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Infobriefe Wirtschaftsdeutsch Ausgabe 1998-11/12

INFOBRIEF WIRTSCHAFTSDEUTSCH: 
Eine Serviceleistung des INSTITUTS FÜR INTERNATIONALE KOMMUNIKATION (IIK Düsseldorf e.V.) im FORUM WIRTSCHAFTSDEUTSCH  http://www.wirtschaftsdeutsch.de

ISSN 1439-3697 (E-Mail-Infobrief)
ISSN 1439-3700 (Internet-Archiv)

=> Hinweis: Archivlinks werden nicht mehr aktualisiert <=

DÜSSELDORF, den 22. März 2000, 

Ausgabe 3-2000

ÜBERBLICK

IMPRESSUM

 
 

Vorwort

Hallo, seien Sie gegrüßt!

Maria Yendell (IIK Düsseldorf) setzt unsere Artikel mit Einblicken in die Praxis fort und schreibt über "7 Tipps zu Fachfortbildungen". Melden Sie sich, wenn Sie spezifische Veranstaltungen und Kurse in Zusammenarbeit mit uns entwickeln oder ebenfalls einen Praxis-Artikel beisteuern wollen! Neu ist außerdem die Rubrik "Pinnwand Wirtschaftsdeutsch" mit aktuellen Kurzmeldungen aus der "Szene".

Mit dieser Ausgabe des KWW-Infobriefes nähern wir uns langsam einem selbst gesetzten Ziel: viele Artikel gehen unmittelbar auf Ihre Anfragen und Kommentare zurück. Wenn Sie uns schreiben, dann können wir ganz konkret auf Ihre Bedürfnisse eingehen und den Infobrief als Diskussionsplattform nutzen.

Ich freue mich, weiterhin von Ihnen zu lesen.

Ihr Richard Heinen

P.S.: Beachten Sie bitte auch unser ausgeweitetes Sommerprogramm (Wirtschafts-)Deutsch mit neuen Sprachkursen und Fortbildungen. Nähere Infos

mailto:iik@wirtschaftsdeutsch.de
http://www.iik-duesseldorf.de/kurse/sommerkurse/

 

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Wirtschaft aktuell: die größte Bank der Welt

Richard Heinen, IIK Düsseldorf

Es wird weiter fusioniert in Deutschland. Falls Sie das Thema immer noch nicht im Unterricht behandelt haben, bietet sich jetzt ein neuer aktueller "Aufhänger" an. Mit dem gerade bekannt gegebenen Zusammenschluss von Deutscher und Dresdner Bank hat die lange erwartete Neuordnung der deutschen Bankenlandschaft begonnen. Das entstehende größte Bankhaus der Welt kümmert sich demnächst weniger um die Privatkunden, sondern konzentriert sich ganz auf das Investmentgeschäft. Man will der richtige Partner für die auch in Zukunft anstehenden "Mega-Fusionen" in allen Wirtschaftsbereichen sein, da geht man erst einmal mit gutem Beispiel voran ;-)

Die beiden Banken setzten bei der Präsentation ihres Vorhabens stark auf die neuen Medien. So wurde die Pressekonferenz, auf der der Zusammenschluss bekannt gegeben wurde, live im Internet übertragen. Das Video ist - z.B. für den Unterricht - zusammen mit einer ausführlichen Dokumentation im PDF-Format abrufbar:

http://www.dresdner-bank.de

http://www.deutsche-bank.de

Nun darf man von den Banken selbst sicherlich keine kritische Darstellung erwarten, daher hier einige Links, unter denen Sie ausgewogene Hintergrundinformationen - etwa zu den geplanten Stelleneinsparungen - finden:

a) vielseitiges Dossier der "Welt":

http://www.welt.de/wirtschaft/special/bankenfusion//index.htx

b) drei Artikel aus der Online-Ausgabe der neuen deutschsprachigen "Financial Times":

http://www.ftd.de/ub/fi/FTD5WTVZL5C.html

http://www.ftd.de/ub/fi/FTD9UIPMM5C.html

http://www.ftd.de/ub/fi/FTD82VZHM5C.html

c) Nach den Meinungen der Kunden fragt die "Zeit":

