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Infobriefe Wirtschaftsdeutsch Ausgabe 2000-7/8

INFOBRIEF WIRTSCHAFTSDEUTSCH: 
Eine Serviceleistung des INSTITUTS FÜR INTERNATIONALE KOMMUNIKATION (IIK Düsseldorf e.V.) im FORUM WIRTSCHAFTSDEUTSCH  http://www.wirtschaftsdeutsch.de

ISSN 1439-3697 (E-Mail-Infobrief)
ISSN 1439-3700 (Internet-Archiv)

=> Hinweis: Archivlinks werden nicht mehr aktualisiert <=

DÜSSELDORF, den 16. August 2000, 

Ausgabe 7/8-2000

ÜBERBLICK

IMPRESSUM

 
 

Vorwort

Hallo zusammen,

Diese Ausgabe steht ganz im Zeichen vielfältiger Kontakte: beim unmittelbaren Austausch mit Kolleginnen und Kollegen in den Fortbildungen, in Form neuer Unterrichtserfahrungen in den Sprachkursen, durch Online-Kommunikation mit Ihnen, sei es als Rückmeldung auf die vergangenen Umfragen, spontane Zuschriften oder neue Mitspracheaufforderungen.

Die Verbindung mit der Unterrichtspraxis ist diesmal besonders eng. Auch die didaktisch-technischen Tipps zum virtuellen Klassenzimmer sind ganz frisch in den Fortbildungen erprobt.

Darüber hinaus gibt es einiges Neues, schließlich liegt die letzte Ausgabe des Infobriefs Wirtschaftsdeutsch nun schon 2 Monate zurück und kommt, wie angekündigt, als Doppelnummer. Ab 9/2000 geht es dann wieder im normalen Monatsrhythmus weiter.

Ihr

Richard Heinen & Matthias Jung

mailto:redaktion@wirtschaftsdeutsch.de

P.S.: Ihr Vertrauen in uns kennt mittlerweile (fast) keine Grenzen mehr: Eine Leserin dankte jedenfalls Richard Heinen dafür, unbürokratisch ihre T-Online-Schwierigkeiten behoben zu haben. Die Blumen waren unverdient, denn sie beruhten auf einer zufälligen Namensgleichheit, die auch die Leserin nicht ausschließen wollte. Nett war das Mail trotzdem. Unbürokratisch sein und andere Wunderdinge sind zwar durchaus unser Markenzeichen, aber T-Online-Probleme lösen? - soweit sind wir noch nicht ;-)

 

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Wirtschaft aktuell: Kurzmeldungen und Links

Eigentlich könnten wir diese Rubrik in Zukunft einstellen, denn wir haben jetzt auch auf der Startseite von http://www.wirtschaftsdeutsch.de einen Ticker mit immer aktuellen Wirtschaftsschlagzeilen integriert, der Sie nach Klick auf den passenden Kurzbericht auf ticker.de bringt. Probieren Sie es mal aus!

Dieser Service gefällt uns nicht zuletzt deswegen so gut, weil die Berichte immer durch Links zu Online-Artikeln aus der "Welt", der "Berliner Morgenpost" und dem "Hamburger Abendblatt" ergänzt werden, die das Thema weiter vertiefen. Ob und in welcher Form wir "Wirtschaft aktuell" weiterführen sollen, stellen wir demnächst zur Abstimmung: Überlegen Sie ruhig jetzt schon einmal, ob Sie auf den folgenden Service verzichten wollen.

