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Infobriefe Wirtschaftsdeutsch Ausgabe 2001-9

 

INFOBRIEF WIRTSCHAFTSDEUTSCH: 
Eine Serviceleistung des INSTITUTS FÜR INTERNATIONALE KOMMUNIKATION (IIK Düsseldorf e.V.) im FORUM WIRTSCHAFTSDEUTSCH 


ISSN 1439-3697 (E-Mail-Infobrief)
ISSN 1439-3700 (Internet-Archiv)

 

=> Hinweis: Archivlinks werden nicht mehr aktualisiert <=

 

Düsseldorf, den 28. September 2001,  Ausgabe 9-2001

Überblick

 

 
 

 

Vorwort

Hallo, seien Sie gegrüßt!

Ein Blick in die Rubrik "Wirtschaft aktuell" zeigt es: Von der Normalität ist das deutsche Wirtschaftsleben nach den Terrorattentaten in den USA noch weit entfernt. Auf der anderen Seite haben überall aber auch wieder Semester und Schuljahre begonnen. Vielleicht bieten Ihnen die folgenden Links Anhaltpunkte, um die Ereignisse auch im Wirtschaftsunterricht nüchtern zu analysieren.

Darüber hinaus haben wir wieder einen bunten Strauß mit Ideen und Tipps für den Unterricht zusammengestellt. Viel Spaß beim Surfen wünscht Ihnen

Ihr
Richard Heinen
mailto:heinen@wirtschaftsdeutsch.de


 

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Wirtschaft aktuell: Kurzmeldungen und Links

*** Anschläge auf das World Trade Center und das Pentagon
Langsam ist der erste Schock überwunden, jetzt ist die Zeit nüchterner Analysen. Die Wirtschaftswoche hat ein sehr ausführliches Dossier mit Nachrichten, Hintergrundwissen und Marktberichten zusammengestellt.
http://www.handelsblatt.com/>

*** Globalisierung und ihre Gegner
Immer mehr drängt sich das Thema Globalisierung in den Vordergrund. Im Sommer gewann es mit dem G8-Gipfel in Genua neue Aktualität. Im Gefolge der Terroranschläge rückt es weiter in das allgemeine Bewusstsein. Die FAZ hat ein umfangreiches Dossier zusammengestellt.
http://www.faz.de/

*** Wird Fliegen sicherer?
Nicht nur in den USA sind die Fluggesellschaften unter Druck geraten. Auch die deutsche Lufthansa muss auf die neuen Herausforderungen reagieren. Die Kosten werden an die Passagiere weitergegeben, aber auch der Staat engagiert sich finanziell.
http://www.welt.de/

*** Raucher finanzieren höhere Sicherheit
Wegen der Ereignisse in New York und Washington beginnt die Haushaltsdebatte für den Haushalt 2002 erst verspätet. Im Haushaltsentwurf von Finanzminister Eichel sind Mehrkosten für Ausgaben in der inneren und äußeren Sicherheit bereits enthalten. Finanziert werden Sie über eine Erhöhung der Tabaksteuer.
http://www.ftd.de/haushalt

*** Terroristen als Spekulationsgewinnler?
Offensichtlich wurden auch an der deutschen Börse viele Millionen mit dem Wissen über die bevorstehenden Attentate verdient:
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,158861,00.html

*** Andere kostenfreie Online-Archive gibt's in der Rubrik
"Wirtschaft aktuell" der Kommentierten Webliographie Wirtschaftsdeutsch (KWW):
Webliographie - Rubrik Medien
bzw. über den Ticker auf
wirtschaftsdeutsch.de


 

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Vom engagierten Sprachlehrer zum professionellen Sprachtrainer

Die Schwerpunkte im DaF-Unterricht in Deutschland verschieben sich. Der klassische Gruppenunterricht im Klassenverband hat es auf dem Markt immer schwerer. Einzeltrainings im berufsbezogenen Umfeld werden immer häufiger nachgefragt. Für viele DaF-Lehrende eröffnet dies neue Einnahmemöglichkeiten.