http://www2.zeit.de/tag/aktuell/200011.2._leiter_.html

Auch die Kommentierte Webliographie Wirtschaftsdeutsch (KWW) hat zum Thema "Banken" einiges zu sagen. Zusätzlich zum Blick in die passende Rubrik, lohnt auch ein Besuch bei den Tipps des Monats März:

http://www.wirtschaftsdeutsch.de/webliographie/finanzwelt.php3?kww3-00

http://www.wirtschaftsdeutsch.de/webliographie/tips.php3?kww3-00

Und wir erinnern an das Dossier aus dem Infobrief zu den Fusionen von Veba und VIAG. Hier werden die Etappen einer Fusion nachvollziehbar:

http://www.wirtschaftsdeutsch.de/infodienst/1999/kww-info6-99.php3

 

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WWW-Unterrichtspraxis: der Online-Kurs "Marktplatz"

Hinweis von Lena Putika, Russland

Lena Putika aus Russland berichtet von Ihrer erfolgreichen Arbeit mit dem Online-Sprachkurs "Marktplatz", der von der Deutschen Welle, dem DIHT und den Carl-Duisberg-Zentren entwickelt wurde:

Neben den Hörtexten (mit dem real player online und als MPEG-Datei offline abspielbar) und den Manuskripten dazu gibt es auch noch weitere Arbeitsblätter, die sich mit dem Acrobat-Reader ausdrucken lassen. In einige Länder werden die Materialien auch kostenlos verschickt. Informationen erhalten Sie hier:

mailto:rabbe@dwelle.de

Die Macher schreiben über Ihr Angebot:

"Die Serie kann und will keinen Kurs ersetzen, der umfassende sprachliche Fertigkeiten und wirtschaftliche Kenntnisse vermittelt. Sie will vielmehr Türöffner sein und Interesse wecken für die weitere Beschäftigung mit marktwirtschaftlichen Strukturen, Unternehmensstrategien sowie Beziehungen von und mit Geschäftspartnern in der deutschen Wirtschaft."

Diesem Anspruch werden sie auch gerecht. Aufgrund der zahlreichen positiven Rückmeldungen, die die Deutsche Welle erhalten hat, wurden kürzere Versionen mit fremdsprachlichen Begleittexten erstellt. Zur Zeit ist das Material für 11 Sprachen über die Einstiegsseite verlinkt.

Für den Herbst sind dann die Didaktisierungen der ersten Lektionen in Planung. Wir werden Sie rechtzeitig informieren.

Lena Putikas Arbeit mit den Online-Materialien folgt einem bewährten Schema:

  • neue Vokabeln einführen
  • kleine Abschnitte des Textes hören
  • Wiedergabe der Hörsequenz durch die Schüler unter Zuhilfenahme der vorher angeschriebenen Vokale
  • die Dialoge mit verteilten Rollen lesen
  • in Partnerarbeit Fragen zum Text formulieren
  • Beantwortung durch die Nachbarn oder im Plenum

Haben auch Sie schon wie Frau Putika erfolgreich mit "Marktplatz" gearbeitet? Dann berichten Sie uns und den anderen Lesern doch!

infodienst@wirtschaftsdeutsch.de

 

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Fachfortbildungen organisieren: 7 Tipps

Maria Yendell, IIK Düsseldorf

Maria Yendell ist beim IIK Düsseldorf für fachsprachliche Sprachkurse und Fortbildungen zuständig. Dabei reicht das Spektrum von Veranstaltungen für Agrarökonomen über Ingenieurstudentenkurse bis hin zu Spezialangeboten für Manager, Fachdozenten oder Medienexperten. Schwerpunkt ihrer Arbeit ist der Bereich "Wirtschaftsdeutsch" (Import/Export, Interkulturelles Verhandlungstraining, Wirtschaftsstandort Deutschland etc.). Erfahrungen aus ihrer langjährigen Organisationspraxis hat sie in 7 Tipps zusammengefasst:

***Tipp 1: Gemischte Gruppen

Interkultureller Erfahrungsaustausch und die Verwendung des Deutschen als Lingua franca untereinander sind nur bei multinationalen Gruppen garantiert. Fachspezifische Fortbildungen, die wir im Auftrag von Hochschulen, Firmen oder Verbänden organisieren, öffnen wir deshalb wenn immer möglich für weitere Teilnehmer aus der ganzen Welt - das Internet macht's auch relativ kurzfristig möglich. So mischen wir z.B. seit 1998 im Juli-Seminar "Wirtschaftsdeutsch" (ursprünglich für Mitglieder des amerikanischen Deutschlehrerverbandes AATG konzipiert) Muttersprachler und Nicht-Muttersprachler aus zehn und mehr Ländern. Das macht für die Teilnehmer aus einem "Deutschlandseminar" eine kleine Weltreise. Auf diese Internationalisierung möchte niemand mehr verzichten.