*** Obligatorisches Betriebspraktikum für Lehrer?

Das fordert zumindest der deutsche Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt in einem längeren Interview und schlägt vor, die Schulferien dafür zu nutzen:

http://www.ticker.de/main/wirtschaft/story2.html

*** Mobilfunk-Versteigerung: Steuersegen in Milliardenhöhe

Mit dem neuen System UMTS sollen in wenigen Jahren weit höhere Datenübertragungsgeschwindigkeiten und damit auch neue und bessere Dienste per Handy (Mobilfunk) möglich sein. Für die neuen Lizenzen sind bereits über 80 Milliarden geboten. Der Finanzminister reibt sich die Hände, wir uns die Augen.

http://194.64.225.24/WirtschaftsWoche/Wiwo_CDA/0,1702,10968,00.html

*** Telekom kauft Voicestream

Die richtige Jahreszeit, um über den Sommer zu sprechen. Da der aber in Deutschland gerade im Regen versinkt, reden wir über Ron Sommer. Der Chef der Deutschen Telekom hat gerade mit dem Kauf des amerikanischen Unternehmens Voicestream den ersten Fuß über den großen Teich gesetzt. Ein Schritt, der sehr unterschiedliche Reaktionen auslöste.

http://www.ticker.de/archiv2000/07/24/wirtschaft/story1.html

*** Bundesrat beschließt Steuerreform

Von vielen wurde sie als die Voraussetzung für Deutschlands Anschluss an den aktuelle Wachstumsschub in Europa bezeichnet. Zustande gekommen ist Sie, weil einige Landesregierungen anderes abstimmten als es die CDU-Opposition wollte. Der Weg zur Entscheidung war ein Krimi.

http://www.ftd.de/steuerreform

*** Andere kostenfreie Online-Archive gibt's in der Rubrik

"Wirtschaft aktuell" der Kommentierten Webliographie

Wirtschaftsdeutsch (KWW):

http://www.wirtschaftsdeutsch.de/webliographie/medien.php3?kww7

bzw. über den Ticker auf

http://www.wirtschaftsdeutsch.de?kww7

 

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Unterrichtspraxis: WWW-Einheit Marktforschung

von Dr. Matthias Jung, IIK Düsseldorf

Ganz aktuell vom gestrigen Tag ein Unterrichtsbericht aus einem der IIK-Sommerkurse Wirtschaftsdeutsch, der zudem unmittelbar an den letzten Infobrief anknüpft. Rahmendaten: 100 UStd. in vier Wochen, internationale Studentengruppe/junge Berufstätige, alle mit Computer und Internet bekannt, 14 Teilnehmer, Niveau Mittelstufe 1; Kursgrundlage: Lehrbuch "Marktchance Wirtschaftsdeutsch Mittelstufe 2" (Klett), 2 Stammlehrkräfte (weiblich/männlich), nette Kursatmosphäre.

Als einmalige Vertretung wollte ich

  • das normale Programm nicht durcheinanderbringen
  • den Abstimmungsaufwand für die festen Lehrer und mich selbst gering halten
  • einen Mehrwert bieten, der sich sinnvoll in den Stofflehrplan einfügt.

Die Unterrichtsreihe "Marktforschung" war bereits zur Hälfte durchgearbeitet. Am Abend vorher schaute ich also in die "Kommentierte Webliographie Wirtschaftsdeutsch", Rubrik "Marketing" bzw. erinnerte mich an das Unterrichtsdossier des Kollegen Richard Heinen zum Thema "Online-Marktforschung" aus der letzten Ausgabe:

http://www.wirtschaftsdeutsch.de/infodienst/2000/kww-info6-2000.php3#8

Aufgrund der Kommentare prüfte ich fünf Webangebote genauer, entschied mich dann ziemlich schnell für das Thema "Online-Marktforschung", um den Stoff des Lehrbuchs mediengerecht und handlungsorientiert zu ergänzen.