Aber ist ein guter Lehrer auch ein guter Einzeltrainer? Eine eintägige Fortbildung des IIK bietet nicht nur Antworten auf diese Frage, sondern bereitet den Lehrer auch auf die besondere Situation im Einzelunterricht vor, damit es im Einzeltraining dann keine bösen Überraschungen für Trainer und Teilnehmer gibt.

Das Seminar findet am Samstag, 27.10., von 9.30 Uhr - 16:30h im Schloss Mickeln in Düsseldorf statt und wird von Andrea Mills geleitet. Die Teilnahmegebühr beträgt DM 190,00 (inkl. Imbiss). Die Teilnehmerzahl ist auf 12 beschränkt.

Nähere Informationen und Onlineanmeldung:
http://www.iik-duesseldorf.de/archiv/2001/kurse/10fk/


 

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Vorgestellt: Außenhandelssimulation mit localglobal.de

von Dr. Matthias Jung, IIK Düsseldorf

In der vorangegangenen Doppelnummer im Dossier zur "Globalisierung"

http://www.wirtschaftsdeutsch.de/infodienst/2001/kww-info7-2001.php3#3

wurde u.a. auf das Angebot localglobal.de hingewiesen. Die Site bietet einerseits so vielfältige und originelle Einsatzmöglichkeiten im Unterricht. Andererseits ist sie aus der Lehr-/Lernperspektive nicht auf Anhieb erschließbar, so dass eine ausführliche Besprechung lohnt.

localglobal.de bietet eine Fülle aktueller Informationen zu einzelnen Weltmärkten, sowohl regional als auch nach Branchen gegliedert. Solche Spezialdienste sind schon im Printbereich kostenpflichtig und localglobal.de macht da auch in der Online-Komponente keine Ausnahme, lockt aber mit einer Reihe frei verfügbarer Serviceangebote.

Der Newsletter beispielsweise, der individuell nach den gewünschten Branchen/Ländern zusammengestellt wird, enthält nur die Überschriften der Meldungen. Klickt man drauf, landet man automatisch im kostenpflichtigen Premium-Bereich. Die aktuellsten Meldungen sind im WWW jedoch immer frei zugänglich, man kann sie sich entweder nach Land oder nach Branche anzeigen lassen.

Spezifische Infos dieser Art werden später im Beruf gebraucht, nicht die allgemeinen Wirtschaftstexte, die man meist in den Lehrbüchern findet. Eine sinnvolle Aufgabe wäre hier für die Lerner ihre Branche oder ihr Land eine Woche lang täglich im Netz zu verfolgen und jeweils kurz in der Lerngruppe oder per E-Mail den anderen zu berichten.

Auch all die "harten Infos" zum Außenhandel, wie etwa die Exportgarantiebestimmungen sortiert nach Land ("Hermes-Bürgschaften"), die aktuellen Devisenkurse, eine spezialisierte Jobbörse oder auch die nationalspezifischen Feiertage findet man auf localglobal - wirklich weltweit und nicht nur für die "großen" Handelsnationen:
http://www.localglobal.de/

Sehr schöne Rollenspiele lassen sich aber auf der Rubrik "Kooperationswünsche" aufbauen:
http://www.localglobal.de

Diese Gesuche sind übrigens bunt gemischt in Deutsch oder Englisch. Das ist sehr berufsrealistisch.

Selbst kostenpflichtige Dienste wie die Firmenauskunft (Liquidität etc.) lassen zumindest erahnen, worauf es bei der realen Geschäftsanbahnung mit einem ausländischen Partner ankommt.