***Tipp 2: Programme à la carte

Konkrete Zielgruppen und Großauftraggeber erwarten heutzutage ein individuelles Programm, mit offensichtlicher Relevanz für ihre Praxis und effizienter Weiterbildung. Selbstverständlich kann man bewährte "Standardelemente" mit branchenspezifischen Programmteilen - gemeint sind insbesondere die Ortstermine und Referenten aus der Praxis - mischen. Möglich ist das nur bei einem ausreichend vielseitigen und dynamischen wirtschaftlichen Umfeld, denn niemand möchte kostbare Zeit für lange Fahrten vergeuden.

***Tipp 3: Binnendifferenzierung durch Parallelangebote

Wissensstand und die Bedürfnisse der Seminarteilnehmer können stark differieren: Erfahrene Wirtschaftsdeutschlehrer z.B. möchten vor allem Ihre Fachkenntnisse aktualisieren und erweitern, während Anfänger sich oft in Lehrwerke einarbeiten wollen. Wir versuchen, das durch parallel stattfindende Veranstaltungen aufzufangen, die eine individuelle Profilbildung erlauben.

Schon bei der Anmeldung sind die unterschiedlichen Vorkenntnisse und Interessen systematisch abzufragen und das Programm danach zusammenzustellen. Man muss aber auch flexibel genug sein, um erst vor Ort deutlich werdenden Unterschieden Rechnung zu tragen.

***Tipp 4: Primärerfahrungen aus der Praxis

Einen zentralen Stellenwert sollten Einblicke in die Praxis einnehmen. Dies ist Aufgabe von Workshops mit einschlägigen Praktikern bzw. der Erkundungen in Institutionen und Firmen aus der passenden Branche. Die Bedeutung solcher "Primärerfahrungen" für das Deutschland- bzw. Wirtschaftsbild, das die Teilnehmer mit nach Hause nehmen, kann man kaum überschätzen. Nicht zuletzt haben sie einen starken Einfluss auf die Teilnehmerzufriedenheit und die langfristige Fortbildungswirkung.

***Tipp 5: Wirtschaftskontakte aufbauen

Trotz der sehr guten Standortbedingungen in Düsseldorf sind hochkarätige Termine schwierig zu bekommen. Die großen Firmen sind auch im PR-Bereich mittlerweile sehr kostenbewusst und vergeben ihre Termine strikt nach vermuteter Multiplikatorwirkung und der Seriosität der Partner.

Bestimmte Termine reservieren wir deshalb schon lange im Voraus bzw. bekommen sie nur aufgrund einer etablierten Zusammenarbeit. Dazu gehört es beispielsweise, einschlägige Rückmeldungen aus der Seminarauswertung weiterzugeben.

Besonders gute Erfahrungen haben wir mit mittelständischen Firmen, Neugründungen und Agenturen gemacht. Die haben zwar keinen eigenen Besucherservice, machen das aber durch persönliches Engagement und den Stolz, ihre Firma zu zeigen, mehr als wett.

***Tipp 6: Selbstverständlichkeiten

Selbstverständlichkeiten sollten heutzutage sein: umfassender Service inkl. Vorbereitung und Nachbetreuung der Teilnehmer, eine abwechslungsreiche, handlungsbetonte Seminardidaktik (etwa Projektarbeit zur Verinnerlichung/praktischen Umsetzung von Ortsterminen und Vorträgen), Qualitätskontrolle mit Konsequenzen (systematische Teilnehmerbefragung) und nicht zuletzt in Zeiten des spitzen Rotstiftes eine strenge Budgetierung und kostentransparente Echtzeitbuchführung.