Ich legte mich auf zwei konkurrierende Webangebote fest (eins reicht aber auch), erforschte diese gründlich und druckte mir bestimmte Seiten aus. Vorbereitungsaufwand: ca. 2 Stunden für einen ganzen Vormittag Unterricht. Vorgehen (nur wesentliche Schritte):

  1. Einführung (normaler Unterrichtsraum): Unterrichtsgespräch "Online-Marktforschung - Was ist das, was kann das sein, was kennen Sie bereits?"
  2. Rollenspiel: Studenten werden auf dem Campus von anderen Studenten, die für ein Marktforschungsinstitut arbeiten, angesprochen und befragt. (Grundlage: ausgedruckter WWW-Fragebogen; Auflockerungsmöglichkeit: Geheime Vorgabe für die Befragten, die Interviewer durch persönliche/unsachliche Gegenfragen abzulenken.)
  3. zusammenfassende Kurzdarstellung des WWW-Nutzungsverhalten einzelner Kursteilnehmer aufgrund der ausgefüllten Fragebögen (mündliche Partnerarbeit oder Plenumsdiskussion), dann Wechsel in den Computerraum eine Etage höher.
  4. Aufgabe: "Durchforsten Sie das vorgegebene WWW-Angebot, so dass Sie anschließend folgende vier Fragen beantworten können (Stichwörter machen, evtl. Partnerarbeit):
    • Was ist Online-Marktforschung? (ungefähre Definition)
    • Wie funktioniert das Modell (ca. fünf Schritte)?
    • Unterschiede zu traditionellen Formen der Marktforschung? (vgl. Lehrbuch)
    • Wie kann man als Student damit Geld verdienen?"
  5. Nach kurzer Pause und Wechsel in normalen Unterrichtsraum Beantwortung der obige Fragen, klare Herausarbeitung der Besonderheiten der Online-Marktforschung (Plenum)
  6. Abschlussdiskussion: Vor-/Nachteile der Online-Marktforschung gegenüber den traditionellen Instrumenten (Partnerarbeit/Rollenspiel/Unterrichtsgespräch)
  7. Hausaufgabe: Registrieren Sie sich online bei einem der Anbieter

Neugierig geworden? Die genauen Angaben zu den eingesetzten Sites von Comcult und/oder Testmarkt finden Sie in der genannten Rubrik der Kommentierten Webliographie Wirtschaftsdeutsch:

http://www.wirtschaftsdeutsch.de/webliographie/

Die Anbieter unterscheiden sich beim Bezahlungsmodell und in der Komplexität (Comcult ist anspruchsvoller).

Ein paar Schnappschüsse aus der erwähnten Lerngruppe vom heutigen Tag (im "normalen" Klassenraum) möchte ich Ihnen nicht vorenthalten:

http://www1.my-files.de/iik/Oeffentlich/Wirtschaftsdeutschkurs

Rückmeldungen, Fragen, Anregungen bitte an

mailto:jung@iik-duesseldorf.de?subject=WWW-Einheit

 

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Fortbildungen: Internet im September

Der Fortbildungssommer im IIK läuft auf Hochtouren. Die ersten Gruppen haben uns schon wieder real verlassen, virtuell gehen die Seminare weiter: In Internetforen und Mailinglisten, mit deren Hilfe die Teilnehmer weiter in Kontakt bleiben und die angestoßenen Projektideen aus den Seminaren Wirklichkeit werden lassen (s. Techniktipps). Die nächsten Teilnehmer sind schon da.

Den Schlusspunkt setzt dann vom 3. bis 9. September die dritte Internetfortbildung des Jahres. Die Teilnehmer erlangen nicht nur Medienkompetenz und setzen sich mit didaktischen Überlegungen auseinander. In einem Workshop lernen Sie auch, eigene Webpages zu landeskundlichen Themen zu erstellen, inklusive Online-Übungen. Ein Beispiel zum Reinschnuppern:

