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Infobrief Wirtschaftsdeutsch Ausgabe 2014-2

 

INFOBRIEF WIRTSCHAFTSDEUTSCH: 
*17. JAHRGANG* Nr. 2-2014
Eine Serviceleistung des INSTITUTS FÜR INTERNATIONALE KOMMUNIKATION (IIK Düsseldorf e.V.) im FORUM WIRTSCHAFTSDEUTSCH 

ISSN 1439-3697 (E-Mail-Infobrief)
ISSN 1439-3700 (Internet-Archiv)
Archiv: http://www.wirtschaftsdeutsch.de/infodienst

 

=> Hinweis: Archivlinks werden nicht mehr aktualisiert <=

 
 

Düsseldorf, den 11. Oktober 2014,  Ausgabe 2-2014

Überblick

Vorwort

1 Wirtschaft im Rückspiegel
- Deutsche Exporte brechen ein
- Fernbusse werden in Deutschland immer beliebter
- Internetplattform "Rocket Internet" verpatzt Börsenstart
- Siemens verliert Bieterstreit um Konkurrenten Alstom
- Flächendeckender Mindestlohn beschlossen
- OECD rügt Deutschland wegen lascher Verfolgung von
   Geldwäsche
- Zuwanderung nach Deutschland kräftig gestiegen
- Duale Ausbildung statt Studium

2 Grammatik: "Was führt denn das "e" da im Schilde?

3 Empfehlung: "Unternehmen in Deutschland"
  Fertigkeiten DaF/DaZ

*** Anzeige:
- IIK Düsseldorf: Workshops Deutsch für den Beruf

4 Bibliographie: Neuerscheinungen Sommer/Herbst 2014

5 Lehrmaterialien aus der Redaktion - Sag's anders: Geschäftliche Korrespondenz
- Konzessivsätze: Übungen
- Rollenspiele

6 Was ist eigentlich… eine mangelnde Arbeitsleistung?"

7 Aktuelle Stellenangebote

*** Anzeige:
IIK Düsseldorf: Deutsch für medizinische Berufe

8 Termine
- Konferenz:"Sprache. Mobilität. Deutschland"
- Expolingua Berlin
- IVG-Tagung in Shanghai

9 Pinnwand
- Modelltest für "Pluspunkte Deutsch Beruf"
- Fachbeitrag: Tablets im Unterricht
- Dossier: Das Handwerk in Deutschland
- Lehrbuch für Lehren und Lernen mit Technologien
- Broschüre: Förderung von DaF im Ausland
- Artikel: Deutschkenntnisse in medizinischen Berufen
- Lehrbuch: Aufgaben, Übungen, Interaktion (DaF/DaZ)
- Reise-App: Verbraucherrechte im Urlaub

Impressum

 

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Vorwort

Liebe Leserinnen und Leser,

der Dringlichkeit halber sei am Anfang dieses Infobriefes auf die aktuelle Ausschreibung des DAAD für die weltweit neu zu besetzenden Lektorate hingewiesen (Artikel 7), von denen zahlreiche auch Kompetenzen im Bereich des Wirtschaftsdeutschen erfordern. Die Bewerbungsfrist endet am 24. Oktober.

Ansonsten bietet der Infobrief wieder eine bunte Mischung von Unterrichtsmaterialien und Informationen.

Vorgestellt werden Neuveröffentlichen 2014 der Verlage im Bereich berufsbezogenes Deutsch und ein Unterrichtsprojekt des Goethe-Instituts Paris zu Unternehmen in Deutschland.

Die Redaktion hat Unterrichtsmaterialien zu Konzessivsätzen und zwei weitere Rollenspielen beigesteuert und in der Reihe "Was ist eigentlich" gehen wir diesmal der Frage nach, was eigentlich eine wirklich mangelnde Arbeitsleistung ist, die einen Arbeitgeber zur Kündigung berechtigt.

Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihnen

Ihr Udo Tellmann
(Online-Redaktion Wirtschaftsdeutsch)

 

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1. Wirtschaft im Rückspiegel

*** Deutsche Exporte brechen ein
Der deutsche Konjunkturmotor gerät ins Stottern. Die Exporte sind Im August so stark gefallen wie seit mehr als fünf Jahren nicht:
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/konjunktur/konjunktur-deutscher-export-bricht-ein-13198152.html

*** Fernbusse werden in Deutschland immer beliebter
Die 2013 erfolgte Liberalisierung des Fernbusmarktes zeigt Wirkung. Seit 2012 haben sich die Passagierzahlen verdreifacht:
http://www.tagesschau.de/wirtschaft/fernbusse-103.html

