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Infobrief Wirtschaftsdeutsch Ausgabe 2003-5

 

INFOBRIEF WIRTSCHAFTSDEUTSCH: 
*7. JAHRGANG* Nr. 5/2003
Eine Serviceleistung des INSTITUTS FÜR INTERNATIONALE KOMMUNIKATION (IIK Düsseldorf e.V.) im FORUM WIRTSCHAFTSDEUTSCH 

ISSN 1439-3697 (E-Mail-Infobrief)
ISSN 1439-3700 (Internet-Archiv)
Archiv: http://www.wirtschaftsdeutsch.de/infodienst

 

=> Hinweis: Archivlinks werden nicht mehr aktualisiert <=

 

Düsseldorf, den 28. August 2003,  Ausgabe 5-2003

Überblick

Vorwort

1 Wirtschaft aktuell:
Der gescheiterte Metallerstreik - Steuerreform schon 2004 - Kompromiss zur Gesundheitsreform - Krise auf dem Lehrstellenmarkt - Trendwende im Einzelhandel - LKW-Mautsystem - Stahlstreit zwischen USA und EU - Statistik: Gehälter 2003 / Lebensstandard weltweit

***Praxisworkshops: Bildungsmarketing und Qualitätsmanagement in der Weiterbildung

2 Aktuelles Thema: Auslandszahlungsverkehr - von IBANs und BICs

3 Unterrichtsthema: Kundenorientierung

4 Neues von der Webliographie Wirtschaftsdeutsch

5 Materialbörse: Fachwortschatztest zu Unternehmensformen

6 Link des Monats: Internationale Kommunikationskulturen

7 Woher kommt eigentlich der Ausdruck "Bullen und Bären"?

8 Aktuelle Stellenangebote

9 Pinnwand:
6.Internationale Tagung Wirtschaftsinformatik - Fremdsprachendidaktik in Gießen - Aktuelles aus der Rechtsprechung - Handbuch "Bürgernahe Verwaltungssprache" - Weiterbildungs-Datenbanken - Deutsch-Wörterbuch auf CD-ROM - Humor: Aus dem Tagebuch einer Ich-AG

Impressum

 

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Vorwort

Liebe Leserinnen und Leser,

Sie werden es sicherlich bemerkt haben: Der Infobrief Wirtschaftsdeutsch hatte eine kleine Sommerpause eingelegt. Das schweißtreibende Hoch "Margarete" hat auch bei uns in Düsseldorf seine Spuren hinterlassen und den normalen Arbeitsrhythmus ein wenig aus dem Takt gebracht.

Falls Sie von Bekannten, deren Urlaubskasse sich wegen des hohen Getränkebedarfs vorzeitig geleert hat, um die Zusendung frischer Geldmittel gebeten worden sind, dann lesen Sie, bevor Sie zur Bank gehen, den Artikel zu den Neuerungen bei Auslandsüberweisung im europäischen Raum. (Artikel 2)

Wenn Sie dieses Jahr - aus welchen Gründen auch immer - Ihren Urlaub "auf Balkonien" verbringen, aber Ihre Neugierde auf fremde Kulturen ein wenig stillen möchten, dann sei Ihnen der Link des Monats empfohlen. (Artikel 5)

Danken möchte ich meiner Kollegin Carmen Tiemann, die diesen Infobrief um einen interessanten Beitrag zum Thema Kundenorientierung bereichert hat. (Artikel 3)

Viel Freude beim Lesen wünscht Ihnen

Udo Tellmann
für die Online-Redaktion des IIK Düsseldorf

 

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1. Wirtschaft Aktuell

*** Metallerstreik: Chronik eines Flopps
Der Arbeitskampf um die Einführung der 35-Stunden-Woche in Ostdeutschland endete für die weltgrößte Industriegewerkschaft in einem Desaster. Ein Videotagebuch der Ereignisse seit Mai 2003:
http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,1185,OID2028870,00.html