Das duale Ausbildungssystem:

http://members.tripod.de/Luzbel/

Weitere Informationen und Anmeldemöglichkeiten auch noch für Kurzentschlossene:

http://www.iik-duesseldorf.de/fortbildungen/internet.php3?kww7

Für Rückfragen stehen Ihnen die Kursleiter Dr. Rüdiger Riechert und Andreas Westhofen gerne zur Verfügung:

mailto:internetfortbildung@iik-duesseldorf.de

Das komplette Fortbildungsprogramm für DozentInnen im Sommer 2000 auf einen Blick:

mailto:fortbildungen2000@rundbrief.de?subject=Fortbildungsprogramm_kww7

(Leere Mail per Doppelklick an angegebene Adresse senden, sonst Adresse ohne "mailto:" verwenden) Wenn Sie Fragen zum Sommerkursprogramm haben oder unsere Broschüren bestellen möchten, wenden Sie sich bitte an:

mailto:iik@phil-fak.uni-duesseldorf.de

Institut für Internationale Kommunikation in Zusammenarbeit

mit der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (IIK e.V.)
Universitätsstrasse 1, 40225 Düsseldorf
Tel +49/(0)211/81-15182
Fax +49/(0)211/81-12537

 

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Unterrichtsdossier aktualisiert: Geschäftsreise

von Richard Heinen, IIK Düsseldorf

Sommerzeit - Reisezeit, warum da nicht im Unterricht auch mal eine Reise planen. Im berufsbezogenen Unterricht ist es dann wohl eher eine Geschäfts- als eine Ferienreise. Im KWW-Infobrief 2/1999 hat Rüdiger Riechert bereits ein ausführliche Informationen zum Thema zusammengestellt:

http://www.wirtschaftsdeutsch.de/infodienst/1999/kww-info2-99.php3#6?KWW7

Nach rund 1 1/2 Jahren ist eine aktualisierte Fassung des Dossiers aus dem letzten Jahrhundert fällig, das sich besonders großer Beliebtheit erfreut: Manche Links von damals sind nicht mehr aktuell oder es gibt mittlerweile Besseres. Und schließlich erhielt mehr als die Hälfte von Ihnen damals den Infobrief Wirtschaftsdeutsch noch gar nicht.

Für die Reiseplanung selbst gibt es mittlerweile eine Unzahl an Angeboten. Wir stellen Ihnen nur einige exemplarisch vor, weil wir sie für besonders nützlich halten.

*** Anreise mit dem Flugzeug:

Was die Auskünfte zu Flugverbindungen angeht, so gelangt man hier bei zahlreichen Anbietern schnell in Bereiche, in denen man sich zunächst registrieren muss. Wir haben eine übersichtliche Datenbank für Sie gefunden, in der Sie die wesentlichen Informationen zu Flugzeiten und Verfügbarkeit ohne Registrierung erhalten:

http://www.traveldatenbank.de/linienflug/index.htm

*** Anreise mit der Bahn:

Altbekannt mittlerweile die Fahrplanauskunft der Deutschen Bahn:

http://bahn.hafas.de/bin/db.s98/detect.exe/bin/db.s98/query.exe/d?

Ein Geheimtipp aber ist die Auskunft der Schweizerischen Bundesbahnen. Wenn man nicht unbedingt nach Kleinkleckersdorf oder Hintertupfingen möchte, findet man hier auch deutsche und österreichische Verbindungen. Vorteil des Services: Er ist einfach zu bedienen und rasend schnell:

http://www.sbb.ch/pv/index_d.htm

*** Anreise mit dem Auto:

Für die Reiseplanung in Deutschland empfehlen wir den recht neuen Planer von TeleRoute, er ist nicht nur schnell, sondern liefert auch detaillierte Ergebnisse mit übersichtlichem Kartenmaterial:

http://www.telemap.de/router.htm

Leider ist dieses Angebot zur Zeit noch auf Deutschland beschränkt. Wer also eine Anreise mit dem Auto aus dem europäischen Ausland planen will, muss ausweichen. Eine Alternative: Der Reiseplaner von reiseplanung.de, nicht so genau, aber europäisch.

http://www.reiseplanung.de/RS/RSEuropaForm.asp

*** Hotelsuche:

Über eHotels finden Sie leicht ein Hotel in der jeweiligen Stadt. Neben Lageplan, Fotos, Infos zur Ausstattung können Sie auch gleich überprüfen, ob zum entsprechenden Zeitpunkt noch Zimmer frei sind und was sie kosten:

http://www.ehotel.de/

Und was gehört nun noch alles zu einer gelungen Geschäftsreise? Das Geschäftsessen, der Konzertbesuch?

