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Infobrief Wirtschaftsdeutsch Ausgabe 2004-6

 

INFOBRIEF WIRTSCHAFTSDEUTSCH: 
*8. JAHRGANG* Nr. 6/2004
Eine Serviceleistung des INSTITUTS FÜR INTERNATIONALE KOMMUNIKATION (IIK Düsseldorf e.V.) im FORUM WIRTSCHAFTSDEUTSCH 

ISSN 1439-3697 (E-Mail-Infobrief)
ISSN 1439-3700 (Internet-Archiv)
Archiv: http://www.wirtschaftsdeutsch.de/infodienst

 

=> Hinweis: Archivlinks werden nicht mehr aktualisiert <=

 

Düsseldorf, den 25. Juni 2004,  Ausgabe 6-2004

Überblick

Vorwort

1 Wirtschaft aktuell:
Börsengang der Postbank - Neuer deutscher Werftenriese - Siemens in China auf Expansionskurs - Strafsteuer für Alcopops - Umfrage zum Wirtschaftsstandort Deutschland - Deutschlands wichtigste Handelspartner 2003 - Frauen in der Arbeitswelt

2 Unterrichtsthema: Franchising

**In eigener Sache:
Fort- und Weiterbildungen des IIK im Juli und August

3 Geschäftskorrespondenz: Änderungen beim Anschriftfeld

4 Materialbörse: Arbeitsblätter zum Thema "Tourismus" (1)

5 Rückblick auf die Messe "Sprachen und Beruf 2004"

6 Link des Monats: Schreibwerkstadt der Universität Essen

7 Von Barbadiern und Ivorern

**In eigener Sache:
Sommersprachkurse Wirtschaftsdeutsch im August und September

8 Aktuelle Stellenangebote

9 Pinnwand:
Kostenlose Internetschulungen für Lehrer - Europäisches Sprachensiegel 2004 - Hochschulranking - Fernstudium "Schulmanagement" - IHK-Online-Akademie - ePaymentsysteme im Internet - Humor

Impressum

 

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Vorwort

Liebe Leserinnen und Leser,

der Sommer ist endlich da und die Urlaubszeit steht vielversprechend vor der Tür. Vielleicht haben auch Sie stundenlang die Kataloge diverser Reiseveranstalter nach neuen aufregenden Erlebnistouren oder endlos weißen Sandstränden durchforstet.
Aber verstehen Sie auch immer richtig, was Ihnen da genau in den Hochglanzprospekten versprochen wird?
http://www.info-reisepreisvergleich.de/a/reisekatalog-sprache.htm

Welche Rechte Sie haben, falls Ihre Reise nicht so verläuft, wie Sie es sich vorgestellt haben, erfahren Sie in einigen Arbeitsblättern zum Thema "Tourismus" (Beitrag 4).

Und wenn Sie in diesem Fall dem Reiseveranstalter eine Mängelanzeige zukommen lassen möchten, dann sollten Sie vielleicht schon die neuen Gestaltungsregeln für das Anschriftfeld beherzigen (Beitrag 3).

Außerdem finden Sie in diesem Infobrief neben den gewohnten Nachrichten aus der deutschen Wirtschaft einen Rückblick auf die Messe "Sprachen und Beruf 2004" sowie Unterrichtstipps zum Franchising.

Viel Freude beim Lesen wünscht Ihnen

Udo Tellmann
für die Online-Redaktion des IIK Düsseldorf

 

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1. Wirtschaft Aktuell

*** Börse: Hoffnungsvoller Start der Postbank
Geschafft! - Nach einem ausufernden Gezerre um den angemessenen Ausgabepreis und einer Vielzahl peinlicher Pannen im Vorfeld ist die Postbank endlich ein börsennotiertes Unternehmen:
http://www.stern.de/wirtschaft/boerse/meldungen/
index.html?id=525889&q=postbank

*** Schiffbau: Thyssen-Krupp schmiedet neuen Werftenriesen
Durch die Übernahme der Kieler Traditionswerft HDW will der Thyssen-Krupp-Konzern der bisher übermächtigen asiatischen Konkurrenz Paroli bieten:
http://www.dw-world.de/german/0,3367,
1454_A_1205671_1_A,00.html#