*** Internetplattform "Rocket Internet" verpatzt Börsenstart
Anfang Oktober gab es in Frankfurt nach dem größten Börsengang einer Internetfirma in Europa seit dem Jahr 2000 enttäuschte Gesichter. Die Aktie verlor zwischenzeitlich über 20 Prozent an Wert:
http://www.onvista.de/news/zalando-und-rocket-internet-die-woche-nach-dem-boersengang-1193285

*** Zuwanderung nach Deutschland kräftig gestiegen
Nach einem Bericht der OECD ist die Bundesrepublik als Zielland für Zuwanderer mittlerweile in die Weltspitze aufgerückt. In kein Land außer den USA kamen 2012 so viele Menschen. 2012 waren dies rund 400.00 Personen, ein Anstieg von 38 Prozent. Und die Zuwanderer sind immer höher qualifiziert:
http://www.heute.de/oecd-bericht-stellt-fest-dass-zuwanderung-nach-deutschland-kraeftig-gestiegen-ist-33240308.html

*** Siemens verliert Bieterstreit um Konkurrenten Alstom
Generak Electric hat nach langen Verhandlungen den Kampf um den kriselnden französischen Industriekonzern Alstom, bekannt vor allem als Hersteller des Hochgeschwindigkeitszuges TGV, für sich entscheiden können. Siemens und sein Partner Mitsubishi gingen leer aus:
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/konzernkooperation-general-electric-gewinnt-schlacht-um-alstom-13004205.html

*** Einführung eines flächendeckenden Mindestlohns beschlossen
Rund zehn Jahre lang wurde in Deutschland erbittert um den Mindestlohn gestritten. Nun kommt er doch. Ab Januar nächsten Jahres gilt in Deutschland ein gesetzlicher Mindestlohn von 8,50 Euro pro Stunde. Für einzelne Branchen gelten allerdings Übergangslösungen bis Ende 2016:
http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/mindestlohn-beschlossen-8-50-euro-fuer-fast-jeden/10143332.html

*** OECD rügt Deutschland wegen lascher Verfolgung von Geldwäsche
Wenn Deutschland nicht stärker gegen Geldwäsche vorgeht, droht ein offizielles Überwachungsverfahren. Im äußersten Fall könnte die Bundesrepublik auf der Liste der "nichtkooperativen und Hochrisikoländer" landen, wo derzeit beispielsweise Iran, Nordkorea und Pakistan vertreten sind:
http://www.n-tv.de/wirtschaft/Deutschland-versagt-article12722661.html

*** Duale Ausbildung statt Studium
Immer häufiger wählen Schulabgänger mit Hochschulreife mittlerweile eine Lehre. In Hamburg sind Abiturienten unter den Ausbildungsanfängern erstmals die größte Gruppe:
http://www.spiegel.de/unispiegel/jobundberuf/ausbildungsstatistik-immer-mehr-azubis-haben-abitur-a-992103.html

 

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2. Grammatik:
Was führt denn das "e" da im Schilde?
von Udo Tellmann

Bei manchen Nomen schleicht sich im Deutschen am Ende ein zusätzliches "e" ein, wo man es zumindest als Nichtmuttersprachler nicht vermuten würde, zumal man vielleicht das Wort in anderen Sätzen oder Zusammenhängen eher ohne dieses omonöse "e" kennen gelernt hat.

Warum, so dürften sich viele fragen, ist es richtig zu sagen, "man geht nach Hause", aber falsch, wenn man das "e" bei dem Satz verwendet, "ich gehe ins Hause"?
Und warum fordert der Geschäftsführer beim Betriebsfest bei Beginn des Essens die Mitarbeiter mit einem "Zum Wohle!" auf, ein Glas Wein auf die gute Zusammenarbeit zu leeren und belässt es dann einige Stündchen später beim Bierchen mit einigen Kollegen bei einem verkürzten und zackigen "Zum Wohl!"
Wo ist denn da das "e" geblieben?

Es stellt sich also die Frage, was es mit diesem "e" auf sich hat.

Das zusätzliche "e" ist ein altes Dativ-"e", das im Mittelhochdeutschen (von ca. 1050-1350) verwendet, danach aber weitestgehend aufgegeben wurde.
Es wurde benutzt bei Nomen im Maskulin und im Neutrum. (ausgeschlossen Nomen, die auf "-el", "-em", "-en", "-er" oder einen Vokal enden).