Lernerorientiert, wie die Arbeit im Internet nun mal ist, lässt sich natürlich nicht voraussehen, wohin die Reise geht. Daher können wir hier auch keine Tipps zu einzelnen Städten geben. Ein guter Einstieg um Infos über einzelne Städte zu erhalten:

http://www.meinestadt.de

Wer jetzt aber doch lieber einen Urlaubsreise planen will, dem sei noch reiseplanung.de als Portal rund ums Reisen empfohlen:

http://www.reiseplanung.de

Weitere nützliche Links zum Thema in der KWW-Rubrik Reise und Transport:

http://www.wirtschaftsdeutsch.de/webliographie/reise.php3?kww7

 

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Techniktipps: Das eigene virtuelle Klassenzimmer

von Richard Heinen, IIK Düsseldorf

So ändern sich die Zeiten: Vor zwei Jahren noch mussten wir zu vielen technischen Fragen zum Thema "Internet im Unterricht" sagen: Ja, geht grundsätzlich, ist aber zu kompliziert. Oder: Das kann nur der Webmaster an ihrer Schule machen.

Heute stelle ich Ihnen einige kostenlos Webangebote vor, die es Ihnen auf einfachem Wege ermöglichen, ein eigenes virtuelles Klassenzimmer zu eröffnen. Sie finanzieren sich alle über Werbung. Die genannten Links führen zu deutschsprachigen Seiten, aber mancher Anbieter hat auch Einstiegsseiten in anderen Sprachen. Ich habe Anbieter ausgewählt, bei denen sich die Werbung in einem angemessenen Rahmen hält und nicht über nervige Pop-up-Fenster läuft. Die Einrichtung der Angebote funktioniert immer über einfache Formulare auf Internetseiten. Besondere Programmierkenntnisse sind in keinem Falle erforderlich.

my-files.de ist nichts anderes als eine eigene Festplatte im Internet. Hier lassen sich für die Lerner Arbeitsblätter, Texte, Bilder, Tondateien oder kommentierte Links ablegen - zum Ausdrucken, Abhören, Ansehen, Ansurfen; für alle zugänglich oder per Passwort geschützt.

http://www.my-files.de

Als kleine Demo drei Fotos aus unserer Juli-Dozentenfortbildung "Wirtschaftsdeutsch":

http://www1.my-files.de/iik/Oeffentlich/wddozfort

www.linkhitlist.com bietet sich für kommentierte Linklisten an, um Lernern immer die aktuell für den Unterricht benötigten Links zur Verfügung zu stellen. Auch die Kursteilnehmer können der Liste neue Links hinzufügen. Ein Beispiel:

http://www.linkhitlist.com/cgi/ShowHitList.exe?ShowLinkHitparade&ListNo=D4780820308

Anmeldung unter:

http://www.linkhitlist.com/LinkHitList_D.html

Soll es etwas interaktiver zugehen, gibt es zwei Möglichkeiten: Internet-Foren oder Mailinglisten. Der Vorteil der Foren: Sie sind leicht zugänglich. Beiträge können im Unterrichtsraum geschrieben, gleich gelesen und beantwortet werden. Eine Mailingliste – wir empfehlen http://www.ecircle.de - hingegen bietet mehr Vertraulichkeit, eignet sich besser für den individuellen Kontakt vom persönlichen Zugang aus. Ein Beispiel für ein Forum bei http://parsimony.net/, das am Ende einer Internetfortbildung am IIK entstand:

http://f23.parsimony.net/forum49338/index.htm

In den nächsten Ausgaben gibt es dann konkrete Anwendungsbeispiele für den Unterricht. Können Sie eigene Erfahrungen für den Infobrief beisteuern?

mailto:heinen@wirtschaftsdeutsch.de?subject=unterrichstentwurf

 