Eine längere sehr konkrete Unterrichtseinheit "Außenhandelssimulation" mit localglobal.de könnte, grob skizziert, so aussehen

Marktbeobachtung nach Land oder Branche über einen gewissen Zeitraum
Heraussuchen eines potenziellen Geschäftspartners
Simulation der Geschäftsanbahnung per Rollenspiel inkl. Treffen
Fragen der Kreditsicherung für das Geschäft und der Bonität des Partners klären
Geschäftsabschluss

Falls Sie mit Lernern arbeiten, die tatsächlich im Beruf stehen, werden sie sehr dankbar sein, dass einmal Fälle ganz konkret auf ihre Branche und ihre Länder bezogen durchgespielt werden. Eventuell lohnt sich dann auch tatsächlich der Bezug der gedruckten "Nachrichten für den Außenhandel", wodurch man Zugriff auf weitere Bereiche bekommt.


 

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Dossier: Endlich feilschen - Rabattgesetz aufgehoben

von Richard Heinen, IIK Düsseldorf

Deutschland ein großer Basar, auf dem eifrig gehandelt und gefeilscht wird? Der Wegfall des Rabattgesetzes und der Zugabenverordnung zum 25. Juli 2001 macht es theoretisch möglich. Vorher war es nämlich verboten, im Einzelhandel dem Endkunden individuelle Preisnachlässe zu gewähren oder ihn durch die Zugabe von attraktiven Werbegeschenken zum Kauf zu "verführen". Eine seltsame Art des "Verbraucherschutzes", die dem internationalen Wettbewerb nicht stand gehalten hat. Über die Fakten informiert die regierende SPD persönlich:
http://www.spd.de/politik/stichwort/rabatt/rabatt.html

Kurz und knapp auf einer Seite bietet auch das Wirtschaftsministerium die entsprechenden Informationen:
http://www.bmwi.de/

Den Text des abgeschafften Gesetzes gibt es auch online:
http://transpatent.com/gesetze/rabattg.html

Hauptgrund für die Abschaffung des Gesetzes waren die Nachteile, die dem deutschen Handel in Folge der Globalisierung und des zunehmenden E-Commerce durch das recht strenge deutsche Gesetz entstanden sind.

Damit ein Gesetz abgeschafft wird, ist meist eine Menge Lobbyarbeit notwendig. So auch in diesem Fall. Ericsson hat daher eine Drei-Länder-Studie in Auftrag gegeben, die unter dem Titel "Zum Vorteil aller" detailliert die Verhältnisse in den Niederlanden, Österreich und Frankreich untersucht und zu einem überzeugenden Plädoyer für die Abschaffung der Gesetze kommt. Die Studie steht als PDF-Download zur Verfügung und kann gut der Selbstinformation dienen:
http://www.coreandmore.de/ericson_consulting.pdf

Doch was tut sich nun in der Praxis und wie reagiert der Handel auf die neugewonnene Freiheit? Eine Kurzübersicht finden Sie hier:
http://www.salesprofi.de/bp/vertrieb-verkauf/daten/rabattgesetz.htm

Plus-Minus hat sich bei denen umgehört, die sich auf die neue Situation einstellen müssen. Die Online-Zusammenfassung bietet Ideen für Rollenspiele, in denen Verkäufer mit feilsch-willigen oder -wütigen Kunden umgehen müssen.
http://www.swr-online.de/plusminus/beitrag/01_06_12/beitrag2.html

In der Diskussion sollte aber auch der Kunde nicht zu kurz kommen. Und wer vertritt den? Die Verbraucherschützer. Was Sie dem Käufer empfehlen, lässt sich in einigen Pressemitteilungen nach lesen:

Verbraucherzentralen ermutigen zum Feilschen:
http://www.vz-nrw.de/SES85290211/doc1547A.html

Feilschen um Rabatte erwünscht:
http://www.vz-nrw.de/SES85290211/doc1568A.html

Hier findet sich übrigens auch ein kleiner Radiobeitrag, den man in verschiedenen Formaten anhören kann, auch ein Transkript steht zur Verfügung. Ein Kunde berichtet von seinen Erfahrungen beim Feilschen. Die Tondatei kann für Hörübungen auf verschiedenen Niveaus verwendet werden.
http://www.vz-nrw.de/SES85290211/doc1542A.html

Verwandt mit dem Thema "Feilschen" ist auch die folgende Art des indirekten Kundenrabattes: Beim Kauf sammelt man bei verschiedenen Unternehmen "Bonuspunkte", für die es schließlich Produkte oder bestimmte Vergünstigungen gibt. Am bekanntesten ist das Verfahren bei den Fluglinien, wo Vielflieger schließlich Freiflüge erhalten.

