unter:
http://www.wolfverlag.de

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Einen eigenen Wirtschaftsdeutsch-Kurs erstellen

Im IIK-Weiterbildungsprogramm 2001 liegt wieder einer der Schwerpunkte im Bereich "Deutsch für den Beruf". Neben Fachsprachenkursen und einem "Interkulturellen Verhandlungstraining" ist hier besonders die zweiwöchige Fortbildung "Unterrichtspraxis Wirtschaftsdeutsch - Typische Themen neu aufbereitet" zu nennen. Sie bietet eine ausgewogene Mischung aus Workshop, Expertenvortrag oder Fachexkursion und Diskussionen mit den Kolleginnen und Kollegen. Ziel ist jeweils die Erstellung einer "Musterlektion" zu Themen wie "Euro-Einführung", "Bewerbung", "Marktforschung", "E-Commerce" etc. Dabei spielt das Internet selbstverständlich eine tragende Rolle für die Materialbeschaffung und interaktive Übungen. Diese Unterrichtsentwürfe können später zu Hause direkt umgesetzt werden. Weitere Infos unter:
http://www.iik-duesseldorf.de/fortbildungen/wirtschaftsdeutsch.php
oder über den E-Mail-Abruf:
mailto:wirtschaftsdeutsch@iik-duesseldorf.de?subject=kww03

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Medienverbund Buch - Internet (1): Unterrichtseinheit "Bewerbung" mit "Exportwege"

von Claus Ehrhardt, Universität Urbino

Das Thema "Bewerbungen" ist ein wichtiges Standardthema. Die folgende Unterrichtseinheit auf der Grundlage von "Exportwege 2", Kapitel 5, wie Buch und Internet gut mit einander kombiniert werden können. Durchgeführt wurde die Einheit mit Lernern auf dem Niveau Grundstufe 3 bis Mittelstufe 1.

"Exportwege" ist ein (bisher) zweibändiges Wirtschaftsdeutsch-Lehrwerk, das aus einem Lingua/Leonardo-Projekt hervorgegangen ist. Erstellt wurde es an der Universität Urbino (Italien) von Gabriele und Dieter Volgnandt sowie dem Verfasser dieses Artikels.

Der inhaltliche Schwerpunkt des Buchs liegt auf Situationen, in denen ausländische Geschäftsleute mit deutschen Kollegen in Kontakt treten. Die Lehrbuchkapitel vermitteln dabei immer den Standpunkt des jeweiligen ausländischen Partners.

Die Einbeziehung des Internet ist in der didaktischen Konzeption ausdrücklich vorgesehen: zu vielen Kapiteln finden sich im Arbeitsbuch Hinweise auf einschlägige Websites.

Neben (v.a. sprachlichen) Strategien der Bewerbung sollen im Kapitel 5 des Buches die sprachlichen Mittel zur Beschreibung und Interpretation von Schaubildern und Statistiken eingeführt werden. Als Material dienen Statistiken zum Arbeitsmarkt. Über die "Kommentierten Webliographie Wirtschaftsdeutsch" des IIK (http://www.wirtschaftsdeutsch.de) fand ich schnell einen Link, um die aktuellen Daten des Statistischen Bundesamtes präsentieren zu können (http://www.statistik-bund.de/basis/d/erwerb/erwerbtxt.htm).

Ich habe einen zentralen Ausschnitt aus dem Text "Erwerbstätigkeit" kopiert. Die Studenten bekamen die Aufgabe, die Unterschiede zu der im Buch abgedruckten Grafik zu beschreiben, die im Jahr 1997 endet. Anhand dieser Übung habe ich zum einen den Wortschatz zur Beschreibung von statistischen Entwicklungen eingeführt und zum anderen ein Schema für die Gliederung einer Schaubildbeschreibung vermittelt:
- 1. Angabe des Themas und der Quelle
- 2. äußere Beschreibung
- 3. Beschreibung der Werte
- 4. Interpretation/Kommentar.

Die Gliederung und der Wortschatz wurden dann in einer kleinen Recherche-Aufgabe eingeübt: In Partnerarbeit waren aktuelle Werte für die einzelnen Bundesländer herauszusuchen. Als Ausgangspunkt diente:
http://www.brandenburg.de/statreg/#www.

Danach ging es traditionell mit dem Lehrbuch weiter. Am Beispiel einer Arbeitssuchenden aus Finnland wird die besondere Situation von Frauen in Führungspositionen andiskutiert, dann geht es um das Bewerbungsverfahren: Frau Lehti aus Finnland sucht eine Stelle in Deutschland.