Aber wie die obigen Beispiele zeigen, lebt dieses alte Dativ "e" auch heute noch in einigen Fällen weiter und unter den Linguisten wird heftig diskutiert, was jeweils die Gründe dafür sind, warum bei einigen Nomen das Dativ-"e" erhalten geblieben und warum es bei anderen kaum noch verwendet wird.

Weiterhin häufig verwendet wird das Dativ-"e" u.a.:

1. bei feierlichen Anlässen, bei denen die Besonderheit der Situation hervorgehoben werden soll.
Beispiele:
- "zum Wohle"
  (gehobene Sprache, nach einigen Bierchen mutiert
  es meist auf ein einfaches "zum Wohl")
- "die große Persönlichkeit, die wir heute zu Grabe
  tragen",
- "Sie hat sich immer zum Wohle des Unternehmens
  eingesetzt."

2. in der Poesie, als Stilmittel oder als metrische Alternative.
Beispiele:
Goethe ("Egmond"):
- "himmelhoch jauchzend, zu Tode betrübt."
oder Schiller ("Die Bürgschaft"):
- "Ich sei, gewährt mir die Bitte, in eurem Bunde
 der dritte."

3. bei einigen verwaltungstechnischen Vorgängen.
Beispiele:
- "Im Zuge der Umstrukturierung des Unternehmens …"
- "Zu diesem Behufe werden wir…"
- "Im günstigsten Falle… "
In den letzten Jahrzehnten ist jedoch ein Trend zur Schreibung ohne Dativ "e" zu erkennen.

4. bei metaphorischen Ausdrücken.
Beispiel: "am Fuße des Berges"

5. bei Wendungen, die als solche gelernt werden, weil die ursprüngliche Bedeutung (etymologische Herkunft) unbekannt ist.
Beispiel:
"im Schilde führen" (Kenntlichmachung der Identität durch ein Emblem auf dem eigenen Kampfschild).

6. bei Nomen im Dativ ohne Artikel.
Beispiele:
"zu Grabe tragen", "zu Grunde gehen", "zu Rande kommen", "nach Hause gehen", "zu Hause sein".

Und damit ist auch die eingangs gestellte Frage geklärt, warum "nach Hause gehen" richtig, und "ins Hause gehen" falsch ist.
Die Präposition "nach" steht mit Dativ, und deshalb ist das alte Dativ-"e" möglich, "in" ist eine lokale Wechselproposition, nach der auf die Frage "Wohin? der Akkusativ folgt und deshalb kann danach kein Nomen mit einem Dativ-"e" stehen.

Übersicht:
Verwendungshäufigkeit des Dativ-"e" bei verschiedenen Nomen:
http://hypermedia.ids-mannheim.de/zusatz/tabellen/Tabelle2.htm

Weitere Informationen:
Marianne Christina Rieger: "Ein Dativ-e, wie es im Buche steht":
https://www.philhist.uni-augsburg.de/lehrstuehle/germanistik/sprachwissenschaft/downloads/allgemeine_downloads/Vorbildliche_Hauptseminararbeiten/Phraseologische_Verwendung_des_Dativ-e.pdf

 

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3 Empfehlung: "Unternehmen in Deutschland"

In dem vom Goethe-Institut Paris entwickelten Unterrichtsprojekt erhalten die Lernenden einen Einblick in die Arbeitswelt deutscher Unternehmen und verwenden Deutsch in einem berufssprachlichen Kontext.

Sie erstellen Porträts deutscher Unternehmen und entwickeln für diese in einer Art Simulationsspiel ein neues Produkt und eine Werbekampagne ein passendes Produkt.

Die Lernenden sollten mindestens über Deutschkenntnisse auf A2/B1-Niveau verfügen.

Die Materialien gliedern sich in sechs Module, die jeweils einem Thema gewidmet sind:
* Modul 1 - Wirtschaftsstandort Deutschland
   Landeskundliche Informationen zu Deutschland als
   Exportnation und zur deutschen Wirtschaftsgeschichte
* Modul 2 - Die Arbeitswelt
   Einführung in Aufbau und Struktur von Betrieben,
   Ausbildungssystem und Berufsprofile
* Modul 3 - Porträt eines Unternehmens
   Projektarbeit 1: Ein Firmenporträt erstellen und
   präsentieren
* Modul 4 - Werbung
   Stationenlernen zum Thema Werbung
* Modul 5 - Ein neues Produkt
   Projektarbeit 2: Ein Produktangebot für eine Firma
   entwickeln
* Modul 6 - Ein Praktikum in Deutschland
   Bewerbungstraining und interkulturelle Vorbereitung
   für ein Praktikum in einem deutschen Unternehmen

Die Materialien (Arbeitsblätter, Lösungsschlüssel und Lehrerhandreichungen) können kostenlos als gezippte PDF-Dokumente aus dem Netz geladen werden.