*** Konzerne: Siemens in China auf Expansionskurs
Alles auf eine Karte: Der Technologiekonzern will in den nächsten
5 Jahren rund 1 Milliarde Euro in den Ausbau seines dortigen Niederlassungsnetzes und in neue Joint Ventures stecken:
http://www.ftd.de/ub/in/1084608594294.html?
nv=cd-stern&q=osram%20china

*** Getränkeindustrie: Strafsteuer für Alcopops
Eine saftige Sondersteuer von 84 Cent pro Flasche soll Jugendliche von den verführerischen Mixgetränken abhalten:
http://www.bundesregierung.de/-,413.616167/
artikel/Jugendliche-vor-Alcopops-schue.htm

*** Umfrage: Wirtschaftsstandort Deutschland
Trotz hoher Arbeitskosten und starrem Arbeitsrecht genießt Deutschland bei internationalen Investoren nach wie vor einen guten Ruf:
http://www.dihk.de/inhalt/informationen/news/
meldungen/meldung005473.html

*** Statistik: Deutschlands wichtigste Handelspartner 2003
Frankreich bleibt wichtigster Handelspartner, China als Exportmarkt zum ersten Male unter den Top-Ten:
http://www.destatis.de/presse/deutsch/pm2004/p2200181.htm

*** Statistik: Frauen in der Arbeitswelt
Die Arbeitswelt in Deutschland wird immer weiblicher. Während in den letzten 10 Jahren die Zahl der erwerbstätigen Männer um 1,5 Millionen abgenommen hat, stieg die der Frauen um über 600.000 an:
http://www.iwkoeln.de/data/pdf/pub/azu01_04.pdf

 

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2. Unterrichtsthema: Franchising
von Udo Tellmann, IIK Düsseldorf

Das Franchising gehört zu den boomenden Vertriebsformen der Gegenwart. Mit mehr als 800 Franchisesystemen und ca. 41.000 Franchisenehmern zählt Deutschland zu den europäischen Ländern mit der größten Dichte an Franchisebetrieben, dicht gefolgt von Großbritannien.

Beim Franchising erwirbt ein Existenzgründer ein bereits am Markt bewährtes System und macht sich damit selbständig. An den Franchisegeber entrichtet er dafür Eintritts-, Werbe- und Umsatzgebühren, unterzieht sich Kontrollen und informiert regelmäßig den Geber.

Das weltweit wohl bekannteste Unternehmen, das nach diesem Geschäftsmodell organisiert ist, ist McDonalds, das mit so bekannten Persönlichkeiten wie den deutschen Boxweltmeister Henri Maske oder den kanadischen Eiskunstläufer Elvis Stojko als Franchisepartner aufwarten kann. Geschäftsmodell McDonalds:
http://www.aberhallo.de/lexikon/index.php/McDonald%27s

Andere auf dem Franchisingsystem aufgebaute Weltmarken sind z.B. Pizza Hut, Burger King, Yves Rocher oder die Berlitz-Sprachschulen. Weitere Weltmarken findet man unter:
http://www.kmuinnovation.com/franchise_weltmarken.htm

Im Netz gibt es zahlreiche Materialien zu diesem Thema, mit deren Hilfe sich interessante Unterrichtseinheiten konzipieren lassen.

***Unterrichtstipp 1:
Lassen Sie die TN in Kleingruppen eine kleine Internetrecherche zu folgenden Fragestellungen durchführen:

- Was ist Franchising? Notieren Sie die wichtigen Merkmale.
- Was sind die Aufgaben eines Franchisegebers?
- Was sind die Aufgaben eines Franchisenehmers?
- Was ist der Unterschied zum Vertragshändlersystem?
- Was versteht man unter dem Begriff "Master-Franchising"?
http://www.franchise-net.de/knowhow/archiv/
uebersicht_20030110122115.html

- Was sind die Vor- und Nachteile des Franchising?
http://www.franchiseportal.de/wcms/bin/Server.dll?
Article?ID=45&Session=1-is84eRkW-0

- Welche Typen des Franchising gibt es ?
http://www.gruenderguide.at/default1.asp?Page
ID=474&prevPageID=374

- Worauf sollte ein Franchisenehmer ein Angebot prüfen?
http://focus.msn.de/D/DB/DBG/DBGD/dbgd.htm

- Welche Kosten kommen auf einen Franchisenehmer zu?
http://focus.msn.de/D/DB/DBG/DBGG/dbgg.htm