Schwerpunkt dieser Unterrichtsabschnittes sollte die Erarbeitung eines Vorstellungsgesprächs sein, ein Thema, dessen Relevanz von allen Teilnehmern eingesehen wird und das deswegen motiviert.

Vor dem Teil D des Lehrbuchkapitels über Bewerbungsgespräche habe ich also die Studenten in Gruppenarbeit eine Auswahl aus "16 Tipps für das erfolgreiche Vorstellungsgespräch" (http://focus.de/D/DB/DBD/DBDX/dbdx.htm) - ebenfalls über die Webliographie Wirtschaftsdeutsch zugänglich - erarbeiten lassen. Die Ergebnisse wurden im Plenum in kleinen Vorträgen vorgestellt.

Danach sind wir wieder zum Stoff des Lehrbuchkapitels übergegangen: auf der Grundlage der Informationen über die Firma "Otto-Versand" und eines Überblicks über die Homepage des Unternehmens (http://www.otto.de Kategorie "Rund um Otto")war ein Vorstellungsgespräch vorzubereiten. Gruppe A übernahm dabei die Perspektive von Frau Lehti, Gruppe B spielte die Personalabteilung des "Otto-Versands". Für beide Gruppen sind im Buch Fragestellungen vorgegeben, die für die Gesprächsvorbereitung als Anhaltspunkte dienen können. Als Internet spezifische Komponente sollte die "Bewerberin" sich außerdem einen Überblick über die Präsenz der Firma im Internet und ihre damit verbundenen Ziele verschaffen, die "Personalvertreter" überlegten sich dagegen, welche Computerkenntnisse sie von einer neuen Mitarbeiterin erwarten.

Das anschließende Gespräch wurde auf Video aufgezeichnet und dann im Plenum analysiert. Jeder Teilnehmer sollte dabei besonders darauf achten, ob die jeweiligen "Protagonisten" sich an die Tipps gehalten haben, die sie vorher aufgrund der Recherche im Focus-online präsentiert hatten und eine diesbezügliche Einschätzung abgeben. Natürlich wurden auch sprachliche Schwierigkeiten und Fehler thematisiert.

Auf Wunsch der Lernergruppe wurde diese Übung im Laufe des Studienjahres noch einige Male wiederholt, wobei dann jeweils die Website einer anderen großen Firma der Ausgangspunkt für die Informationssuche war.

Haben Sie den Vorschlag von Claus Ehrhardt ausprobiert und möchten Sie Ihre Erfahrungen weitergehen? Oder haben Sie Kommentare an den Autor? Gerne leiten wir Ihre Nachrichten weiter:
mailto:redaktion@wirtschaftsdeutsch.de?subject=exportwege

Weitere Interessante Links zum Thema Bewerbungen finden Sie auch in der KWW-Rubrik Arbeitswelt - Bewerbung:
http://www.wirtschaftsdeutsch.de/webliographie/Arbeitswelt/Bewerbung/?kww03

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Eine Anzeige schalten - Umfrageergebnisse

Eine ganze Reihe Zuschriften haben wir zu der Frage erhalten, woher denn nun der Ausdruck "eine Anzeige schalten" komme. In den ersten Mails wurde geäußert, dass es sich dabei um eine recht neue Lehnübersetzung aus dem Englischen handele. Damit wären wir dann mitten in der Sprachreinigungsdebatte.

Beides widerlegte Wolfgang Worsch, der darauf hinwies, dass der Ausdruck wohl erstmals bereits 1976 im Börsenblatt des deutschen Buchhandels (Nr. 55, S. 1023) auftauchte und keine Lehnübersetzung sei, "da das Verb "place" - wie in der englische Wendung "place an advert" - in keiner seiner möglichen Bedeutungen in das semantische Umfeld des deutschen "schalten" kommt".

Ein sehr schönes Statement zur aktuellen Debatte um die deutsche Sprache erreichte uns von Ivana Zezulova:

"Ich akzeptiere neue Ausdrücke. Ich nehme an, dass wir alle ein bisschen mehr (nicht nur in der Sprache) akzeptieren sollten. Dann würde es hoffentlich weniger zu Konflikten zwischen den Menschen, oder sogar zu den Kriegen kommen."