***Tipp 7: die zwischenmenschliche Ebene

Am schwersten fassbar und doch für das Gelingen von Fortbildungen sehr wichtig ist die "zwischenmenschliche Ebene". Kollegialität statt Besserwissertum, persönliches Engagement und ein harmonierendes Betreuerteam sorgen für eine gute Seminaratmosphäre, die eine routinierte Professionalität alleine nicht gewährleistet. Bei gemeinsamen Essen und Freizeitaktivitäten kommen Teilnehmer, Referenten und Organisationsteam ins Gespräch und lachen auch mal miteinander.

Wer weitere Fragen hat oder eine Fachfortbildung organisieren möchte, kann sich persönlich an Maria Yendell wenden:

Informationen zum Fachfortbildungsprogramm des IIK Düsseldorf kann man anfordern bzw. einsehen unter:

wirtschaftsdeutsch@iik-duesseldorf.de

www.iik-duesseldorf.de/kurse/sommerkurse/

 

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Vorgestellt: business@school.de

Richard Heinen, IIK Düsseldorf

Ein weiteres Fundstück für die Sammlung "Sites für den Unterricht" ist:

business-at-school.de

Hinter dem Angebot stehen die Boston Consulting Group und andere Sponsoren aus der Wirtschaft. Die Seiten sind attraktiv und übersichtlich gestaltet. Business@school ist zunächst einmal für deutsche Gymnasialschüler der Oberstufe konzipiert, doch gibt es zahlreiche Bereiche, die sich sehr gut allgemein für den Wirtschaftsdeutschunterricht adaptieren lassen. Denn das Angebot ist speziell auf junge Leute mit geringen Wirtschaftsvorkenntnissen zugeschnitten.

In der Rubrik "Berufswahl" finden Sie persönliche Jobprofile von Leuten mit interessanten Berufen. Jeden Monat stellt sich jemand anderes vor. Die Jobprofile können gut als Grundlage von Rollenspielen dienen oder Vorlagen für eigene Profile sein.

"Wirtschaftswelt" enthält vor allem weiterführende Linksammlungen, teilweise mit Kurzkommentar. Die "Newsbase" bietet täglich drei Online-Meldungen, ab März auch einen Newsletter, der interessante Artikel rund um das Thema "Wirtschaft und Ausbildung" frei Haus liefert.

"SchulProjekte" stellt die beeindruckenden Ergebnisse der von business@school seit 1998/99 unterstützen Schulen vor, die gleichzeitig an einem Wettbewerb teilnehmen. Dabei müssen Schülerteams Geschäftsideen entwickeln und präsentieren. Allgemeine Hinweise zur Planung und Dokumentation von Projekten sind für jeden nützlich, der mit seiner Gruppe Ähnliches vor hat. Aber auch die reine Erkundung der vorgestellten Projekte durch die Lerner kann eine anregende Sache sein.

Bei den "BusinessPacks" handelt es sich um Online-Lektionen zum Thema Wirtschaft und Internet. Jeden Monat erscheint eine neue Lektion. Am Ende steht ein Test, bei dem man Büchergutscheine u.a. gewinnen kann. Wer an der Verlosung teilnehmen will, muss sich allerdings online anmelden. Zur Zeit liegen zwei Lektionen vor, die Themen der Einheiten ab April kann man bereits nachlesen.

Zusammenfassend lässt sich sagen: Da wächst eine Site, die man als Ideenfundgrube für den Projektunterricht regelmäßig ansteuern sollte.

Weitere Ideen zum Projektunterricht finden Sie in der Didaktik-Rubrik in der KWW:

 

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Freud und Leid im Internet: E-Mail-Umfrage 2/2000

Nun gut, die angestrebten Hundert haben wir noch nicht erreicht, dafür waren Ihre Antworten auf die letzte E-Mail-Umfrage sehr vielfältig. Zunächst die Zahlen: 21 (45,6%) Lehrer nutzen das Internet zur Vorbereitung, 16 (34,8%) im Unterricht und in 9 (19,6%) Institutionen stehen die Computer den Lernern auch vor und nach dem Unterricht zur Verfügung.

In den Kommentaren zeigt sich ein sehr heterogenes Bild. Einerseits sind da diejenigen, die das Internet zwar zur Vorbereitung zu Hause nutzen, aber darüber klagen, dass in der Schule keine Computer zur Verfügung stehen. Diejenigen, die Computer haben, hätten gerne bessere. Doch gibt es auch eine Reihe von Leuten, die zufrieden sind mit dem, was da in letzter Zeit angeschafft worden ist. Das reicht sogar so weit, dass an einer dänischen Schule alle Lerner mit einem eigenen LapTop ausgestattet sind. Die wurden allerdings nicht von der Schule, sondern von den Schülern selbst angeschafft.