Wer sich einen Überblick über Geschäftsideen verschaffen möchte, die als Franchise-Systeme angeboten werden, wird auf diesen Seiten fündig:
http://www.franchise-net.de/geschaeftsideen/index.html
http://www.dfv-franchise.de/index_d.htm

***Unterrichtstipp 2
Die TN suchen in Partner- oder Kleingruppenarbeit nach bestimmten Kriterien (eigene Interessenschwerpunkte, vorhandene fachliche Qualifikation, finanzielle Eigenmittel, Risikobereitschaft) ein für sie geeignetes Franchiseprodukt.
Wenn man den zeitlichen Aufwand für die Suche in Grenzen halten möchte, sollte man evtl. eine entsprechende Liste mit Angeboten vorgeben. Hier nur einige interessante Beispiele:

Partnervermittlung:
http://www.geschaeftsidee-info.de/
Blind-Date-Dinner:
http://www.blind-date-dinner.ch/sections.php?secid=110
Nachilfeunterricht:
http://www.abacus-franchisezentrale.de/
Frühstücksservice:
http://www.morgengold.de/kunde/index.htm
Tiersitting:
http://www.tiersitterexpress.de
Personalisierte Kinderbücher:
http://kinderbuchkonzept.de/
Bed and Breakfast:
http://www.bed-and-breakfast.de/allgemeineinfos2.html

Weitere interessante Links:
Umfassende Informationen zum Franchising bietet eine Broschüre des Deutschen Franchise-Verbandes e.V. (Rubrikenleiste rechts, 32 S., PDF-Format):
http://www.dfv-franchise.de/index_d.htm

Sehr empfehlenswert ist auch der vom Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit herausgegebene Infoletter zum Thema (Gründerzeiten Nr. 4: Franchise):
http://www.bmwa.bund.de/Redaktion/Inhalte/
Downloads/br-infoletter-franchise,property=pdf.pdf

Detaillierte Angaben zu den Rechten und Pflichten von Franchisegebern und Franchisenehmern gibt der Verhaltenskodex des Europäischen Franchising-Verbandes (European Franchise Federation):
http://www.franchise.at/download/Ethikkodex.pdf

Wer sich erkundigen möchte, welche Franchisesysteme in seinem Heimatland existieren, sollte sich an den jeweiligen nationalen Verband wenden.
Ein entsprechendes Verzeichnis bietet der World-Franchising-Council an:
http://www.worldfranchisecouncil.org/

 

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*In eigener Sache*
Fort- und Weiterbildungen des IIK im Juli und August

*** Interkulturelles Training (19.07.-22.07.2004)
Die in die zwei Module "Präsentation" und "Mediation" gegliederte Weiterbildung richtet sich an Führungskräfte in internationalen Unternehmen und Lehrer aus dem In- und Ausland. Im Zentrum steht jeweils die Bewältigung typischer interkultureller Herausforderungen. Weitere Programminformationen:
http://www.iik-duesseldorf.de/archiv/2004/
kurse/07wkx/programm.php

*** "Biete Bildung - suche Markt" (ab 16.08.2004)
Das IIK Düsseldorf setzt seine Seminarreihe zum Bildungsmanagement ab Juli 2004 mit vier Terminen fort. Die Themen reichen von "Neue Wege der Kundengewinnung" über "Internet-Marketing" bis hin zu "Evaluation und Qualitätsmanagement in Weiterbildungsinstitutionen".
Weitere Programminformationen:
http://www.iik-duesseldorf.de/fortbildungen/bildungsmarketing.php

*** "Wirtschaft simulieren" (19.-23.07.2004)
Auf der Basis eines Unternehmensplanspiels erhalten die Teilnehmer dieser speziell für Dozenten konzipierten Fortbildung Einblick in internationale betriebswirtschaftliche Zusammenhänge und diskutieren über die Anwendungsmöglichkeiten des Simulationsansatzes im Unterricht Wirtschaftsdeutsch.
Weitere Programminformationen:
http://www.iik-duesseldorf.de/archiv/2004/kurse/07fwb/programm.php

Die Veranstaltungen finden im Rahmen der "Düsseldorfer Sommeruniversität 2004" statt, die ein fächerübergreifendes Programm mit rund 100 Veranstaltungen von Juli bis Oktober bietet:
http://www.sommeruni-duesseldorf.de/2004/

 

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3. Geschäftskorrespondenz:
Änderungen beim Anschriftfeld
von Udo Tellmann, IIK Düsseldorf

Der Normenausschuss Bürowesen hat auf Vorschlag der Deutschen Post AG eine Änderung der erst 2001 überarbeiteten DIN 5008 verabschiedet. Künftig sollen im Anschriftfeld alle Leerzeilen wegfallen. Der entsprechende Entwurf DIN 5008/A1 erscheint im Juli 2004 mit einer vorgesehenen Einspruchsfrist von drei Monaten.