Konkret braucht man dazu meist eine Kundenkarte/Kundenkonto, um sich seine Punkte oder z.B. geflogenen Kilometer gut schreiben zu lassen. Selbstverständlich dient das Ganze der Kundenbindung. Über verschiedene Kartentypen informiert ein Unternehmen, das diese Karten selbst anbietet.
http://www.experian.de/

Eine der in Deutschland bekanntesten und verbreitetsten, aber auch umstrittensten Karten ist die Payback-Karte. An diesem Beispiel kann man eine gute Pro- und Contra-Diskussion durchführen. Eine Gruppe übernimmt die Position der Firma "Loyalty Partner Gesellschaft für Kundenbindungssysteme", die die Payback-Karte vermarktet. Informationen finden sich hier:
http://www.payback.de/payback.html

Die Gegenseite, also diejenigen, die Vorbehalte gegen Rabattkarten zur Kundenbindung haben, haben ebenfalls einen informierten Partner im Internet, denn die Payback-Karte hat den BigBrotherAward 2000 erhalten. Auf den Internetseiten werden Argumente gegen eine solche Karte gesammelt und begründet.
http://www.payback.de/payback.html


 

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WBL (2): Virtuelle Klassenzimmer

von Richard Heinen, IIK Düsseldorf

In unserer Juli-Ausgabe habe ich Ihnen einige Online-Demo-Kurse vorgestellt.
http://www.wirtschaftsdeutsch.de/infodienst/2001/kww-info7-2001.php3#2?kww9

Sicherlich sind Ihnen zwei wesentliche Nachteile der Kurse aufgefallen: Die Inhalte sind vorgegeben und es gibt keine persönliche Betreuung. Im zweiten Teil der Serie zum Web basierten Lernen stelle ich einige Tools vor mit denen Sie sich Ihr eigenes kleines virtuelles Klassenzimmer einrichten können, umso mit Ihren Lernern in Kontakt treten zu können.

Doch zunächst die Frage: Wozu brauche ich ein solches Klassenzimmer, wenn ich meine Schüler doch regelmäßig sehen? Mehrere Szenarien sind denkbar:

*** Um einen Kurs effektiv zu beginnen, kann sich die Gruppe bereits vor dem realen Kursbeginn kennen lernen. Einführungen in den Kurs können auf diesem Weg gegeben werden. Durch den Austausch von Informationen und das Bearbeiten von Aufgaben, wird eine gemeinsame Basis für das Lernen im Kurs gelegt.

*** In einem extensiven Kurs sehen sich Ihre Teilnehmer vielleicht nur selten. Hier kann ein virtuelles Klassenzimmer Kontinuität bringen.

*** Lese- und Schreibaufgaben lassen sich ebenfalls gut verlagern, das kann wertvolle Zeit in den Präsenzstunden bringen. Zudem kann man hier evtl. realistische Situationen für schriftliche Schreibanlässe geben.

*** Nach Kursende kann die Lerngruppe virtuell weiter bestehen. Eine Nachbetreuung ist so auch dann möglich, wenn sich die Teilnehmer wieder in alle Himmelsrichtungen zerstreuen.

Für all diese Aufgaben benötigen Sie keinen allzu aufwändigen Tools, sondern nur ein geschlossenes Kommunikationsinstrument.