Dem ist nichts hinzuzufügen. Von Marietta Siebeke kam die folgende Erklärung, die auch uns wegen Ihrer Anschaulichkeit überzeugte:

Dieser Ausdruck stammt aus der Zeitungssprache und nimmt Bezug auf die neuen Printtechniken beim Setzen einer Zeitung. Während vorher eine Anzeige wie ein Text "gesetzt" wurde, so besteht eine Anzeige heute aus einer vorgefertigten Einheit, die in einen sich ergebenden Freiraum hineingesetzt wird, d.h. geschaltet wird. Meinen Schülern gefällt dieser Ausdruck deshalb gut, weil er so anschaulich ist.

Das Los fiel auch auf Frau Siebeke als Gewinnerin eines Wirtschaftslexikons. Herzlichen Glückwunsch.

Die zahlreichen Zuschriften zeigen uns: Die Leser des KWW-Infos sind unsere größte Wissensquelle! Vielen Dank und weiter so!

Und Fragen zur Fachsprache Wirtschaftsdeutsch stellen Sie weiterhin an die Fachberatung unter:
mailto:fachberatung@wirtschaftsdeutsch.de?subject=kww03

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Online-Marketing DaF (5): "Partnerprogramme" und Provisionen

von Dr. Matthias Jung, IIK Düsseldorf

In der letzten Folge hatten wir uns dem WWW-Sponsoring gewidmet. Auch diesmal geht es um eine neue Form von "E-Commerce": die sogenannten "Partnerprogramme", d.h. Umsatzprovision für Produkte, die aufgrund eines "Partnerlinks" verkauft wurden (und sich für die Käufer dadurch nicht verteuern!). Für DaF-Portale besonders geeignet sind Partnerprogramme bei Büchern. Wir experimentieren beim IIK Düsseldorf seit etwa einem halben Jahr mit Programmen von zwei seriösen Anbietern. Für die genaue Abrechnung sorgt eine individuelle Kennung (s. "affiliate=") im Partnerlink:
http://buecher.de/home/advise/articleview.html?affiliate=551

Wenn ein Besucher über diesen Link auf die Seite des Online-Buchhändlers geht und dann ein Buch kauft, erhält das IIK 5% des Umsatzes als Provision. Wird ein bestimmtes Buch empfohlen, steigt die Verkaufsprovision auf 15% und im Link wird zusätzlich eine Produktkennung ("artID") ergänzt:
http://buecher.de/home/advise/articleview.html?affiliate=551&artID=16293

Hier die Zahlen: Logo und Links auf http://www.deutsch-als-fremdsprache.de bzw. im "Infobrief Deutsch als Fremdsprache" (edaf-Info) haben seit dem 1.10.2000 zu 264 Besuchen beim Online-Buchhändler Amazon geführt. Dabei wurden 43 Artikel im Gesamtwert von DM 1054,45 bestellt und das IIK erhielt eine Provision in Höhe von DM 52,75. Bestellt wurde hauptsächlich belletristische Literatur, auch Sachbücher und nur seltener ausdrückliche DaF-Produkte. Fast die Hälfte der Bücher wurde schätzungsweise vom IIK bzw. IIK-Mitarbeitern privat gekauft (natürlich sieht man nicht wer was kauft!). Wenn man bedenkt, dass in diesem Zeitraum auf http://www.deutsch-als-fremdsprache.de rund 60.000 Besucher gab und ca. 12.000 Exemplare des e-daf-Info verschickt wurden, ist diese Zahl gering.

Im vorliegenden Newsletter haben wir darüber hinaus in den letzten Nummern bestimmte Bücher empfohlen. Das bringt zwar 15% Provision, aber auch hier bleibt die "Konversionsrate" bescheiden. Pro Nummer - und das bedeutet rund 3000 erfolgreich zugestellte Infobriefe - schauen sich ungefähr 40 Personen das empfohlene Buch über den Partnerlink genauer an, aber nur eine(r) oder zwei kauften es dann auch tatsächlich online.

Diese sehr bescheidenen Zahlen haben zwei Gründe: Zum einen stammen unsere Besucher ca. zu 50% aus dem nicht-deutschsprachigen Ausland. Für sie ist der Bücherkauf in Deutschland durch die Versandkosten erheblich verteuert, auch die Zahlungsbedingungen sind nicht so attraktiv wie für Deutschland, Österreich oder die Schweiz: Die Auslieferung auf Rechnung oder die Zahlung per Bankeinzug ist anderswo nicht möglich. Obwohl die Bücher i.d.R. immer noch preisgünstiger sein dürften als bei der Bestellung über eine einheimische Buchhandlung, sind Import-Bücher für viele unserer Leserinnen und Leser unerschwinglich bzw. unpraktisch. Aus allen diesen Gründen haben vielleicht nur 10% unserer Leserinnen und Leser schon mal online Bücher gekauft, während vielleicht 90% traditionelle und einheimische Anschaffungswege nutzen.