Einige gute Beispiele für die geplante Neugestaltung des Anschriftfeldes hat das Oberstufenzentrum für Bürowirtschaft und Verwaltung Berlin ins Netz gestellt:
http://www.oszbueroverw.cidsnet.de/download/Textverarbeitung/
Beabsichtigte%20Aenderung%20DIN5008A1-2004.pdf

Eine Übersicht über die wichtigsten neuen Regeln in Bezug auf die Zusatz-, Vermerk- und Anschriftenzone gibt Frank Manekeller, Leiter des Arbeitsausschusses "Regeln für die Textverarbeitung" im Normenausschuss Bürowesen (NBü) des Deutschen Instituts für Normung (DIN):
http://www.bildungsverlag1.de/aktuell/aktuell_din5008.asp

Weitere Tipps & Tricks zur Handels- und E-Mail-Korrespondenz finden Sie in früheren Ausgaben unseres Infobriefes:
http://www.wirtschaftsdeutsch.de/infodienst/

und in der Webliographie Wirtschaftsdeutsch:
http://www.wirtschaftsdeutsch.de/webliographie/Lehr-_
und_Lernmittel/Handelskorrespondenz/

http://www.wirtschaftsdeutsch.de/materialboerse/

 

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4. Materialbörse:
Arbeitsblätter zum Thema "Tourismus"
von Udo Tellmann, IIK Düsseldorf

Die neuen Arbeitsblätter in der Materialbörse stehen ganz im Zeichen der anbrechenden Urlaubszeit.

***Vollständig überarbeitet und erweitert wurde die zum Teil online-gestützte Unterrichtseinheit zum Reiserecht.
Thema des einleitenden Arbeitsblattes ist der Unterschied zwischen regressfähigen Reisemängeln und hinzunehmenden Unannehmlichkeiten:
http://www.wirtschaftsdeutsch.de/materialboerse/arbeitsblatt-reiserecht-1.doc
(48 KB)
http://www.wirtschaftsdeutsch.de/materialboerse/arbeitsblatt-reiserecht-1.pdf
(135 KB)

Arbeitsblatt II ist eine Online-Übung zum orientierenden und totalen Lesen.
Grundlage bildet eine Fallsammlung zum Thema "Reisepreisminderung".
Da alle notwendigen Rechercheschritte auf dem Arbeitsblatt angegeben sind, können die Aufgaben von den Lernern auch zu Hause in Eigenregie bearbeitet werden.
(Niveau: Obere Mittelstufe/Oberstufe; Bearbeitungszeit ca. 60 Minuten):
http://www.wirtschaftsdeutsch.de/materialboerse/arbeitsblatt-reiserecht-2.doc
(58 KB)
http://www.wirtschaftsdeutsch.de/materialboerse/arbeitsblatt-reiserecht-2.pdf
(209 KB)

Ausgangspunkt des dritten Arbeitsblattes ist die völlig "verkorkste" Urlaubsreise von Familie K.
Aufgabe der Lerner ist es, anhand der "Frankfurter Tabelle zur Reisepreisminderung" zu bestimmen, welche Minderungsansprüche Familie K beim Reiseveranstalter geltend machen kann.
http://www.wirtschaftsdeutsch.de/materialboerse/arbeitsblatt-reiserecht-3.doc
(118 KB)
http://www.wirtschaftsdeutsch.de/materialboerse/arbeitsblatt-reiserecht-3.pdf
(411 KB)

Die Lösungsschlüssel zu den Aufgaben befinden sich jeweils auf der letzten Seite der Arbeitsblätter.