*** Steuerreform: Umsetzung doch schon 2004
Die Bundesregierung will die dritte Stufe der Steuerreform von 2005 auf 2004 vorziehen. Um zusätzlich 18 Milliarden Euro sollen dadurch Bürger und Unternehmen entlastet werden. Die Wirtschaft freut's:
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,252737,00.html

*** Gesundheitsreform: Kompromiss steht
Zahnersatz und Krankengeld sollen aus dem Leistungskatalog der gesetzlichen Kassen gestrichen werden. Einige "klamme" Kassen haben trotzdem weitere Beitragserhöhungen angekündigt:
http://www.wdr.de/themen/gesundheit/gesundheitswesen/
schmidt/inhalt.jhtml;jsessionid

*** Lehrstellenmarkt: 50.000 Ausbildungsplätze zu wenig?
Die Zeit wird knapp, wenn noch alle Schulabgänger untergebracht werden sollen. Die Regierung droht mit einer Abgabe für ausbildungsunwillige Unternehmen, Unternehmer fordern eine Senkung der Lehrlingsvergütung:
http://www.stern.de/campus-karriere/arbeit/
index.html?id=510972&q=Lehrstellenmarkt

*** Einzelhandel: Silberstreifen am Horizont
Nach krisenhaften Zeiten geht es im Einzelhandel wieder langsam aufwärts:
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,259493,00.html
Auch mit dem in diesem Jahr zum letzten Male stattfindenden Sommerschlussverkauf sind die Händler bisher zufrieden:
http://www.ftd.de/ub/di/1059812032170.html

*** Verkehr: Einführung des LKW-Mautsystem verschoben
Peinlich, peinlich. Der Start des elektronischen LKW-Mautsystems muss ein zweites Mal verschoben werden, da nicht genügend Bordcomputer zur Verfügung stehen:
http://www.heise.de/newsticker/data/em-31.07.03-001/?q=null

*** Welthandel: Stahlstreit zwischen USA und EU
1:0 für die EU. Die WTO hat entschieden, dass die im vergangenen Jahr von den USA verhängten Schutzzölle auf Stahlimporte gegen die Welthandelsregeln verstoßen:
http://www.n-tv.de/3172082.html

*** Aktuelle Statistiken:
Gehaltserhöhungen 2003 in Deutschland nach Branchen
Freude bei Verkäufer/innen, lange Gesichter bei Banker/innen:
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,256149,00.html
Lebensstandard weltweit
Nach dem von der UN herausgegebenen Weltentwicklungsbericht ist Norwegen die Nummer 1 in Bezug auf Pro-Kopf-Einkommen, Lebenserwartung und Bildungsstandard. Aber wer liegt auf Rang 161? Die Antwort finden Sie hier:
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,256276,00.html

 

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In eigener Sache
Praxisworkshops: Bildungsmarketing (6.-8.10.) und Qualitätsmanagement in der Weiterbildung (9.-10.10.03)

Gut kombinieren lassen sich die beiden Praxisworkshops Bildungsmanagement: Bildungsmarketing (6.-8.10.03) und "Evaluation und Qualitätsmanagement in der Weiterbildung" (9.-10.10.03). Viele Teilnehmer dieser Seminare kommen aus dem Hochschulbereich, denn gerade dort muss immer professioneller gewirtschaftet werden. Aber das Besondere ist der Austausch zwischen den sehr vielfältigen Teilnehmern, deren Hintergründe so unterschiedlich sind wie der Bildungsmarkt insgesamt.

Alle Infos, Überblick und Bilder aus vergangenen Seminaren gibt es hier:
http://www.iik-duesseldorf.de/fortbildungen/bildungsmarketing.php

 

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2. Aktuelles Thema:
Auslandszahlungsverkehr - von IBANs und BICs
von Udo Tellmann, IIK Düsseldorf

Das Europäische Komitee für Banken Standardisierung (ECBS) hat auf der Grundlage der ISO-Norm 13 616 ein neues, international verwendbares System für Bankkonten-Nummerierung entwickelt, das die Auftragsabwicklung im europäischen Zahlungsverkehr vereinfachen soll.