Außerdem ist bisher der Partnerlink von uns aus nicht besonders hervorgehoben worden. Sicherlich ist die Form der Buchempfehlung mit direkter Bestellmöglichkeit ein attraktiver Service, den man nicht nur in Infobriefen pflegen, sondern auch als "Buchecke" dauerhaft ins Internet stellen kann. Gewiss lässt sich durch solche Maßnahmen der Partnerprogramm-Umsatz erhöhen. Allerdings muss auch zusätzliche Arbeit hineingesteckt werden. Hoffnung für die Zukunft verheißen die weiterhin rapide steigenden Nutzerzahlen und die zunehmende Verbreitung des Internetkaufs, der Einsatz von Kreditkarten usw.

Wir erwarten deshalb durchaus steigende Einnahmen über Partnerprogramme. Nichts ändern wird sich aber an der Tatsache, dass auch Partnerprogramme nur sehr begrenzt unsere kostenlosen Newsletter und DaF-Portalseiten finanzieren. Wir tragen es mit Fassung ...

Alle großen Online-Buchhändler (amazon.de, bol.de, buecher.de) bieten Partnerprogramme an. Weitere Informationen dort.

Die vorangegangenen Folgen von "Online-Marketing DaF" finden Sie im Archiv: http://www.wirtschaftsdeutsch.de/infodienst

Wenn Sie über Ihre Erfahrungen mit Partnerprogrammen berichten wollen oder Fragen zu Artikel haben, mailen Sie mir:
mailto:jung@iik-duesseldorf.de

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Umfrage: Bücher online bestellen

Haben Sie schon einmal Bücher über das Internet gekauft? Und wenn ja, wo? lautet diesmal passend zum obigen Artikel unsere Umfrage. Einfachen den folgenden Abschnitt in die Antwortmail kopieren und die nicht zutreffenden Zeilen löschen. Alle Einsender, die ihre Postanschrift angeben nehmen an der Verlosung von 1 Büchergutscheine im Wert von DM 50,- teil:

Ich habe schon einmal Bücher online bestellt
in meinem Heimatland
im Ausland
noch nie

Ich lebe in folgendem Land: ...

Bücher aus D, A, CH besorge ich mir:
bei einer einheimischen Buchhandlung
Online-Buchhandel:
über Freunde in D, A, CH/bei Besuchen dort
andere Wege (Welche?)
eigentlich nie, weil zu teuer

mailto:umfrage@wirtschaftsdeutsch.de?subject=Online-Kauf

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Unterrichtsdossier: Der Euro rückt ins Bewusstsein (1)

von Richard Heinen, IIK Düsseldorf

Seit dem 1.1.1999 gibt es ihn und kaum einer hat es bemerkt. Seit langem steht er auf den meisten Rechnungen und keiner sieht ihn. Doch langsam werden wir auf ihn aufmerksam: auf den Euro.

Dem Handel ist diese neue Aufmerksamkeit zu verdanken, denn der muss ab dem 1.1.2002 mit den verwirrten Kunden zurecht kommen, die sich in ihrer eigenen Geldbörse nicht mehr auskennen. Aber auch für die Unternehmen wird es langsam Zeit, sich auf die Umstellung vorzubereiten. Eine wachsende Zahl gut gemachter, informativer Websites hilft dabei.

In einem dreiteiligen Dossier finden Sie Anregungen, wie sie dieses Thema im Unterricht aufgreifen können. Die heutige erste Folge bringt eine Liste von Webangeboten zum Euro. Nicht vollständig, aber mit dem Blick auf den Unterricht zusammen gestellt. In der zweiten Folge gibt es dann konkrete Umsetzungsideen für den Unterricht und die dritte Folge gestalten Sie, indem Sie Ihre Entwürfe an Ihre Kollegen weitergeben:
mailto:redaktion@wirtschaftsdeutsch.de?subject=euro

Alle Einsender nehmen an der Stipendienverlosung des IIK teil:
http://www.iik-duesseldorf.de/infos/foerderung/stipendien-2001.php3

Doch hier zunächst einige wichtige Angebot, die Ihnen natürlich auch noch beim Entwurf eigener Einheiten helfen können. Viel Spaß dabei.