***Ebenfalls neu in der Materialbörse ist eine kleine Grammatikübung zur Nominalisierung (Thema: Städtetourismus):
http://www.wirtschaftsdeutsch.de/materialboerse/grammatik-nominalisierung-1b.doc
(29 KB)
http://www.wirtschaftsdeutsch.de/materialboerse/grammatik-nominalisierung-1b.pdf
(116 KB)

 

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5. Rückblick auf die Messe "Sprachen und Beruf 2004"
von Dr. Matthias Jung, IIK Düsseldorf

Die Messe "Sprachen und Beruf" fand 2004 zum 3. Mal in Düsseldorf statt. Sie wird in Deutschland verständlicherweise besonders stark von der Perspektive des Englischen als Fremdsprache dominiert, aber auch andere Fremdsprachen, die im Beruf eine Rolle spielen, - inkl. DaF, wenn es um ausländische Mitarbeiter geht - sind mit Fachbeiträgen vertreten.

Interessant sind vor allem die Trends, der Austausch und die Einblicke, die sich in das berufsbezogene Fremdsprachenlernen außerhalb der (hoch)schulischen Ausbildung ergeben.

Mein persönliches Fazit lautet in Kurzform:
Die Messe etabliert sich immer mehr, sie hebt sich durchaus wohltuend von den klassischen, stärker universitär oder schulisch geprägten Fremdsprachen-Tagungen ab.

Die besondere Organisationsform und der Teilnehmerkreis fördern einen intensiven Austausch auch außerhalb der Vorträge, es wird im allgemeinen sehr viel ergebnisorientierter vorgetragen und diskutiert.

Auch das andere Problem vieler, speziell "kommerzieller" Tagungen - die große Zahl von Beiträgen, die sich als reine Projekt- oder Produktpräsentation herausstellen, dies aber nicht vorher angekündigt haben - wurde 2004 minimiert.

Inhaltlich war dieses Jahr die große Zahl von Beiträgen zum Thema "Interkulturelles Training" auffällig.

Beim Thema E-Learning zeigt sich, wie "reif" diese Ansätze mittlerweile sind: Statt visionären Beiträgen dominieren jetzt Praxiserfahrungen und clevere Modelle, die Präsenz- und Computerlernen möglichst effizient kombinieren.

Viel Raum nahmen weiterhin Sprachtests (als Abschluss oder Sprachstandsmessung) und die Frage ihrer Anpassung an den Europäischen Referenzrahmen ein.

Das genaue Programm 2004 gibt es hier:
http://www.sprachen-beruf.com

Dr. Matthias Jung ist Mitglied des Fachbeirates der Messe "Sprachen und Beruf" und Leiter des IIK Düsseldorf.

 

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6. Link des Monats:
Schreibwerkstadt der Universität Essen

Der vom Kompetenzzentrum NRW http://www.cec.nrw.de in Kooperation mit dem Siegener Institut für Sprachen im Beruf (SISIB) http://www.fb3.uni-siegen.de/sisib/index.htm entwickelte Schreibtrainer behandelt das ganze Spektrum des Schreibens - von der Vorbereitung bis zur Textüberarbeitung.

Interessant für den Bereich des Wirtschaftsdeutschen sind vor allem die zahlreichen Muster von Textsorten, die im Berufsleben benötigt werden, seien es nun Geschäftsbriefe, Memos, Berichte oder Telefonskripte (Kapitel 2: "Textsorten und Schreibanlässe").

Außerdem bietet der Schreibtrainer einen Grundkurs zur neuen Rechtschreibung (Kapitel 7) und Hilfen zur Aufbau argumentativer Texte (Kapitel 4):
http://www.uni-essen.de/schreibwerkstatt/trainer/trainer/start.html

 

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7. Von Barbadiern und Ivorern
von Udo Tellmann, IIK Düsseldorf

In diesem Beitrag geht es nicht um die Vorstellung eines der vielen Spiele zur interkulturellen Sensibilisierung, in denen das Aufeinandertreffen von Mitgliedern zweier fiktiver Kulturgemeinschaften simuliert werden soll, sondern um offizielle deutschsprachige Personenbezeichnungen für die Einwohner verschiedener Länder.

Die Anregung dafür gab ein Artikel im Duden-Newsletter über die korrekte Bezeichnung der Einwohner Zyperns. Muss es "Zyprer" heißen oder vielleicht doch eher "Zyprioten"?
http://www.duden.de/index2.html?service/
newsletterarchiv/archiv/2004/040514.html

Vor ganz ähnliche sprachliche Probleme sieht man sich aber auch bei einigen anderen Ländern gestellt. Wohnen nun "Andorrer", "Andorraner" oder "Andorrier" in dem kleinen Fürstentum zwischen Frankreich und Spanien?