Projektseite:
http://www.goethe.de/ins/fr/lp/lhr/mdb/sch/de10187184.htm?

 

 

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*Anzeige*
IIK Düsseldorf: Workshop Deutsch für den Beruf am Wochenende

*** Kommunikation im Marketing
Termin: 07.-22.11.2014
Die Teilnehmer lernen in diesem Modul einzelne Bereiche des Marketings kennen und erhalten einen Einblick in zentrale Bestimmungen des neuen Wettbewerbsrechts. Dabei werden Strategien der Ideen- und Entscheidungsfindung erarbeitet sowie die sprachliche Gestaltung zielgruppenorientierter Texte im Bereich des Marketings trainiert:
http://www.iik-duesseldorf.de/archiv/2014//kurse/11tdv32d/programm.php

Weitere Auskünfte:
Mailto:anfrage@iik-duesseldorf.de

 

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4. Bibliographie: Neuerscheinungen Sommer/Herbst 2014

In die Bibliographie Wirtschaftsdeutsch wurden drei neu erschienene Lehrwerke zum berufsbezogenen Deutsch und diverse DaF-Prüfungsmaterialien und -tests für die Bereiche Pflege und Medizin aufgenommen.

Neuerscheinungen:
http://www.wirtschaftsdeutsch.de/bibliographie/neuerscheinungen.php

Ueberblick Bibliographie:
http://www.wirtschaftsdeutsch.de/bibliographie/index.php

Wenn Sie in der Bibliographie ein Buch vermissen, dass Sie bereits nutzbringend in Ihrem Unterricht verwendet haben, dann schreiben Sie uns bitte eine kurze Mail mit den entsprechenden Angaben (Titel, Verlag, ISBN-Nr.):
mailto:redaktion@wirtschaftsdeutsch.de

Herzlichen Dank!

 

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5. Lehrmaterialien aus der Redaktion

*** Spiele
Ratespiel "Sag's anders": "Geschäftliche Korrespondenz"
Für das Ratespiel "Sag es anders" wurden bisher bereits Wortkarten zu den Themen "Tourismus", "Gastronomie und Hotellerie", "Marketing-Mix", "Börse" und "Büro" erstellt.

Neu aufgenommen wurden nun 75 Wortkarten zum Themenfeld "Geschäftliche Korrespondenz", (Textsorten, Zahlungsverkehr, Briefform:
http://www.wirtschaftsdeutsch.de/materialboerse/spiel-sag-es-anders-korrespondenz.doc
(146 KB)
http://www.wirtschaftsdeutsch.de/materialboerse/spiel-sag-es-anders-korrespondenz.pdf
(133 KB)

Eine ausführliche Spielanleitung finden Sie hier:
http://www.wirtschaftsdeutsch.de/lehrmaterialien/spiel-sag-es-anders-spielbeschreibung.pdf

Übersicht über alle bisher erschienenen Kartensets: http://www.wirtschaftsdeutsch.de/lehrmaterialien/ueberblick-spi1.php#RSA

 

*** Grammatik:
Übung Konzessivsätze I
10 Übungssätze zu Bildung von Konzessivsätzen mit "weil".
Thema der Übungssätze: "Unternehmensnachrichten":
http://www.wirtschaftsdeutsch.de/lehrmaterialien/grammatik-konzessivsatz-1.pdf
(PDF-Dokument, 115 KB)
http://www.wirtschaftsdeutsch.de/lehrmaterialien/grammatik-konzessivsatz-1.doc
(Word-Dokument, 57 KB)

Übung Kausalsätze II Jeweils 5 Übungssätze zur Bildung von Konzessivsätzen mit der Präposition "trotz" und den Adverbien "trotzdem" und "dennoch".
Thema unspezifisch:
http://www.wirtschaftsdeutsch.de/lehrmaterialien/grammatik-konzessivsatz-2.pdf
(PDF-Dokument, 121 KB)
http://www.wirtschaftsdeutsch.de/lehrmaterialien/grammatik-konzessivsatz-2.doc http://www.wirtschaftsdeutsch.de/lehrmaterialien/grammatik-konzessivsatz-2.doc
(Word-Dokument, 72 KB)

Übersichtsseite Grammatik und Grammatikübungen:
http://www.wirtschaftsdeutsch.de/lehrmaterialien/ueberblick-gra1.php

 

*** Rollenspiele (IV)
In vorherigen Ausgaben des Infobriefes wurden bereits einige Rollenspiele zum Thema "Büroalltag" und "Personalführung" und "Reklamation" vorgestellt.