*** Das Angebot der Aktionsgemeinschaft Euro bietet sich besonders für den Online-Unterricht an, da es sich hier um eine grafisch sehr ansprechend gemachte Seite handelt. Zahlen, Fakten und Tabellen über die neue Währung gibt es, aber auch die Bewohner von Euroland sollen sich näher kommen und werden vorgestellt. Links und ein Forum runden das Angebot ab.
http://www.aktion-euro.de/stopper.phtml

*** Die Sparkassen und die Zeitschrift DM gestalten gemeinsam den Auftritt euro-aktuell. Auch hier kann der Online-Unterricht Spaß machen, denn neben aktuellen Nachrichten gibt es zahlreiche Hintergrundinfos zur Geschichte des Euro, über die Personen, die hinter ihm stehen. Eine schöne Ergänzung zu den Wirtschaftsdaten der Teilnehmerländer: Man kann auch einmal die nationalen Rückseiten der Münzen sehen.
http://www.euro-aktuell.de

Für viele Unternehmen ist die Euroumstellung eine schwierige, teure und zeitaufwendige Sache. Checklisten helfen den Firmen bei der Vorbereitung und Ihren Lernern dabei, die komplexe Bedeutung der Umstellung für die Wirtschaft zu verstehen.

*** Das Euro-Check.net führt den Nutzer durch 20 Fragen über das eigene Unternehmen. Die Auswertung der Antworten bringt dann eine Analyse, welche Bedeutung die Euroumstellung für das jeweilige Unternehmen hat und auf welche Punkte besonders geachtet werden muss.
http://www.euro-check.net/

*** Damit dann alles reibungslos läuft, bietet das euro-nrw-Projekt gleich mehrere Checklisten für unterschiedliche Situationen. Eine gute Grundlage für eine Simulation?
http://www.euro-nrw.de/SubMenu.cfm/checklistentools

*** Ebenfalls zahlreiche Checklisten versammelt ein österreichisches Angebot. Das raffinierte hier: Der Weg durch die Fragenkataloge ergibt sich interaktiv durch die Antworten, die gegeben werden.
http://www.euronews.at/euro/ger/start_li.html

Auch offizielle Stellen äußern sich zum Euro. Das ist ja ihre Aufgabe.

*** Die Bundesbank hat die Schriftenreihe euro2002 als PDF ins Internet gestellt. Eine Fundgrube an Texten zu den unterschiedlichsten Aspekten wie Geldautomatenumstellung und die Vorbereitungen der Polizei.
http://www.bundesbank.de/de/presse/euro/index.htm

*** Für die Gesetze ist die Politik zuständig. Alle wichtigen Texte hält das Finanzministerium unter der Rubrik Euro bereit.
http://www.bundesfinanzministerium.de/infos/eurogeld/f_tripleex.htm

*** Interessant ist die Seite der österreichischen Regierung, weil sie nach Zielgruppen (Jugendliche, Senioren, Unternehmen etc.) gegliedert ist.
http://www.euro.gv.at/frameset.php3?m=1

*** Ein ganzes Heft für den Unterricht in der Sekundarstufe I lässt sich natürlich auch für den Fremdsprachenunterricht adaptieren. Lehrerhandreichungen gibt es auch dazu. Alles als PDF-Download und ein Online-Glossar noch dazu.
http://www.ag-wiso.de/unterichtshilfen/geld/geld-sec1/geld_sec1_pdf.html

*** Zum Schluss noch drei Lexika zum Euro
http://finanzen.focus.de/D/DA/DA47/DA47B/da47b.htm
http://www.zdf.de/ratgeber/wiso/service/eurodatenbank/
http://www.gothaer.de/de/allgemeines/info/lexikon/euro-lexikon/das_euro-lexikon.htm

Wem das jetzt alles noch nicht genug ist. Der Euro hat bereits seine eigene Suchmaschine, die Seiten zum Thema findet.
http://www.euroscanner.com/due/

Selten hatten wir so viele Links in einem Dossier. Jetzt ist es an Ihnen, Ihre Ideen dazu zu formulieren. Ich bin gespannt.
mailto:redaktion@wirtschaftsdeutsch.de?subject=euro

 