Wenn Sie möchten, dann testen Sie doch einmal Ihr Wissen zu diesem Thema anhand des folgenden kleinen Quiz:
http://www.wirtschaftsdeutsch.de/materialboerse/quiz-staaten-und-personen.doc
(53 KB)
http://www.wirtschaftsdeutsch.de/materialboerse/
quiz-staaten-und-personen.pdf

(175 KB)

Ach ja: Bei den "Barbadiern handelt es sich um die Einwohner des kleinen Inselstaates Barbados, "Ivorer" ist die offizielle Bezeichnung der Bürger der Republik Côte d'Ivoire (Elfenbeinküste).

Die komplette Liste der offiziellen Länder- und Personenbezeichnungen finden Sie unter:
http://www.ifag.de/Kartographie/Stagn/Staaten_ag.htm

 

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*In eigener Sache*
Sommersprachkurse Wirtschaftsdeutsch im August und September

Für Studenten und alle, die ihre Kenntnisse im Wirtschaftsdeutschen auffrischen oder erweitern möchten, bietet das IIK Düsseldorf auch im August und September entsprechende Kurse mit Vorträgen, Workshops und Fachexkursionen an.
Schnuppern Sie etwas Campusluft an der Heinrich-Heine-Universität und genießen Sie am Abend ein kühles Bier in der Düsseldorfer Altstadt.

Kurstermine:
03.08. - 27.08.2004 (Mittelstufe/Oberstufe)
31.08. - 24.09.2004 (Mittelstufe)

Genauere Angaben zum Programm finden Sie unter:
http://www.iik-duesseldorf.de/sprachkurse/sommerkurse.php

 

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7. Aktuelle Stellenangebote

*** Deutschland:

Bochum
Die VHS Bochum sucht zum 01.12.2004 eine/e Linguist/in oder Fremdsprachendidaktiker/in für die Fachbereichsleitung Fremdsprachen und Deutsch als Fremdsprache. Die Stelle ist nach VergGr. II Fallgr. 1 a BAT bewertet:
http://www.bochum.de/stellenangebote

München
Das DID Deutsch-Institut sucht für den Zeitraum Anfang Juli bis Mitte/Ende August eine muttersprachliche DaF-Lehrkraft mit Berufserfahrung auf allen Niveaustufen. (Anzeige vom 17.06.2004):
http://www.hueber.de/jobboerse/index.asp

Horb am Neckar
Das Hermann-Hesse-Kolleg für Sprache und interkulturelle Zusammenarbeit sucht für die Zeit vom 16.08 bis 24.09.2004 (eventuell länger) eine Honorarlehrkraft; 26 Ustd. pro Woche; (Anzeige vom 17.06.2004):
http://www.hueber.de/jobboerse/index.asp

Tübingen
Am Fachsprachenzentrum der Universität Tübingen ist zum 01.08.2004 die halbe Stelle einer Lehrkraft für besondere Aufgaben zur Betreuung des MWK-Projektes "SprachService DaF" für asiatische Studierende zu besetzen.
Die Bewerbungsfrist endet am 01.07.2004 !!!:
http://www.uni-tuebingen.de/uni/qvr/06/06-12-154.html

*** Andere Länder

Ägypten
Das Goethe-Institut sucht im Rahmen einer trilateralen Zusammenarbeit mit dem DAAD und der German University Cairo [GUC] eine/n Projektberater/in für das Projekt "Auf- und Ausbau von Deutschkursen an der GUC". Das Projekt ist auf zwei Jahre befristet:
http://www.goethe.de/uun/bew/prb/deindex.htm

China
Die Technische Universität Hebei sucht eine erfahrene DaF-Lehrkraft ab Ende August 2004 für ein Jahr; Unterrichtsdeputat: 14 Std.; Honorar: ca. 300€::
http://www.daf-portal.de/job/detail.php?siteid=343

Irland
Die deutsche Abteilung der Universität Limerick in Irland sucht eine/n Lektor/in ab September 2004 für das akademische Jahr 2004/2005 (ca. Mitte September 2004 bis Mitte Juni 2005).
Der/Die Lektor/in sollte deutsche/r Muttersprachler/in sein, einen Magister oder Staatsexamen mit Deutsch/Germanistik und/oder DaF vorweisen können und über Grundkenntnisse im Ingenieurswesen oder im Wirtschaftsbereich verfügen:
http://www.deutsch-als-fremdsprache.de/
austausch/read.php?f=6&i=2296&t=2296