Antoon Berentsen, der in den Niederlanden zum Wirtschaftsdeutschunterricht direkt in die Firmen geht, hat immer ein LapTop mit 56k- und ISDN-Modem dabei, um immer auf das Internet zurückgreifen zu können. Er ist eine wandelnde Mediothek.

Auch Ideenreichtum zeigt sich beim Umgang mit der gegebenen Situation. So verschickt Albert Wimmer seine Links und die passenden Arbeitsaufträge per E-Mail an seine Studenten.

Freddy van Overmeire aus Belgien berichte von mangelndem Interesse der Schüler, das Internet zum Deutsch lernen zu benutzen, während die Jugendlichen sich aber häufig in Chat-Rooms aufhielten oder MP3-Musikdatein downloaden. Unzufrieden mit dieser Beobachtung schreibt er:

"Mich interessiert bestimmt, ob Kollegen DaF-Lehrende auch bei ihren Lernenden dasselbe mangelhafte Interesse am Internet als Unterrichtsmittel feststellen."

Eine Frage, die ich gerne weitergebe. Vielleicht haben einige von Ihnen ähnliche Erfahrungen gemacht und können Tipps weitergeben, wie man mit dieser Situation umgehen kann.

infodienst@wirtschaftsdeutsch.de

 

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Test: Fachbücher online bestellen (2) - die Verlage

Richard Heinen, IIK Düsseldorf

Nach der Vorstellung einiger Online-Buchhandlungen in der Februar-Ausgabe des Infobriefes (nachzulesen im WWW-Archiv, s.u.) habe ich mich in diesem Monat einmal bei den wichtigsten Lehrmittelverlagen für den Bereich Wirtschaftsdeutsch umgesehen.

Als Einstieg auf dem Weg zu den Verlagen bietet sich die Plattform "Forum Deutsch" an. Verlagsübergreifend findet sich dort ein thematisch geordnetes Lehrwerkverzeichnis:

Und hier die Ergebnisse meines Tests der einzelnen Verlage, wertfrei in alphabetischer Reihenfolge:

*** Cornelsen hat eine sehr ausführliche Seite für Auslandsbestellungen im Netz. Hier finden Sie nicht nur Links zu den Auslandspartnern, sondern auch Informationen über Zahlungsbedingungen. Sogar auf Rabatte und Bestellmöglichkeiten von Prüfexemplaren wird hingewiesen. Online-Bestellungen sind möglich. Das Ganze ist sehr informativ und übersichtlich gestaltet.

*** Vom Duden-Verlag erhielt ich die Auskunft, dass Direktlieferungen an den Endkunden nicht möglich sind. Hier müssen Sie also auf Online-Buchhandlungen zurückgreifen.

*** Bei Hueber/Verlag für Deutsch findet sich ein Link zu einer Liste mit Auslieferern, die direkt kontaktiert werden können, einige allerdings nicht via Internet. Ein neuer Webauftritt ist angekündigt, der dann vielleicht ausführlichere Informationen bietet.

*** Der Klett International arbeitet mit zahlreichen Auslandspartnern zusammen, die zum Teil Exklusivrechte haben, da führt dann kein Weg am Auslieferer vorbei. Auf der entsprechenden Seite im Klett-Webauftritt finden Sie eine Weltkarte, über die Sie schnell zum Partner in Ihrer Region finden. Bei Inlandsbestellungen berechnet Klett International zwar Portogebühren, es ist aber abzuwägen, ob das durch eventuelle Rabatte ausgeglichen wird und dann günstiger ist als die Bestellung im Buchhandel.