Eine ganz einfache Lösung wäre hier domeus. Der Dienstleister stellt kostenlos ein Tool zur Verfügung, mit dem Sie Foren und Mailinglisten für verschiedene Gruppen einrichten und verwalten können. Der Zugang zu den Beiträgen kann dabei wahlweise über den Browser oder per E-Mail erfolgen. Zudem können Sie Umfragen unter den Teilnehmern abhalten, mit einem Kalender Termine koordinieren und Dokumente austauschen. Domeus zeichnet sich dabei durch eine besonders leichte Benutzerführung aus.
http://www.domeus.de

Neben Deutsch können sie aber auch noch 10 (!!!) andere Benutzersprachen wählen, so dass Sie auch mit Gruppen mit geringen Deutschkenntnissen virtuell arbeiten können.
http://www.domeus.com

Domeus und andere ähnliche Dienste richten sich natürlich nicht speziell an Lehrer. Solche Dienste stehen z.Z. nur auf Englisch zur Verfügung. Da aber die Benutzersprache für den Lerner nicht so sehr im Vordergrund steht (Save, Send, Delete kennt man vielleicht schon aus anderen Programmen), lohnt sich vielleicht ein Blick.

classnet und nicenet sind ähnlich aufgebaut wie Domeus, bieten dem Lehrenden aber einfachere Administrationsmöglichkeiten und haben keinen störenden und ablenkenden Werbeeinblendungen.
http://classnet.cc.iastate.edu/
http://www.nicenet.org

Noch weiter geht das Blackboard, das selbst in der kostenlosen Basisversion Tests, Notenstatistiken und andere speziell auf den Unterricht abgestimmte Möglichkeiten bietet. Allerdings erfordert die Arbeit für den Lehrer hier schon einen größeren Zeitaufwand, da die Bedienung, obwohl komplett über ein Webinterface gesteuert, doch schon recht komplex ist.
http://www.blackboard.com

Will man ähnlich viel auf Deutsch geboten bekommen, dann braucht man einen eigenen Server und meist auch einen Griff in den Geldbeutel. Diese Tools enthalten auch die Möglichkeit eigene Übungen und Multimediapräsentationen zu gestalten, wie Sie sie aus den Demo-Kursen im letzten Infobrief kennen. Da zur Einrichtung dieser Programme aber fundiertere technische Kenntnisse erforderlich sind, stelle ich sie hier nicht vor. Interessierte finden aber in einem Artikel der Uni Freiburg (CH) eine gute Übersicht.
http://www-iiuf.unifr.ch/~brugger/papers/00_handbuch/plattformauswahl.html

Einzig herausheben möchte ich ILIAS, ein kostenloses Tool, das an der Uni Köln entwickelt wurde, weil die Online-Demo-Version viel Raum zum Ausprobieren lässt. Ein Block ist sicherlich sehr informativ.
http://www.ilias.uni-koeln.de/ios/

Haben Sie schon Erfahrungen mit den beschriebenen oder ähnlichen Angeboten im Unterricht gemacht? Teilen Sie Ihre Erfahrungen mit Kollegen:
mailto:redaktion@wirtschaftsdeutsch.de


 

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Unterrichtstipp: Sieg der Sterne

von Richard Heinen IIK Düsseldorf

Interkulturelle Kommunikation wie und warum sie nicht funktioniert, das ist immer wieder ein Thema im Unterricht. Zu einem Artikel aus der Wirtschaftswoche hat Christina Kuhn einen Unterrichtsentwurf erstellt, der auf den Seiten von MARKt online zur Verfügung steht.
http://www.goethe.de/z/50/pub/markt/dedida.htm

Zur Sensibilisierung eignen sich die kommunikativen Aufgaben sicherlich besonders in gemischt-kulturellen Gruppen. Hier kann man ja live testen, wie es mit der interkulturellen Kommunikation klappt.