Ziel war es, alle für die Identifizierung des Empfängers einer Zahlung notwendigen Daten in einer einzigen, eindeutigen Kontonummer zusammenzufassen. Das Ergebnis ist die Internationale Bankkonto-Nummer: IBAN (International Bank Account Number).

Die IBAN kann - abhängig vom jeweiligen Land - aus bis zu 34 Zeichen bestehen. Für Deutschland wurde z.B. eine Länge von 22, für Polen von 26 und für Belgien von 16 Stellen vereinbart.
Sie setzt sich aus folgenden Bestandteilen zusammen:
- ein zweistelliger Ländercode;
- eine zweistellige Prüfziffer, die es der Auftraggeberbank ermöglicht, den Zahlungsauftrag noch vor der Durchführung auf die korrekte Kontonummer und Bankverbindung zu prüfen;
- die nationale Bank- und Kontoidentifizierung, z.B. Bankleitzahl und Kontonummer.

Die IBAN eines fiktiven Kontos in Deutschland könnte folgendermaßen aussehen:

IBAN DE82 3063 5590 0000 2706 33

Bedeutung der einzelnen Zeichen:
2-stelliger Ländercode: DE
2-stellige Prüfziffer: 82
8-stellige Bankleitzahl: 306 355 90
10-stellige Kontonummer: 270 633 (kürzere Kontonummern wie diese werden durch vorangestellte Nullen auf zehn Stellen aufgefüllt.)

Auf Belegen wie Rechnungen o.ä. wird empfohlen, die IBAN in Blöcken zu je vier Zahlen zu schreiben, wobei der letzte Block je nach Land weniger Stellen hat.
Bei Formularen, die elektronisch verarbeitet werden, sind Leerstellen nicht zulässig. Vorangestellt wird der Zahlenreihe das Wort IBAN.

Unter folgender Adresse können Sie die formale Richtigkeit einer gegebenen IBAN überprüfen lassen, wobei Sie - wie oben bereits vermerkt - keine Leerstellen verwenden dürfen:
http://www.stuzza.at/iban.shtml

Da die weltweite Umstellung auf den neuen Standard wohl noch einige Zeit erfordern wird, sollte zunächst weiterhin zusätzlich die S.W.I.F.T.-Adresse (BIC-Code) der Empfängerbank mit angegeben werden: BIC ("Bank Identifier Code") ist die bisher verwendete international standardisierte Kennnummer, mit dem weltweit Kreditinstitute eindeutig identifiziert werden können.

Eine Abfragemöglichkeit für den BIC findet man unter:
http://www.swift.com/biconline/

Wichtig sind die IBAN und der BIC u.a für die neue EU-Standardüberweisung. Nur wenn diese Kenndaten vollständig angegeben sind, muss für eine Überweisung in ein benachbartes EU-Mitgliedsland nicht mehr bezahlt werden als für eine entsprechende Inlandsüberweisung.
Basisinformationen zur EU-Standardüberweisung finden Sie unter:
http://www.winwein.de/infos/EUUeberw.pdf

Die BAWAG Österreich gibt Antworten auf häufig gestellte Fragen zur EU-Standardüberweisung (Voraussetzungen, Ausnahmen, Überweisungsfristen etc.):
http://www.psk.at/Cache/01010918.asp#FAQ?%20TARGET


 

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3. Unterrichtsthema: Kundenorientierung
von Carmen Tiemann

Das Einzige, was stört, ist der Kunde?.

Warum ist das Thema Kundenorientierung im Wirtschaftsdeutschunterricht so wichtig?
Kundenorientierung weist kulturelle Unterschiede auf, und es ist deshalb unabdingbar, deutlich zu machen, was Kundenorientierung in Deutschland heißt! Was ist ein Kunde, was ist Kundenorientierung und wie kann man dies im Unterricht vermitteln?