*** Langenscheidt rät von Bestellungen über Online-Buchhandlungen ab, da auf diesem Wege keine Rabatte möglich sind. Über die Höhe der Versandkosten können keine Angaben gemacht werden, da diese je nach Region stark variieren. Auch Langenscheidt arbeitet mit verschiedenen Auslieferern zusammen. Um nähere Informationen zu erhalten, erkundigen Sie sich direkt beim Verlag

*** Vom Verlag Moritz Diesterweg habe ich auf meine E-Mail-Anfrage hin leider keinerlei Informationen erhalten. Eine Homepage ist zwar eingerichtet, doch führte die unkomfortable Bestellung über die ISBN-Nummer nur zu einer leeren Seite. Da besteht wohl noch Handlungsbedarf:

*** Beim Wolf Verlag/Dürr+Kessler ist das Internetzeitalter auch noch nicht sonderlich weit vorgeschritten. Es gibt ein Online-Bestellformular, das seine Tücken hat: Ehe man sich versieht, ist eine Bestellung auf Weg, ohne dass man ausdrücklich nach einer Bestätigung gefragt worden ist. Meine E-Mail-Anfrage nach Auslieferern und Auslandslieferbedingungen wurde ganz traditionell per Fax und Schneckenpost beantwortet. Die Homepage soll demnächst überarbeitet und benutzerfreundlicher werden. Das macht Hoffnung. Ansprechpartner in Ihrem Land lassen sich per Mail erfragen.

Fazit: Die Bestellung direkt bei den Verlagen ist zwar manchmal nicht so einfach, wie bei einer Online-Buchhandlung, doch lohnt es sich sicherlich, erst einmal bei den Verlagen bzw. Auslandspartnern anzufragen, da Rabatte und Prüfexemplare oft für die Mühen entschädigen.

Den Test der Online-Buchhandlungen finden Sie im Archiv.

Auch ein Klick in passende KWW-Rubrik lohnt sich.

 

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Buchbestellung im Internet – Leserumfrage im März

Aus den beiden Berichten zu den Online-Bestellmöglichkeiten ergibt sich unsere dritte E-Mail-Umfrage. Wo und wie bestellen Sie Ihre Lehrwerke und Fachliteratur? Interessant für die Mitleser ist es sicherlich, Tipps aus unterschiedlichen Regionen zu erhalten. Mit welcher Online-Buchhandlung haben Sie gute Erfahrungen gemacht, wo bekommt man anständige Rabatte? Wo zahlt man hohe Versandkosten oder wartet lange auf die Lieferung? Mit dem passenden Klick erzeugen Sie eine Mail zum Abstimmen, das Textfeld können Sie für Tipps und Kommentare nutzen, mehrere Antworten sind möglich

Ich bestelle in der Buchhandlung "um die Ecke"

Ich bestelle direkt beim Verlag

Ich bestelle bei einem Auslieferer

Ich bestelle in einer Online-Buchhandlung

 

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E-Mail-Geschäftskorrespondenz (5): Sonderzeichen

Dr. Matthias Jung, IIK Düsseldorf

Sonderzeichen sind in der englisch dominierten Computerwelt nicht zuletzt ein technisches Problem. Grundsätzlich wirken E-Mails mit deutschen Sonderzeichen besonders sorgfältig und "korrekt". Sie breiten sich nach unseren Beobachtungen kontinuierlich aus, wohl auch weil die Chancen der fehlerlosen Übermittlung von Umlauten & Co ständig steigen. Stimmen die Software-Einstellungen aber nicht überein, ist das Ergebnis meist ein störender Hieroglyphen-Salat und wirkt unprofessionell – in Geschäftskorrespondenz ein "tödlicher" Fehler.

Unsere technisch begründete Empfehlung für die deutschsprachige E-Mail-Geschäftskorrespondenz:

REGEL 13:

Verzichte auf Sonderzeichen in Mailadressen, Betreffs, automatischen Unterschriften oder bei Mails an einen breit gestreuten Empfängerkreis (Rundschreiben, "Serienbriefe") und im Zweifelsfall auch im eigentlichen Mailtext

Mit "Zweifelsfall" ist die erste Kontaktaufnahme gemeint, insbesondere wenn der Empfänger keine in einem deutschsprachigen Land beheimatete E-Mail-Adresse verwendet. Bei Mailservern, die in Deutschland, Österreich und der Schweiz stehen, kann man mittlerweile zu mehr als 90% davon ausgehen, dass die Sonderzeichen im Text, allerdings selten in Betreff und Adresse korrekt ankommen.

Werden die Umlaute richtig übermittelt, lassen sich auch französische Akzente und einige andere Sonderzeichen - leider bei weitem nicht alle - problemlos verwenden. Wir ersparen Ihnen die technische Begründung dafür und liefern Ihnen noch eine praktische allgemeine Empfehlung:

REGEL 14:

Passen Sie sich Ihrem Korrespondenzpartner an oder verhandeln Sie explizit den Gebrauch bzw. testen Sie die korrekte Übermittlung von Sonderzeichen.