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Nachlese: Formatierung von Geschäftskorrespondenz

von Dr. Matthias Jung, IIK Düsseldorf

In der Nummer 6-2000 wollten wir im Zusammenhang mit unserer Reihe "E-Mail-Geschäftskorrespondenz - die wichtigsten Regeln", Folge 8: "Form und Formatierung" von Ihnen wissen, ob Sie Ihre Mails in einer Schrift mit festen Abständen (Courier) erhalten:

http://www.wirtschaftsdeutsch.de/infodienst/2000/kww-info6-2000.php3

Nur dann konnten Sie problemlos ein aus Buchstaben und Sonderzeichen zusammengesetztes "Badewannentier" erkennen. Auflösung für die Proportionalschriftleser: ein "süßes Entle" wie Heidi Esslinger schrieb und dann freundlicherweise fortfuhr: Es sei aber nichts gegen unseren Wirtschaftsdeutschbrief. (Für diese Ermutigung wie auch für die netten Sommergrüße: Danke in die USA!)

Die Beteiligung war recht rege, es gab gut 62 Rückmeldungen, Ergebnis auf die Stimme genau 50:50. An alle, die mitgemacht und uns ihre Postadresse angegeben haben, wurden vergangenen Montag Aufsätze zum Thema "Wirtschaftsdeutsch und Internet" abgeschickt als kleiner Dank fürs Mitmachen. Eine fachkundige Zuschrift zum Thema kam von Felix Bubenheimer. Er macht sich für die Proportionalschrift "Arial" stark:

"Unter dem Aspekt der Leseergonomie und -effizienz wäre meiner Meinung nach also eher Arial als Courier auch für die E-Mail-Korrespondenz zu empfehlen - jedenfalls für alle Messages, die keine Tabellen oder ASCII-Grafiken wie Ihr Entchen enthalten [...] Wenn nun bei mir doch mal eine Nachricht mit Tabellen o.ä. eingeht, die nur in Courier vernünftig lesbar ist, kopiere ich den Text einfach per Mausklick in ein Textverarbeitungsprogramm und stelle die Schriftart auf Courier um - schon kann ich alles problemlos lesen. Zugegeben, das ist nicht unbedingt die "professionellste" Lösung, aber das nehme ich gerne in Kauf, denn zu Courier als Standard-Schriftart beim E-Mail-Lesen möchte ich nach meinen guten Arial-Erfahrungen wirklich nicht mehr zurück."

Dem stimme ich gerne zu und rücke ein kleines Missverständnis zurecht. Unsere Empfehlung war nicht: "Mails nur mit Courierschrift LESEN", sondern sollte verstanden werden als: "Mails insbesondere in der internationalen Kommunikation unformatiert (=Courierschrift) VERSCHICKEN". Wenn dann das Programm des Empfängers automatisch eine Proportionalschrift daraus macht, ist das mit den Argumenten von Felix Bubenheimer eher ein Vorteil, jedenfalls eine individuelle Entscheidung.

Wie unsere Umfrage gezeigt hat, könnten aber bis zu 50% der Infobrief Lesenden beim Empfang schriftartformatierter Mails Probleme bekommen, weil ihr Programm die Formatierungsanweisungen eventuell falsch umsetzt.

Noch mal herzlichen Dank an alle, die mitgemacht haben. Für uns war das eine wichtige Rückmeldung zur optimalen Gestaltung des Infobriefs.

 

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Umfrage: Die Brief-Norm

Während der Dozentenfortbildung "Wirtschaftsdeutsch" am IIK fragte eine Teilnehmerin nach Material, um Sprachkursteilnehmern die Geschäftskorrespondenz nach der DIN-Norm 5008 zu vermitteln. Daraus ergab sich die Frage, ob es noch sinnvoll ist, diese Norm ausgiebig zu üben.

Auf der Befürworterseite stand das Argument, das es sich bei der Norm um eine gültige Norm im deutschen Wirtschaftsleben handele.