Bei den neuen Rollenspielen geht es einmal um einen untadeligen und einsatzbereiten Mitarbeiter, der aus familiären Gründen jedoch Schwierigkeiten hat, morgens immer pünktlich zu erscheinen:
http://www.wirtschaftsdeutsch.de/lehrmaterialien/rollenspiel-personal-4.pdf
(PDF-Dokument, 157 KB)
http://www.wirtschaftsdeutsch.de/lehrmaterialien/rollenspiel-personal-4.doc
(Word-Dokument, 46 KB)

und zum anderen um ein Unternehmen der metallverarbeitenden Industrie, dessen neu angeschaffte Maschinen bereits am ersten Produktionstag ihren Geist aufgeben und so die fristgerechte Erfüllung des vorliegenden Auftrags gefährden:
http://www.wirtschaftsdeutsch.de/lehrmaterialien/rollenspiel-reklamation-3.pdf
(PDF-Dokument, 203 KB)
http://www.wirtschaftsdeutsch.de/lehrmaterialien/rollenspiel-reklamation-3.doc
(Word-Dokument, 47 KB)

Übersichtsseite Rollenspiele:
http://www.wirtschaftsdeutsch.de/lehrmaterialien/ueberblick-rol1.php

 

 

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6. Was ist eigentlich …
eine zur Kündigung berechtigende "mangelnde Arbeitsleistung"?
von Udo Tellmann

Ein Arbeiternehmer arbeitet (zumindest in den Augen des Arbeitgebers /der Arbeitgeberin) erkennbar langsamer als die Kollegen und hält das Team auf, es unterlaufen ihm vielleicht Fehler, weil er unkonzentriert oder nachlässig arbeitet, oder er verschuldet Beschädigungen an Sachen wie z.B. einer Maschine.
Kann man diesem Arbeitnehmer dann einfach kündigen?

Der Gesetzgeber hat für einen solchen "Rauswurf" hohe Hürden aufgestellt.

Das Bundesarbeitsgericht hat in seinen Entscheidungen immer wieder darauf verwiesen, dass ein Arbeitnehmer nicht dazu verpflichtet ist, absolute Höchstleistungen zu erbringen und wie ein Hamster im Rad bis zum Rande der Erschöpfung zu arbeiten.
Er genügt seiner Vertragspflicht, "wenn er unter angemessener Ausschöpfung seiner persönlichen Leistungsfähigkeit arbeitet" (BAG, Az. 2 AZR 536/06) oder, um es einfacher zu formulieren:
"Der Arbeitnehmer muss tun, was er soll, und zwar so gut, wie er kann" (LAG Hamm, Az. 10 Sa 875/09). Die Leistungspflicht orientiert sich demgemäß an der Leistungsfähigkeit des jeweiligen Arbeitnehmers und nicht an den Leistungen der Kollegen.

Anders als ein Unternehmer, der einen Werkvertrag mit seinem Kunden schließt (http://dejure.org/gesetze/BGB/631.html), schuldet ein Arbeitnehmer seinem Arbeitgeber auch keinen Erfolg seiner Arbeit.

Gekündigt werden kann man wegen "mangelnder Arbeitsleitung" nur dann, wenn stichhaltig nachgewiesen kann,

1. dass man die geforderte Leistung aus subjektiven Gründen nicht erbringen will, obwohl man dazu in der Lage wäre (mangelnde Motivation/ Einsatzbereitschaft).
In diesem Fall kann der Arbeitgeber, sofern vorhergehende Abmahnungen nicht zur gewünschten Verhaltensänderung geführt haben, eine verhaltensbedingte Kündigung aussprechen.

2. dass man aufgrund der eigenen körperlichen oder geistigen Fähigkeiten objektiv nicht oder nicht mehr in der Lage ist, die geforderten Leistungen zu erbringen und auch für die Zukunft nicht erwartet werden kann, dass sich daran etwas ändert (z.B. bei chronische Erkrankungen).
In diesem Fall kann der Arbeitgeber eventuell eine personenbedingte Kündigung aussprechen.
Der Arbeitgeber muss dabei jedoch nachweisen, dass es keine andere Weiterbeschäftigungsmöglichkeit in dem Betrieb gibt, bei der sich die Mängel nicht oder kaum bemerkbar machen würde und er muss begründen können, dass die Beeinträchtigung seiner betrieblichen Interessen stärker zu bewerten ist als das Interesse des Arbeitnehmers, seinen Arbeitsplatz zu behalten. Diesem Aspekt ist insbesondere bei älteren, bereits langjährig beschäftigten Arbeitnehmern Rechnung zu tragen.