Umlaute und das scharfe S in deutschsprachiger Korrespondenz zu gebrauchen ist nicht nur guter Stil, sondern hat auch einen praktischen Vorteil. Man kann dann Texte zwischen E-Mail und Textverarbeitung oder Webseitenerstellung problemlos hin und her kopieren. Denn spätestens im gedruckten Text oder in WWW-Dokumenten sollten Umlaute unbedingt verwendet werden.

Die bisherigen Folgen unsere Serie gibt’s unter:

www.wirtschaftsdeutsch.de/infodienst

Welche Erfahrungen haben Sie mit Sonderzeichen gemacht? Hat Ihnen dieser Artikel gefallen? Haben Sie Kommentare oder eigene Erfahrungen beizusteuern?

jung@iik-duesseldorf.de

 

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Fachberatung Wirtschaftsdeutsch: Privatebankingfiliale?

Richard Heinen, IIK Düsseldorf

Von Etienne Dessers aus Belgien erreichte uns folgende Anfrage:

"Welche der folgenden Schreibweisen ist nach den Regeln der neuen Rechtschreibung richtig":

1)a) Private Banking

b) Privatebanking

c) Private-Banking

2)a) Private-Banking-Filiale

b) Privatebanking-Filiale

c) Privatebankingfiliale"

Eine willkommene Gelegenheit, Ihnen die Gültigkeit der neuen Rechtschreibung und die wichtigsten Änderungen in Erinnerung zu rufen. Unsere Antwort wird in diesem Fall allerdings kaum durch die Reform berührt: Zwar gilt im Deutschen grundsätzlich Zusammenschreibung (vgl. §37), doch lässt gerade die Rechtschreibreform bei längeren Komposita oder Fremdwortverbindungen individuellen Spielraum. Wir empfehlen im Moment die Schreibweisen 1a) und 2a), aber die anderen Schreibweisen sind keineswegs definitiv ausgeschlossen. Wer weiss, was sich langfristig durchsetzt.

Nachzulesen sind die neuen Regeln allgemein unter:

 

www.ids-mannheim.de

Besonders bindestrichfreudig ist in Fällen wie dem oben genannten die ZEIT:

Allgemein empfehlenswert sind folgende unterhaltsam gemachte interaktive Tests und ansprechende Übungsblätter zur Vermittlung der Reform:

Übungsblätter und Informationen

TEst zur reform

Lesen Sie zur Rechtschreibreform auch zwei Artikel aus dem E-DaF-Info:

E-DaF-Info 6-7/1998

E-DaF-Info 7-8/1999

Abschließend müssen wir natürlich eingestehen: 100-prozentig (§40) haben wir die neue Regelung auch noch nicht umgesetzt, wie Sie zum Teil bemerkt und angemahnt haben. Wir arbeiten dran. Doch wie ist das in Ihrer Institution? Sind Sie schon umgestiegen? Oder zögern Sie noch?

infodienst@wirtschaftsdeutsch.de

Für Ihre Fragen zum Wirtschaftsdeutschen gibt es unsere Fachberatung.

 

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Praxisratgeber: Lesezeichenverwaltung

Stefan Schwan, DAAD-Lektor Breslau

Eine persönliche kommentierte Internet-Bibliographie kann man über die sogenanten "Lesezeichen" ("Bookmarks") zusammenstellen. Gut gepflegt ist eine solche Liste ein wichtiges Werkzeug für Unterricht und persönliche Weiterbildung. Unsere "Kommentierte Webliographie Wirtschaftsdeutsch" (KWW) ist aus einer solchen Liste entstanden. Der Dateiname im Web lautete von 1997-1998 verräterischerweise: "bookmark.htm". Diese ursprüngliche URL wird immer noch jeden Monat von zig Surfern angesteuert (!) Stefan Schwan (Breslau) spricht in dieser Kurzfassung seiner ausführlichen Webdarstellung die wichtigsten Punkte an:

Die Rede ist von Webseiten, deren Adresse ("URL") man sich merken will, um sie später erneut aufzusuchen. Doch wie findet man seine Lesezeichen in der großen "Bibliothek" des Internet später schnell wieder?