Für das IPAQ Institut Meerbusch ist der Kunde die zentrale Bezugsgröße im Wirtschaftsleben:
"Er ist lebendiger Teil des Geschäftslebens. Der Kunde bringt dem Unternehmen seine Wünsche und es ist die Aufgabe von Unternehmen, diese Wünsche in gleich bleibender guter Qualität, mit hervorragender Betreuung und bestmöglicher Information zu erfüllen. Letztlich ist der Kunde derjenige, der den Sinn und Zweck von Arbeit ausmacht."

Kundenorientierung ist ein weitgefasstes Thema. Es beginnt mit dem Wissen um Kommunikation und Kommunikations-verhalten, sowohl face-to-face, als auch am Telefon, setzt sich fort in der Empathie und dem Verhalten der Kommunikationspartner und umfasst darüber hinaus die Unternehmenskultur.

Die Schwierigkeit bei der Umsetzung des Themas im Unterricht besteht nicht darin, dass es nicht ausreichend Informationen und Materialien gibt, sondern vielmehr, aus der Fülle der Materialien das Wichtige herauszufiltern, damit der Unterricht spannend, kurzweilig und lehrreich ist.

Als möglicher Einstieg empfiehlt sich eine kurze Diskussion über allgemeine Grundprinzipien einer verständlichen Kommunikation.
Basisinformationen dazu (Beispiel: Telefonische Geschäfts kommunikation) sind auf der Folie 1 zusammengestellt:
http://www.wirtschaftsdeutsch.de/materialboerse/kundenorientierung-folie-1.pdf
(19 KB)

In einem zweiten Schritt kann dann das Thema Kommunikation mit dem Thema Kundenorientierung verbunden werden. Die dazugehörende Folie enthält Tipps für kundenorientiertes Verhalten am Telefon, eine Liste kundenorientierter Formulierungen sowie von Reizwörtern, auf die bei Kundengesprächen möglichst verzichtet werden sollte:
http://www.wirtschaftsdeutsch.de/materialboerse/kundenorientierung-folie-2.pdf
(11 KB)

Auf der dritten Folie werden Empfehlungen zum Umgang mit schwierigen Gesprächspartnern gegeben - nicht jeder Kunde macht es den Mitarbeitern einfach. Im Vorfeld dieser Phase bietet es sich an, dass die Teilnehmer in Gruppenarbeit den Umgang mit jeweils einem dieser Gesprächspartner erarbeiten und präsentieren, wobei die fiktiven Gesprächspartner zwangsläufig klischeehaft charakterisiert sind. Grundlage der Gruppenarbeit sind natürlich die im Vorfeld erarbeiteten Themenbereiche:
http://www.wirtschaftsdeutsch.de/materialboerse/kundenorientierung-folie-3.pdf
(11 KB)

Die kulturellen Unterschiede der Kundenorientierung und die Bedeutung des Kunden für Unternehmen lassen sich nur durch einen Dialog zwischen den Kulturen erfassen. Dabei soll nicht der Umgang der fremden Kultur mit Kunden übernommen werden, vielmehr fördert das Wissen um die Differenz den wirtschaftlichen Dialog zwischen den Kulturen.

 

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4. Neues von der Webliographie Wirtschaftsdeutsch
von Udo Tellmann, IIK Düsseldorf

In der Webliographie haben wir in den letzten zwei Monaten einige Umbaumaßnahmen in der Rubrik "Unternehmen" durchgeführt. Neu sind die Unterrubriken "Existenzgründung" und "Rechtsfragen".