Es besteht aber in beiden Fällen generell das Problem zu bestimmen, wann von einer mangelhaften Arbeitsleistung auszugehen ist.

Wenn es um die Herstellung von Produkten geht, orientieren sich die Gerichte meist an der 2/3. Regel. Produziert man weniger als 2/3. dessen, was der Durchschnitt der Belegschaft schafft, kann man von einer Minderleistung ausgehen.
Bei Beratungs-/Serviceleistungen, bei Projektarbeiten im Team und allgemein bei vorwiegend geistiger Arbeit ist ein solcher Nachweis kaum möglich, weil keine objektiven Vergleichsparameter zur Verfügung stehen.

Auch im Hinblick auf unterlaufene Fehler gibt es keine allgemeingültige Richtschnur dafür, wann die Arbeitsleistung so mangelhaft ist, dass sie eine Kündigung rechtfertigt.
Zwar können Fehler bei der Verpackung von Produkten mit der Fehlerhäufigkeit bei Kollegen verglichen werden und die besagte 2/3. Regel herangezogen werden, aber es kann auch ein einziger fundamentaler Fehler sein, der eine Kündigung rechtfertigen kann (z.B. wenn ein Pilot die vorgeschriebene Überprüfung der Betankung des Flugzeugs vergisst).

 

 

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7. Aktuelle Stellenangebote

*** weltweit
DAAD-Lektorate Sommer/Herbst 2015
Der DAAD über 80 Lektorate in insgesamt 43 Ländern ausgeschrieben. Die Bewerbungsfrist endet am 24.10.2014.
Hier die Übersicht über alle ausgeschriebenen Stellen und speziell der Lektorate mit Wirtschaftsdeutsch- bzw. Fachsprachenbezug:
http://www.wirtschaftsdeutsch.de/news/daad-lektorate-2015.pdf

 

Deutschsprachige Länder

*** deutschlandweit
"papagei.com" bietet eine breite Palette an Video- und Sprachtrainings an. Das Unternehmen sucht für Privat- und Unternehmenskunden qualifizierte DaF-Sprachtrainer/innen:
http://www.hueber.de/seite/jobboerse_popup_daf?id=357136

 

*** deutschlandweit:
Learnship Networks sucht freiberufliche Deutsch -Trainer/innen für virtuelles Fremdsprachentraining aus dem Pflege- oder Medizinbereich:
http://www.hueber.de/seite/jobboerse_popup_daf?id=357199

 

*** München
Die Knowledge Point GmbH sucht DaF-Dozenten mit Trainingserfahrung. Wünschenswert sind außerdem berufliche Erfahrungen in anderen Branchen (IT, Recht, Versicherungen, etc.):
http://www.hueber.de/seite/jobboerse_popup_daf?id=357754

 

*** Regensburg:
Das ci cambio Institut sucht für firmeninternen Einzeltrainings in Regensburg qualifizierte, muttersprachliche Trainer (m/w) für Deutsch als Fremdsprache:
http://www.hueber.de/seite/jobboerse_popup_daf?id=348169

 

Ausland

*** Korea
Am Institut für Deutsche Sprache der Hankuk Universität für Fremdsprachen in Seoul ist die Stelle einer Lektorin / eines Lektors für DaF / Germanistik ausgeschrieben.
Grundvoraussetzungen für eine Bewerbung sind die Herkunft aus dem deutschsprachigen Raum (Deutsch als Muttersprache) sowie ein abgeschlossenes Germanistik-/DaF-Studium (mit und/oder ohne Doktorgrad):
http://www.deutsch-als-fremdsprache.de/austausch/forum/read.php?6,95981

 

*** Indien
Das "Institute of Foreign Language and Culture" in Bangalore sucht engagierte Deutschlehrer/innen.
Voraussetzungen:
- Muttersprachler oder mindestens B2 Niveau
- Abgeschlossene Berufsausbildung im Bereich DaF:
http://www.deutsch-als-fremdsprache.de/austausch/forum/read.php?6,96031

 

*** Palästinensische Gebiete
Am Goethe-Institut in Ramallah ist befristet vom 1. Januar 2015 bis 31. Dezember 2016 die Stelle des/der Leiter/in der Spracharbeit zu besetzen. Der Stellenumfang beträgt 100%:
http://www.deutsch-als-fremdsprache.de/austausch/forum/read.php?6,95939

 

 

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IIK Düsseldorf: Deutsch für das Gesundheitswesen