Zunächst einmal muss man die gerade aufgerufene Seite als Lesezeichen in seiner Lesezeichendatei ablegen. Bei Netscape geschieht dies durch "Lesezeichen/Lesezeichen ablegen", beim Explorer mit "Favoriten/zu Favoriten hinzufügen". Im Laufe zahlreicher Online-Stunden wächst diese Sammlung schnell. Irgendwann ist es an der Zeit, die vielen Lesezeichen zu ordnen, umden Überblick nicht zu verlieren. Über "Favoriten verwalten" bzw. "Lesezeichen bearbeiten" legt man eine individuelle Verzeichnisstruktur an und sortiert die Lesezeichen thematisch.

Wenn endlich Ordnung in der Lesezeichendatei herrscht, kann man gute Seiten einfach ablegen, um sie später genauer anzusehen. In einer thematisch strukturierten Datei findet man sie jederzeit wieder.

Lesezeichen werden in der Regel unter dem Titel, den die Seite in der Kopfzeile trägt, abgelegt. Diesen Titel sieht man im obersten Balken des Browsers. Leider vergessen einige Webdesigner diese Titelzeile bei ihren Seiten oder geben ihnen Titel, die für eine sinnvolle Klassifizierung nicht brauchbar sind (denn wer weiß schon nach einem Monat noch, was sich hinter "Peters Seite" verbirgt?). Um also "leere" oder unverständliche Einträge in den Lesezeichen zu bearbeiten, muss man zuweilen im Menü "Bearbeiten" bzw. "Verwalten" einen eigenen oder besseren Titel für das Lesezeichen eingeben.

Doch wozu immer selber auf die Suche gehen. Favoriten und Lesezeichen lassen sich auch importieren, von Freunden, aus dem Netz oder sogar aus Linklisten. Eine genaue Anleitung zum Import ganzer Linklisten und zur Lagerung von Lesezeichen im Internet, so dass sie von jedem Internetanschluß der Welt abrufbar sind, gibt es hier.

Einige weitere allgemeine Informationen zu Favoriten und Lesezeichen befinden sich auf diesen Seiten:

www-kurs.de/lesezchn.htm

www.learnthenet.com/german/html/17bookmark.htm

www.hg.hdh.bw.schule.de/itg_ch/communic.htm

 

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Pinnwand Wirtschaftsdeutsch: Kostenloses Material –

Landeskunde Ruhrgebiet - Tagung im Juni - Lob für KWW & Co

Nachtrag zur WWW-Vorstellung des Deutsche Aktien Instituts im letzten Infobrief: Dort versendet man auch nützlich-praktische Broschüren über den Aktienmarkt kostenlos ins Ausland (wir haben nachgefragt):

http://www.dai.de

In unserer Schwesternpublikation E-DaF-Info 2-2000 gibt es ein schönes Dossier "Virtuelle Landeskunde - das Ruhrgebiet" Nachzulesen im Archiv unter:

www.deutsch-als-fremdsprache.de/infodienst

Vom 1-3.6.2000 findet die Jahrestagung Deutsch in Fremdsprache in Dortmund statt. Interessant vor allem der Themenschwerpunkt 3: "Deutsch für den Beruf". Auch das IIK Düsseldorf wird mit Stand und Vortrag vertreten sein:

www.fadaf.de

Gefreut haben wir uns über den Online-Artikel auf Niederländisch, in dem Wim Daemen unsere Wirtschaftsdeutschseiten ausführlich vorstellt und als Startseite empfiehlt.

 

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Impressum

HERAUSGEBER

Institut für Internationale Kommunikation in Zusammenarbeit
mit der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (IIK e.V.)
Universitätsstraße 1, 40225 Düsseldorf
Tel +49/(0)211/81-15182, Fax -12537
mailto:iik@phil-fak.uni-duesseldorf.de
http://www.iik-duesseldorf.de

INTERNET-PLATTFORM

http://www.wirtschaftsdeutsch.de

ARCHIVE

Infobriefe

Tipps des Monats

REDAKTIONSTEAM

Richard Heinen, M.A., Dr. Matthias Jung

VERANTWORTLICH FUER DIESE AUSGABE i.S.d.P.

Dr. Matthias Jung

COPYRIGHT

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