Schwierig aber wird es immer dann, wenn man mit Lernern aus einem Land arbeitet. Selbsterfahrung in der Klasse fällt da aus. Häufig werden all zu große Unterschiede von den Lernen dann auch noch geleugnet. Nun, so groß sind die Unterschiede ja auch vielleicht nicht, aber der Teufel steckte ja bekanntlich im Detail.

Sehr hilfreich ist hier der Artikel "Sieg der Sterne" aus der Zeit. Hier werden Tücken der interkulturellen Kommunikation an einem ganz konkreten Beispiel dargestellt: Was passierte eigentlich bei und nach der Fusion von Chrysler und Daimler?
http://www.zeit.de/2001/36/Leben/200136_daimler_chrysler.html

Der Artikel zeigt nicht nur, welche Schwierigkeiten zu überwinden waren (oder sind?), sondern auch welche Fehler gemacht wurden.

Wenn man eine Gruppe untersuchen lässt, wie sich die Amerikaner verhalten und eine Gruppe untersucht die deutschen Verhaltensweisen, kann man anschließend in Rollenspielen die verschiedenen Kulturen aufeinander prallen lassen.

Effektiv kann dies vor allem deshalb sein, weil es (außer bei amerikanischen Lernen) nicht zu dem Vergleich "Die Deutschen und wir" kommt. Vielmehr schlüpfen alle Lerner in fremde Rollen. Als Lernziel steht dann nicht ein plakatives und vereinfachendes So-sind-die-Deutschen da, sondern die Erkenntnis: Kommunikation funktioniert hier und da einfach anders. Das weiß zwar jeder, aber hier kann man es ein wenig erleben.


 

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Pinnwand: Preise, Jobs und mehr

*** Das Manager-Magazin veranstaltet das Dauerquiz zum "Slang der New Economy". Dabei winken jede Woche Preise. Einfach mal ausprobieren. Die Frage wechseln wöchentlich, 3 müssen richtig beantwortet werden und man ist bei der Verlosung dabei.
http://www.manager-magazin.de/ebusiness/netquiz/

*** Einen Schwerpunkt auf neue Medien setzte die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift für den interkulturellen Fremdsprachenunterricht.
http://www.ualberta.ca/~german/ejournal/ejournal.html

*** Weniger als 100 Tage noch sind es bis zur Einführung des Euro. Viele Tipps haben wir Ihnen dazu schon gegeben. Hier noch ein sehr nettes Online-Spiel mit Kreuzworträtsel, Puzzle und Preisauszeichnung im virtuellen Supermarkt.
http://www.vz-nrw.de/eurospiel

*** Nichts zu gewinnen gibt es beim "Business-Knigge" von focus.de. Der wurde gerade um einen 2. Teil erweitert, in dem man anhand zusätzlicher Fragen testen kann, wie "parkettsicher" man ist bzw. durch die Kommentare Tipps bekommt, wie man es wird:
http://www.focus.de/D/DB/DBX/DBX53/dbx53.htm

*** Bei den Stellenangeboten und -gesuchen im Jobforum auf deutsch-als-fremdsprache.de spielt auch Wirtschaftsdeutsch immer wieder eine Rolle, etwa bei Angeboten in Königstein oder in Santander (Spanien):
http://www.deutsch-als-fremdsprache.de/austausch/list.php?f=6


 

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Impressum

HERAUSGEBER

Institut für Internationale Kommunikation in Zusammenarbeit
mit der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (IIK e.V.)
Universitätsstraße 1, 40225 Düsseldorf
Tel +49/(0)211/81-15182, Fax -12537
mailto:iik@phil-fak.uni-duesseldorf.de
http://www.iik-duesseldorf.de

INTERNET-PLATTFORM

http://www.wirtschaftsdeutsch.de

ARCHIVE

Infobriefe

Tipps des Monats

REDAKTIONSTEAM

Richard Heinen, M.A., Dr. Matthias Jung, Dr. Rüdiger Riechert

VERANTWORTLICH FUER DIESE AUSGABE i.S.d.P.

Dr. Matthias Jung

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