In der Unterrubrik "Existenzgründung" sind Links aufgeführt, die bei einem Unterrichtsprojekt zu dieser Thematik sowohl für die selbstständige Recherche der Kursteilnehmer als auch zur Unterrichtsvorbereitung für den Lehrenden geeignet sind - angefangen bei allgemeinen Ratgebern und Portalen zur Existenzgründung, über Fragen der Standortwahl und der verschiedenen Finanzierungs-möglichkeiten bis zur Erstellung eines Geschäftsplanes.
In den kommenden Ausgaben werden u.a. noch Links zur Aufbau- und Ablauforganisation hinzukommen:
http://www.wirtschaftsdeutsch.de/webliographie/
Unternehmen_und_Unternehmensgruendung/Existenzgruendung/

In der Unterrubrik "Rechtsfragen" sind Informationen zu den verschiedenen Rechtsformen von Unternehmen und zu den Gründungsformalia untergebracht.
Auch diese Rubrik wird in der Folgezeit noch weiter ergänzt werden:
http://www.wirtschaftsdeutsch.de/webliographie/
Unternehmen_und_Unternehmensgruendung/Rechtsfragen/

Die großen deutschen Unternehmen sind nun mit Angabe der jeweiligen Branche alle in der Unterrubrik "Konzerne" versammelt.
Unterrichtsentwürfe, Arbeitsblätter und Online-Aufgaben zum Thema finden Sie wie bisher unter der Hauptrubrik "Lehr-und Lernmittel":
http://www.wirtschaftsdeutsch.de/webliographie/Lehr-_und_Lernmittel/

 

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5. Materialbörse: Fachwortschatztest zu Unternehmensformen
von Udo Tellmann, IIK Düsseldorf

Wie nennt man den Gesellschafter bei einer Kommanditgesellschaft, der mit seinem gesamten Vermögen für die Verluste des Unternehmens haftet? Ist die KgaA eine Personen- oder eine Kapitalgesellschaft? Was ist ein "stiller Gesellschafter"?

Diese und andere Fragen beinhaltet der erste kleine Test zu den unterschiedlichen Unternehmensformen. Im Lösungsschlüssel werden wie immer ausführliche Erläuterungen zu den im Test vorkommenden wirtschaftsrelevanten Begriffen gegeben:

http://www.wirtschaftsdeutsch.de/materialboerse/test-unternehmen-1.doc
(170 KB)
http://www.wirtschaftsdeutsch.de/materialboerse/test-unternehmen-1.pdf
(37 KB)

Die onlinegestützten Unterrichtseinheiten zum Tourismus, zur Messe (Teil 1, Hotelsuche) und zum Arbeitsrecht (Teil 1, Tarifverträge) befinden sich gerade in der Überarbeitung, da sich die Linkadressen bzw. die Inhalte der Seiten geändert haben.

 

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6. Link des Monats: "Internationale Kommunikationskulturen"

Die von Margarete Payer für eine Lehrveranstaltung zusammengetragenen Materialien bieten ausreichenden Lesestoff für ein ganzes Wochenende - eine Schatztruhe interessanter Informationen nicht nur Fortbildner/innen, die eine eigene Unterrichtsstunde zu diesem Thema vorbereiten wollen, sondern für alle, die sich für die eigene und für fremde Kulturen interessieren.

Nach einem ersten eher allgemeinen Teil zu möglichen Ursachen kultureller Konflikte und Missverständnisse (Stereotype, Typisierungen, Selbstbilder-Fremdbilder, kulturspezifische Unterschiede in der Einstellung zum Mitmenschen, zur Zeit und zur Umwelt) der jedoch immer wieder durch anschauliche Beispiele aufgelockert wird, werden im Weiteren folgende Bereiche des kulturellen und wirtschaftlichen Lebens beleuchtet und auf mögliche und auf ihr mögliches Konfliktpotential hin untersucht:

- Soziale Beziehungen (Frau und Mann, Herrscher und Untertan, Eltern und Kinder, usw.)
- Lehr- und Lernstile
- Betriebskulturen und Entscheidungsfindung
- Bürokratie und Korruption
- Essen, Trinken, Geselligkeit
- Kleidung und Anstand
- Wohnung und Privatsphäre
- Zeit, Pünktlichkeit, Verlässlichkeit
- "Aberglauben" und Religion

http://www.payer.de/kommkulturen/kultur00.htm

In der Webliographie Wirtschaftsdeutsch sind die Materialien in der Rubrik "Interkulturelle Wirtschaftskommunikation" unter dem Titel "Internationale Kommunikationskulturen (D) - Dossier" zu finden:
http://www.wirtschaftsdeutsch.de/webliographie/
Interkulturelle_Wirtschaftskommunikation/

Man kann sich nur wünschen, dass auch andere Autoren dem Beispiel von Margarethe Payer folgen und ihre Arbeiten der Allgemeinheit kostenlos im Internet zur Verfügung stellen.

 

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7. Etymologie (2):
Woher kommen eigentlich die Ausdrücke... "Börse" und "Bullen und Bären"?

Wer gedacht hat, dass es sich bei dem Wort "Börse" als Bezeichnung für den Handelsplatz für Waren, Devisen und Wertpapiere um eine übertragene Verwendung von "Börse" im Sinne von "Geldbeutel" handelt, befindet sich auf dem Holzweg.
Jochen Bär zeigt in seinem Artikel, dass die Herkunft des Wortes sehr viel verzwickter ist.

Auch zur Herkunft des Ausdrucks " Bullen und Bären" als Kennzeichnung für unterschiedliche "Aktienhändlertypen" hat er eine plausible Erklärung gefunden.
Aber lesen Sie selbst (drittletzter Artikel auf der Seite: "Von Börsen, Bullen, Bären"):
http://www.gfds.de/sprachdienst2.html

 

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8 Aktuelle Stellenangebote

Deutschland
***Die Carl-Duisberg-Zentrum in Dortmund suchen kurzfristig Honorarkräfte und Tutor/innen für den Unterricht mit multinationalen Gruppen (Jugendliche, Fach- und Führungskräfte, Akademiker):
http://www.cdc.de/cms/content/index_de.php?section=11&itemid=Jobs&lang=de

***Das Inkubator-Zentrum (Gelsenkirchen ) sucht DaF-Kursleiter/innen als freie Mitarbeiter/innen. Aufgabe: Vorbereitung ausländischer Studenten auf das Studium in Deutschland und Anleitung studentischer Tutoren. Vorerst befristet bis Herbst 2004:
http://www.daf-portal.de/job/detail.php?siteid=241

Europa
***Die private Sprachschule Inlinga Santander (Spanien) sucht erfahrene DaF-Lehrkräfte - sowohl für den Einzelunterricht in Firmen als auch für den Gruppenunterricht:
http://www.daf-portal.de/job/detail.php?siteid=225

***- und noch ein Stellenangebot in Frankreich (Sigy-le-Châtel) für Kurzentschlossene: Hubert Sacksteder sucht für einen One-to-One Intensiv-Kurs ab 17.08.03 eine DaF-Lehrkraft, die Erfahrung im Umgang mit Führungskräften hat:
http://www.daf-portal.de/job/detail.php?siteid=250

Asien
***Die Deutschabteilung des Wenzao College of Modern Languages in Kaohsiung (Taiwan) sucht zum 15.Sept.2003 eine/n Dozent/in (mit Magisterabschluss) bzw. Assistent/in oder Professor/in (mit Promotion) für den Unterricht in den Bereichen "Deutsch als Fremdsprache", "Dolmetschen / Übersetzen","Wirtschaftswesen" und "Internationale Beziehungen". Insgesamt 10 bis 12 Unterrichtseinheiten a 50 Min. pro Woche:
http://www.daf.uni-mainz.de/aktuell.htm#aktuell

***Weitere Stellenangebote finden Sie natürlich wie immer in der Jobbörse auf unserem Portal "Forum Wirtschaftsdeutsch" (Rubrikenleiste rechts):
http://www.wirtschaftsdeutsch.de/

Aktuell werden dort Honorarlehrkrafte für Sprachschulen in München, Berlin, Stuttgart und Logrono (Spanien) gesucht.