*** Deutsch für Mediziner
Das Kommunikationstraining richtet sich an internationale Ärztinnen und Ärzte, die schon fortgeschrittene Deutschlerner auf dem Niveau B1.2 bis C1 sind.
Der Kurs soll es Ärztinnen und Ärzten ermöglichen, erfolgreich in ihrem Arbeitsalltag zu kommunizieren. Er dient auch der Vorbereitung auf die Sprachprüfung bei der Ärztekammer. Termin: 28.10.-20.11.2014:
http://www.iik-duesseldorf.de/archiv/2014//kurse/11sdm31d/programm.php
Termin: 06.-29.01.2015
http://www.iik-duesseldorf.de/archiv/2015//kurse/01sdm32d/programm.php

 

*** Deutsch für Krankenpflegepersonal
Das Kommunikationstraining "Deutsch für Krankenpflegepersonal" richtet sich an ausländische Pflegekräfte, die schon fortgeschrittene Deutschlerner auf dem Niveau B1.2 bis B2 sind. Der Kurs soll die Kommunikationsfähigkeit im Arbeitsalltag verbessern.
Hierzu werden Gesprächssituationen im Krankenhaus, beispielsweise Gespräche mit Kollegen, Ärzten und Angehörigen sowie Telefonate trainiert.
Termin:29.10.-17.12.2014:
http://www.iik-duesseldorf.de/archiv/2014//kurse/11sdp31d/programm.php

 

*** Deutsch für den Arztbrief
Das Schreibtraining "Deutsch für den Arztbrief" richtet sich an internationale Ärztinnen und Ärzte, die schon fortgeschrittene Deutschlerner auf dem Niveau B2 bis C1 mit Grundkenntnissen der deutschen medizinischen Fachsprache sind.
Nach dem Erlernen der Charakteristika von Arztbriefen sowie der Erweiterung des medizinischen Fachwortschatzes führt der Kurs hin zu eigenständigem Verfassen von Arztbriefen.
Termin: 27.11.-16.12.2014:
http://www.iik-duesseldorf.de/archiv/2014//kurse/11sdm34d/programm.php

 

Weitere Informationen und Anmeldung:
http://www.iik-duesseldorf.de/sprachkurse/medizin/

Weitere Auskünfte:
Mailto:anfrage@iik-duesseldorf.de

 

 

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8. Termine

*** Konferenz:"Sprache. Mobilität. Deutschland"
Termin: 6.-7. November 2014
Ort: Palais der Kulturbrauerei, Berlin
Auf der Konferenz wird aus verschiedenen Perspektiven ausgelotet, wie sich ausländische Arbeitnehmerinnen und -nehmer auf ihren Aufenthalt in Deutschland vorbereiten und welche Schlüsselfunktion das Erlernen der deutschen Sprache dabei spielt:
http://www.goethe.de/lhr/prj/daz/ver/smd/deindex.htm

 

*** Expolingua Berlin
Termin: 21./22. November 2014
Ort: Russisches Haus der Wissenschaft und Kultur
Die Messe Expolingua Berlin ist die internationale Messe für Sprachen und Kulturen. Rund 200 Aussteller aus 30 Ländern präsentieren auf der Expolingua weltweite Sprachlernangebote und innovative Sprachlernmethoden mit neuen Medien. Die Besucher können aus 100 Präsentationen zu Themen wie "Mobiles Sprachenlernen", "Sprachen im Beruf", "Interkulturelles Training" oder "Sprachtests- und Zertifikate" wählen:
http://www.expolingua.com/expolingua_berlin/de/

 

*** IVG-Tagung in Shanghai (Call for Papers)
Termin: 24.-30. August 2015
Alle 5 Jahre findet die Tagung der Internationalen Vereinigung der Germanisten (IVG) statt. Ausrichter 2015 ist die Tongji-Universität in Shanghai). 12 der rund 50 geplanten Sektionen beschäftigen sich speziell mit Deutsch als Fremd- und Zweitsprache. Für folgende Sektionen gibt es hier die Calls:
http://www.fadaf.de/de/aktuelles/ivg-sektion2015-daf-berufsbezogen-fadaf.pdf

 

 

 

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9 Pinnwand

*** Modelltest für "Pluspunkte Deutsch Beruf"
Zur Vorbereitung auf die Prüfung telc Deutsch B1+Beruf gibt es zum Lehrwerk "Pluspunkte Beruf - Deutsch am Arbeitsplatz" kostenlos als Download einen Modelltest:
http://www.cornelsen.de/erw/reihe/1.c.1976922.de/redaktionell/1.c.3387396.de/WT_mc_id/NL.14.08.29.H52_DaF-August-14