Das saarländische Ministeriums für Bildung, Kultur und Wissenschaft hat für den 1. September folgende Fachberater/Koordinatorenstellen ausgeschrieben:

Tallinn, Estland:
Bratislava, Slowakische Republik
Kiew, Ukraine
St. Petersburg, Russische Föderation
Saratow, Russische Föderation
Sibiu/Hermannstadt, Rumänien (Siebenbürgen)
Kabul, Afghanistan

Zu den Aufgaben gehören u.a. die Koordination des Einsatzes entsandter deutscher Lehrkräfte, die Beratung der Behörden bei Planung und Vorbereitung von Sprachprüfungen sowie Unterricht und Prüfungsvorsitz an Prüfungsschulen.
Voraussetzung: 1. und 2. Staatsexamen für die Sekundarstufe II oder ein gleichwertiges Diplom.
Bewerbungsfrist: bis spätestens 15. August 2004:
http://www.saarland.de/aktuelles_offenestellen_11933.htm

 

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9. Pinnwand

*** Kostenlose Internetschulungen für Lehrer
Die "Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft" (INSM) bietet interessierten Lehrern und Lehrerinnen sieben kostenlose Tagesseminare zum Thema "Neue Medien" an:
http://www.wirtschaftundschule.de/WUS/homepage/
Aktuell/Neue_Materialien/Internetschulungen_(2.6.).html

*** Europäisches Sprachensiegel 2004
Von der EU-Kommission ins Leben gerufener Wettbewerb für innovative Projekte aus dem Bereich der Sprachvermittlung. In einigen Teilnehmerländern winken neben dem begehrten Sprachsiegel auch Sach- und Geldpreise.
Einsendeschluss 16.07.2004:
http://www.na-bibb.de/eu-sprachensiegel/

*** Hochschulranking
Hopp oder Top: In dem vom "Centrum für Hochschulentwicklung" und der Zeitschrift "Stern" erstellten Hochhschulranking werden die Studienangebote und -bedingungen deutscher und mittlerweile auch österreichischer Universitäten bewertet:
http://www.dashochschulranking.de

*** Neues Fernstudienangebot zum "Schulmanagement"
Ab WS 2004/2005 können Lehrer/innen am Fernstudienzentrum der TU Kaiserslautern in einem viersemestrigen berufsbegleitenden Studium ihr Wissen über Instrumente der Schulentwicklung, Managementtheorien und pädagogisches 'Leadership' vertiefen:
http://www.lehrer-online.de/dyn/9.asp?url=403923.htm

*** IHK-Online-Akademie im Aufwärtstrend
Täglich rund 1.000 Besucher kann die bundesweite eLearning-Plattform der deutschen Industrie- und Handelskammern verzeichnen, Tendenz steigend:
http://www.ihk-online-akademie.de

*** ePaymentsysteme im Internet
Die 38-seitige Broschüre der hessischen Landesregierung informiert über die Stärken und Schwächen der verschiedenen Zahlsysteme im Internet:
http://www.hessen-it.de/data/download/broschueren/ePaymentsysteme.pdf

*** Humor: Metamorphosen einer Schaukel im Laufe des Entwicklungs- und Fertigungsprozesses:
http://tobi.pocnet.net/humor/produkt.jpg

 

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Impressum

HERAUSGEBER

IIK Duesseldorf
Institut für Internationale Kommunikation in Zusammenarbeit
mit der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
Universitätsstr. 1/23.31, 40225 Duesseldorf
Tel + 49 (0)211/81-15182
Fax: + 49 (0)211/81-12537
E-Mail: mailto:wirtschaftsdeutsch@iik-duesseldorf.de
Skype-Kennung: "IIK Duesseldorf"
WWW-Infos: http://www.iik-duesseldorf.de

Amtsgericht Düsseldorf, Vereinsregister-Nr. 7118
Finanzamt Düsseldorf-Süd: 106/5748/0866
Vorstand: Prof. Christine Schwarzer, Prof. Heiner Barz u.a.
Geschäftsführung: Dr. Matthias Jung

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