 

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9 Pinnwand:
Nützliche Fachinfos und -links

*** 6.Internationale Tagung Wirtschaftsinformatik an der TU Dresden
Unter dem Motto "Medien - Märkte - Mobilität" werden auf der vom 17.-19.September 2003 stattfindenden Tagung neue Trends für die Wirtschaftspraxis vorgestellt. Schwerpunkte sind u.a. E-Learning und Multimedia, E-Business, E-Government und Medienwirtschaft:
www.wi2003.de

*** Fremdsprachendidaktik in Gießen
Neuer Masterstudiengang an der Gustav-Liebig-Universität ab WS 2003/2004. Schwerpunkt ist die Gestaltung neuer Lernumgebungen für fremdsprachliches Lernen. Interessant für all diejenigen, die eine Tätigkeit im Verlagswesen oder bei Bildungsinstitutionen anstreben:
http://www.uni-giessen.de/msf/

*** Rechtsprechung
Wettbewerbsrecht: Hoch lebe das Spiel. Würfeln um Rabatt ist rechtens:
http://www.anwalt-suchservice.de/rechtsprechung/neuzugaenge/101_2967.html
Arbeitsrecht: Titulierung des Chefs als "Arschloch" ist nicht automatisch ein Kündigungsgrund:
http://www.anwalt-suchservice.de/rechtsprechung/neuzugaenge/neuzugaenge_3115.html

*** Handbuch "Bürgernahe Verwaltungssprache"
Neue Hoffnung für Behördengeschädigte: Das Bundesverwaltungsamt hat endlich für öffentlich Bedienstete einen Leitfaden für eine "bürgernahe Sprache" erstellt:
http://www.bva.bund.de/imperia/md/content/bbb_win/allgemeines/14.pdf

*** Weiterbildungs-Datenbanken
STIFTUNG WARENTEST online hat 14 Datenbanken mit bundesweiten und regionalen Weiterbildungsangeboten auf Stärken und Schwächen getestet und gibt Tipps für eine erfolgreiche Suche:
http://www.warentest.de/pls/sw/SW.Main?p_KNR=0&p_E1=1&p_E2=0&p_E3=40&p_E4=30&p_id=1107046

*** Deutsch-Wörterbuch auf CD-ROM
Das neue, von Langenscheidt herausgegebene "E-Großwörterbuch Deutsch als Fremdsprache" ermöglicht es, beim Lesen von Internetseiten qua Pop-up-Fenster sofort Erklärungen für nicht bekannte Vokabeln abzurufen. Eine gute Lesehilfe für Deutschlernende:
http://portale.web.de/Schlagzeilen/News/?msg_id=3267761

*** Humor: Aus dem Tagebuch einer Ich-AG:
http://www.fotosumpf.de/text/b28.shtml


 

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Impressum

HERAUSGEBER

IIK Duesseldorf
Institut für Internationale Kommunikation in Zusammenarbeit
mit der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
Universitätsstr. 1/23.31, 40225 Duesseldorf
Tel + 49 (0)211/81-15182
Fax: + 49 (0)211/81-12537
E-Mail: mailto:wirtschaftsdeutsch@iik-duesseldorf.de
Skype-Kennung: "IIK Duesseldorf"
WWW-Infos: http://www.iik-duesseldorf.de

Amtsgericht Düsseldorf, Vereinsregister-Nr. 7118
Finanzamt Düsseldorf-Süd: 106/5748/0866
Vorstand: Prof. Christine Schwarzer, Prof. Heiner Barz u.a.
Geschäftsführung: Dr. Matthias Jung

INTERNET-PLATTFORM

http://www.wirtschaftsdeutsch.de

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VERANTWORTLICH FUER DIESE AUSGABE i.S.d.P.

Dr. Matthias Jung

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