 

*** Fachbeitrag: Tablets im Unterricht
In dem Fachbeitrag geht Prof. Dr. Kerstin Mayrberger der Frage nach, wie und in welchem Maße Lehrende digitale Medien didaktisch sinnvoll als Werkzeug und Medium in einen zeitgemäßen Unterricht integrieren können:
https://www.goethe.de/de/spr/mag/20399025.html

 

*** Dossier: Das Handwerk in Deutschland
Das Dossier des Portals "Wirtschaft und Schule" enthält Hintergrundtexte und Graphiken zur aktuellen Situation des Handwerks in Deutschland:
http://www.wirtschaftundschule.de/aktuelle-themen/arbeitsmarkt-berufsorientierung/das-handwerk-in-deutschland/

 

*** Lehrbuch für Lehren und Lernen mit Technologien
Die Online-Publikation bietet Studierenden und Lehrenden einen übersichtlichen Einstieg in das Thema E-Learning. Die 59 Kapitel des Lehrbuchs wurden von 140 renommierten Wissenschafter/innen aus dem deutschsprachigen Raum verfasst. Ein Schwerpunkt der Beiträge liegt auf neuen Entwicklungen, beispielsweise MOOCs, (Micro-) Blogging oder mobilem Lernen:
http://l3t.eu/homepage/das-buch/ebook-2013

 

*** Broschüre: Förderung von Deutsch als Fremdsprache im Ausland
Das Auswärtige Amt hat in einer Broschüre die zentralen Institutionen und Strukturen zur Förderung der deutschen Sprache im Ausland zusammengestellt:
http://www.dw.de/deutsch-lernen-und-lehren-im-ausland-neue-brosch%C3%BCre-bietet-%C3%BCberblick/a-17863653

 

*** Fachbeitrag: Deutschkenntnisse in medizinischen Berufen
Prof. Dr. Jörg Roche beleuchtet in seinem Beitrag die sprachlichen Probleme von Ärztinnen und Ärzten sowohl in der Arzt-Patienten- als auch in der interkollegialen Kommunikation:
http://www.deutsch-am-arbeitsplatz.de/fileadmin/user_upload/PDF/BLAEK_Professor_Roche_Sprache_und_Beruf.pdf

 

*** Lehrbuch: Aufgaben, Übungen, Interaktion (DaF/DaZ)
Das in der der Reihe "Deutsch Lehren Lernen" des Cornelsen-Verlages erschienene Lehrbuch thematisiert die grundlegenden Elemente des Unterrichts: die Lernenden, die deutsche Sprache als fremde Sprache, die Interaktion im Klassenzimmer, die Lernmaterialien und Medien sowie mit der Unterrichtsplanung und die Vorgaben für den Unterricht:
http://www.klett-langenscheidt.de/produkt/6520_10751/DLL_04_Aufgaben_uebungen_Interaktion-Buch_mit_DVD/978-3-12-606968-7

 

*** Reise-App: Verbraucherrechte im Urlaub
Wer sich während des Urlaubs schnell und einfach über seine Rechte informieren will und diese auch noch in der jeweiligen Landesprache vermitteln möchte, dem hilft die neue Reise-App der europäischen Verbraucherzentren. Sie funktioniert in 25 Sprachen und deckt neun Themenbereiche ab, vom Einkaufen im Laden über Transport bis zur Hotelunterkunft und Gesundheit:
http://www.eu-verbraucher.de/de/verbraucherthemen/reisen-in-der-eu/reisen/die-ecc-net-travel-app/

 

 

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Impressum

HERAUSGEBER

IIK Duesseldorf
Institut für Internationale Kommunikation e. V.
Palmenstr. 25, 40217 Duesseldorf
Tel +49/(0)211/566220
Fax +49/(0)211/56622300
E-Mail: mailto:wirtschaftsdeutsch@iik-duesseldorf.de
Skype-Kennung: "IIK Duesseldorf"
WWW-Infos: http://www.iik-duesseldorf.de

Amtsgericht Düsseldorf, Vereinsregister-Nr. 7118
Finanzamt Düsseldorf-Süd: 106/5748/0866
Vorstand: Professor Heiner Barz (Vorsitzender), Professor Helmut Brall-Tuchel (Stellvertreter)
Geschäftsführung: Dr. Matthias Jung

INTERNET-PLATTFORM

http://www.wirtschaftsdeutsch.de

ARCHIVE

Infobriefe

Tipps des Monats

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Udo Tellmann, Dr. Matthias Jung, Dr. Rüdiger Riechert

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Dr. Matthias Jung

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