Diejenigen, die sich entschlossen haben, auf das genaue Erfüllen der Norm weniger Aufmerksamkeit zu verwenden, führten im wesentlichen zwei Argumente ins Feld: Die meisten Unternehmen hätten mittlerweile in Ihrer Textverarbeitung Formatvorlagen, die automatisch das Layout von Geschäftsbriefen vorgeben und sich dabei oft eher von grafischen Überlegungen, denn von der Norm leiten lassen. Zudem sei in den meisten Kursen nicht die Zeit, die Norm wirklich differenziert zu erarbeiten und ein kleiner Einblick allein sei Augenwischerei.

Daraus nun unsere Sommerfrage: Unterrichten Sie die DIN-Norm für Geschäftsbriefe in Ihren Wirtschaftsdeutschkursen?

Ein Klick auf den passenden Link genügt, oder Sie schreiben eine (leere) E-Mail an die Adresse umfrage@wirtschaftsdeutsch.de ohne mailto und ?subject=... (Das schreiben Sie dann bitte per Hand in den Betreff).

"Ja, ich unterrichte die DIN-Norm."

mailto:umfrage@wirtschaftsdeutsch.de?subject=pro-DIN-Norm

"Nein, ich verzichte darauf, die DIN-Norm zu unterrichten"

mailto:umfrage@wirtschaftsdeutsch.de?contra-DIN-Norm

Abhängig davon, wie Sie sich entscheiden, werden wir in einer der nächsten Ausgaben näher auf die DIN 5008 eingehen.

P.S.: Felix Bubenheimer machte uns freundlicherweise auf die Schwierigkeiten aufmerksam, die sein Programm und sicherlich viele andere auch mit dem mailto-Befehl haben. Das haben wir schon immer befürchtet. Wir schreiben jetzt ausführlicher dazu, was Sie bei Problemen mit der Abstimmungsadresse tun können.

 

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Pinnwand: Sommertheater – Stellenangebot - Greencard - Sommerschlussverkauf

*** Sommertheater um Rechtschreibung

Die Reformgegner - an ihrer Spitze die Frankfurter Allgemeine Zeitung – proben den Aufstand und wollen wieder alles rückgängig machen. Ausführliches Dossier des Kollegen Andreas Westhofen in unserer Schwesternpublikation E-DaF-Info:

http://www.deutsch-als-fremdsprache.de/infodienst

*** Das Lern- und Forschungszentrum Fremdsprachen der Universität Freiburg (CH) schreibt zum 1.10.2000 eine Lektorenstelle aus. Aufgabenschwerpunkt auf der zunächst auf 3 Jahre befristeten 70%-Stelle ist Wirtschaftsdeutschunterricht und die Entwicklung eines Kurses für Studierende der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften. Achtung: Knappe Bewerbungsfrist (18.8.), Ansprechpartner ist:

Prof. Dr. Günther Schneider, Lern- und Forschungszentrum Fremdsprachen, Universität Freiburg, Criblet 13, CH-1700 Freiburg, http://www.unifr.ch/cerle

*** Nachtrag zum Dossier "Computerkraefte verzweifelt gesucht!" aus KWW-Info 4/2000:

http://www.wirtschaftsdeutsch.de/infodienst/2000/kww-info4-2000.php3#4

Mit folgendem Projektvorschlag kann man Lerner in 6-8 Stunden und auf einem gehobenen Niveau für die Vielschichtigkeit des Problems sensibilisieren:

http://lo.san-ev.de/dyn/210171.asp?url=../dyn/223483.htm

Das Letzte: Kein Schlussverkauf auf dem Parkplatz

Ein Sommerschlussverkauf in einer provisorischen – nur für die Dauer des Schlussverkaufs eingerichteten - Verkaufsstätte, stellt keine zulässige Sonderveranstaltung dar urteilte gerade ein Gericht:

http://haufe.de (Meldung vom 10.8.)

 

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Dr. Matthias Jung

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