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Buchempfehlung: Die Maus erklärt die Mäuse

von Richard Heinen, IIK-Düsseldorf

Warum hat der Käse Löcher und der Käsekuchen nicht? Warum brennt auch nachts im Kühlschrank das Licht? Das sind die Fragen, auf die seit 30 Jahren die "Sendung mit der Maus" des Westdeutschen Rundfunk Antworten gibt.
http:///www.die-maus.de

Jetzt ist ein neues Buch zum MausWissen erschienen. Unter dem Titel "Warum heißt der Euro Euro?" beantwortet die Maus über 400 Fragen rund ums Thema Geld. Das scheint auf den ersten Blick etwas für Kinder zu sein. Aber so, wie die Maus im Fernsehen mittlerweile auch viele erwachsene Fans hat (die mit ihr alt geworden sind), so können auch in diesem kleinen Büchlein jung gebliebene Alte Wissenswertes finden. Für den Wirtschaftsexperten ist das amüsant, für den Sprachanfänger wegen der einfachen Erklärungen und vielen Bilder und Zeichnungen sehr hilfreich und für alle gibt es überraschende Neuigkeiten.

Mit 16,80 DM/ 8,59 Euro haben Sie hier eine gute Unterrichtshilfe oder ein nettes Geschenk (Vielleicht für den Gewinner aus Ihrem Börsenspiel im letzten Infobrief: http://www.wirtschaftsdeutsch.de/infodienst/2001/kww-info2-2001.php3#7)

Hier bestellen Sie das "MausWissen: Warum der Euro Euro heißt?" bequem bei buecher.de:
http://buecher.de/home/advise/articleview.html?affiliate=551&artID=1714893

Das gesamte Angebot von buecher.de/Mediantis erreichen Sie über den folgenden Link:
  http://buecher.de/?affiliate=551

buecher.de liefert in D, A, CH, L versandkostenfrei, im übrigen Europa und weltweit leider erst ab einem Bestellwert von DM 300,00 und beteiligt uns bei einer Bestellung über den Link mit 5% am Umsatz. Ein kleiner Beitrag, um den KWW-Infobrief für Sie kostenfrei zu halten.

Bei einer Bestellung von mindestens 20 Exemplaren gewährt Mediantis einen Rabatt von 15%, wenn Sie nicht aus D, A oder CH und über den folgenden Link bestellen:
http://www.wirtschaftsdeutsch.de/buchbestellung.php3

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Pinnwand: Rentenversicherung - New Economy - Tagungen

*** E-Mail-Forum zur Rentenversicherungspflicht
Im Herbst 2000 hat sich in Düsseldorf der Bundesverband freiberuflich Lehrende gebildet, der die Interessen von freiberuflich Lehrenden (nicht nur) in der Debatte um die Rentenversicherungspflicht vertreten will. Interessierte diskutieren ihre Anliegen im E-Mail-Forum des Verbandes:
http://www.egroups.de/group/bvfl

*** 101 Köpfe der New Economy
fast vollständig ist die Serie der Financial Times, in der 101 Persönlichkeiten der New Economy vorgestellt werden. Eine Materialsteinbruch, um der neuen Wirtschaft im Unterricht ein Gesicht zu geben:
http://www.ftd.de/101koepfe

*** "Wirtschaftskommunikation zwischen Finnland und den deutschsprachigen Ländern", Tagung vom 7.-11. Mai 2001 an der Universität Tampere, Finnland. Auskunft und Anmeldung:
mailto:eila.mikinnen@uta.fi
Infos zum Veranstalter:
http://www.uta.fi/laitokset/fil1/deutsch/

*** Um "Managing German - The Theory in Practice" geht es auf einer Fachtagung an der Aston University (Birmingham, GB) 14.-15.06.01. Auskunft und Anmeldung bei
mailto:d.hartman@aston.ac.uk
Infos zum Veranstalter:
http://www.les.aston.ac.uk/gsect.html

*** Alle vier Jahre findet die Riesentagung des Internationalen Deutschlehrerverbandes statt, diesmal in Luzern (Schweiz) vom 30.7.-4.8.2001. Mit "Deutsch im Beruf" beschäftigt sich die Sektion 22:
http://www.idt-2001.ch/fachprogramm/sektionen/Sektionen/Sektion22.htm

PS: Teilen Sie uns Ihre wirtschaftsdeutschspezifischen Tagungshinweise, Stellenausschreibungen, und KWW-Kurztipps mit. Wir nehmen sie gerne in die Pinnwand auf:
mailto:redaktion@wirtschaftsdeutsch.de?subject=Pinnwand

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